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Di, 29. Januar 2013, 12:32

Software::Büro

LibreOffice: Neuerungen der kommenden Version

Charles H. Schulz, einer der Direktoren der Document Foundation, erklärt in seinem Blog, warum das kommende LibreOffice 4 so wichtig ist.

LibreOffice 4

Document Foundation

LibreOffice 4

Einen ersten Blick auf das kommende LibreOffice 4 und die angekündigten Neuerungen haben wir bereits im November 2012 geworfen. Sie sind außerdem detailliert im Wiki der Document Foundation aufgeführt. Die finale Version von LibreOffice 4.0 wird für die zweite Februarwoche erwartet.

Wir wollen aber heute mit Charles H. Schulz einen Blick auf zwei gravierende Änderungen werfen, die den Umstieg von Version 3 auf Version 4 als wichtigen Schritt erscheinen lassen. Liefen bisher Apache OpenOffice und LibreOffice ziemlich nah nebeneinander her, so eröffnet LibreOffice 4 neue Möglichkeiten, sich vom Schwesterprojekt abzusetzen.

Dies wird einerseits durch wichtige Änderungen am API ermöglicht. Die größte Bereinigung des APIs seit OpenOffice 1 schafft laut Schulz die Möglichkeit tief greifender Änderungen und ermöglicht es den Entwicklern, das Spektrum an möglichen Erweiterungen zu vergrößern. Die Einschnitte am API, die mit Version 3.4 begonnen wurden, werden laut Schulz zukünftig in einem sichtlich veränderten LibreOffice resultieren. LibreOffice 4 soll auch für die Gemeinschaft ein wichtiger symbolischer Schritt sein, weil es Innovationswillen und Vorwärtsdrang der Gemeinschaft belegt.

Ein weiterer Einschnitt ist der Wechsel hin zu einem neuen Grafik-Stack, der neue UI-Widgets, eine sauberere Darstellung und neue Werkzeuge zur Umgestaltung der Benutzeroberfläche bringt. Den Übergang vom bisherigen .src-Format zum .ui-Format von GtkBuilder markiert unter anderem auch die Möglichkeit, von den bisher in Größe und Positionierung festgelegten Widgets zu variablen Größen und freier Platzierung zu gelangen.

Für Schulz ist LibreOffice 4 nicht nur ein Update, sondern eine »existenzielle Veröffentlichung«, die neue Technologien einführt sowie eine notwendige Re-Lizenzierung mit sich bringt. Insgesamt sieht Schulz LibreOffice 4 als wichtigen Meilenstein zu weiterreichenden Entwicklungen für die Zukunft und zur Umsetzung des LibreOffice-Manifests.

Wer rund zwei Wochen vor der finalen Version von LibreOffice 4.0 bereits einen Blick auf den zweiten Veröffentlichungskandidaten werfen möchte, findet entsprechende Pakete für Linux (deb, rpm), Mac OS X und Windows in jeweils 32- und 64-Bit auf der Webseite des Projekts.

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