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Mo, 28. Januar 2013, 08:00

Software::Distributionen::OpenSuse

Opensuse: Umzug auf MariaDB bereits vollzogen

Kurz nachdem Michal Hrušecký vergangene Woche vorgeschlagen hatte, die Standard-Datenbank in Opensuse 12.3 von MySQL auf MariaDB umzustellen, konnte er jetzt bereits Vollzug melden.

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Michal Hrušecký hatte am vergangenen Wochenende in einer E-Mail an die Gemeinschaft vorgeschlagen, die Standard-Datenbank in Opensuse 12.3 auf MariaDB umzustellen. Überraschend konnte Michal Hrušeck bereits heute in seinem Blog den Vollzug der Umstellung vermelden.

Damit ist Opensuse 12.3 nicht nur die erste Distribution überhaupt, die den MySQL-Ableger MariaDB als Standard-Datenbank enthält, die Umstellung dürfte auch die letzte Änderung sein, die noch in Opensuse 12.3 einfließt, nachdem die Betaversion bereits im Umlauf ist.

Laut Michal Hrušecký wird die Umstellung von den meisten Anwendern wohl gar nicht wahrgenommen werden, da API und Protokolle ja gleich blieben. In einem klassischen LAMP-Stack mit Opensuse steht also ab sofort das »M« für MariaDB. Michal Hrušecký vergleicht die Entscheidung in seinem Blog auch mit der damaligen Umstellung des Standard-Desktops auf KDE und erinnert daran, dass Opensuse trotzdem stets die jeweils aktuellste Gnome-Version zur Verfügung stelle, damit jeder Nutzer nach eigenem Wunsch Erfahrungen mit der Gnome Shell machen könne. Er betont auch, dass die Wahlfreiheit des Nutzers Teil der Opensuse-Philosophie sei, derzufolge MySQL weiter über die Paketquellen verfügbar und damit installierbar bleibe. Jeder könne mit Opensuse 12.3 auf Wunsch auch die aktuellen Betaversionen von MariaDB 10.0 und MySQL 5.6 ausprobieren, die beide in den Paketquellen enthalten seien.

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