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Di, 29. Januar 2013, 19:28

Software::Multimedia

Mediacenter XBMC 12 freigegeben

Wie die Entwickler der freienMedia-Center-Software XBMC bekannt gaben, steht ab sofort die offizielle Version 12 bereit. Neu in XBMC 12 ist unter anderem die Unterstützung von LiveTV und PVR sowie von DTS-MA and Dolby True-HD.

Die Aeon-Oberfläche von XBMC

xbmc.org

Die Aeon-Oberfläche von XBMC

XBMC ist eine multifunktionale Media-Center-Software, die ihre Wurzeln auf der Xbox-Spielkonsole hat und sich selbst als klassisches Mediacenter versteht. Die Applikation erlaubt Multimedia-Dateien wie Video-, Bilder- und Audiodateien von DVD, Festplatte, Server oder aus dem Internet wiederzugeben. Das Projekt selbst ging aus dem 2002 gegründeten Xbox Media Player (XBMP) hervor. Im November 2002 stieß Erwin Beckers, der Entwickler des »YAMP - Yet Another Media Player«, zum Team. Das gemeinsame Produkt stellte der um etliche Features erweiterte Xbox Media Player 2.0 dar. Bis 2003 war die Entwicklung der Software so weit vorangeschritten, dass sie mehr als ein Player war und in XBox Media Center (XBMC) umbenannt wurde. Der Linux-Zweig des Mediacenters wird seit 2007 entwickelt.

XBMC unterstützt laut dem Entwicklerteam die meisten Audio- und Videoformate sowie die Darstellung von Bildern. DVD-ISO/IMG-Images werden dekodiert und wiedergegeben, auch wenn sie als Archive vorliegen. Die Oberfläche von XBMC ist vom Kern der Applikation getrennt und kann den individuellen Wünschen entsprechend angepasst werden. Darüber hinaus verfügt die Applikation über eine Schnittstelle, die es erlaubt, Python-Skripte einzubinden, die XBMC um neue Funktionen erweitern. Der Quellcode des Systems unterliegt den Bedingungen der GNU General Public License (GNU GPL).

XBMC 12.0 (Frodo) bringt dank erfolgreicher Projekte im Rahmen des Google Summer of Code und intensiver Entwicklungsarbeit zahlreiche neue Funktionen. Die neue XBMC AudioEngine sorgt für HD-Audio einschließlich DTS-MA und Dolby True-HD. Das Programm verfügt über eine neue Unterstützung von Live TV und als Festplattenrekorder. Die Mac OS X-Version ist nun auch 64-bittig. Zudem haben die Entwickler die Airplay-Unterstützung weiter verbessert. Verbesserungen gab es auch bei UPnP, und die Übersetzungen werden jetzt mit Transifex vorgenommen.

Fotostrecke: 6 Bilder

Die Aeon-Oberfläche von XBMC
EPG-Ansicht unter XBMC
Live-TV unter XBMC
XBMC 12.0
XBMC mit Skin
Mit der Freigabe der neuen Version ist XBMC auch für den Mini-Rechner Raspberry Pi verfügbar. Ferner wurde dem System eine initiale Unterstützung der Android-Plattform spendiert. Die Bildansicht unterstützt weitere Bildtypen, die nun auch in der Bilddatenbank abgelegt werden können. Das Videoformat h.264 wird jetzt auch mit 10 Bit (Hi10P) unterstützt. Desweiteren wurde die Controller-Unterstützung sowohl unter Linux als auch unter Windows weiter verbessert.

XBMC 12 läuft unter zahlreichen Betriebssystemen, darunter auch Linux. Im Downloadbereich des Projekts sind neben den Quelltexten und Anleitungen auch Binärpakete für die offiziell unterstützten Plattformen zu finden.

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