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Mi, 30. Januar 2013, 12:33

Software::Desktop::KDE

Kdenlive 0.9.4 vereinfacht die Erstellung von DVDs

Der nichtlineare Video-Editor Kdenlive wurde in Version 0.9.4 veröffentlicht. Zu den Neuerungen der aktuellen Version gehören neben einem neuen DVD-Wizard auch Verbesserungen bei Clip-Markern und eine neue Analyse-Funktion.

Kdenlive

Kdenlive (KDE Non-Linear Video Editor) stellt, wie der Name suggeriert, eine nichtlineare Videoschnittsoftware für die KDE-Plattform dar. Das Projekt setzt auf dem MLT-Framework auf und ermöglicht das Zusammenfügen und das Bearbeiten von Video- und Audio-Clips. Den Ursprung findet Kdenlive in einem von Jason Wood im Jahre 2002 gestarteten Projekt. Mittlerweile wird die Anwendung von einem Team von Entwicklern betreut, das die Anwendung um neue Funktionen erweitert und Fehler korrigiert.

Der nichtlineare Video-Editor unterstützt als Eingangsformate alle Quellen, die von FFmpeg gelesen werden können. Die Ausgabe kann auf eine mannigfaltige Art und Weise erfolgen und schließt unter anderem einen Export als Datei oder als fertiges Produkt, wie beispielsweise eine DVD, ein. Das Programm untersteht den Bedingungen der GNU General Public License (GNU GPL) und ist für diverse Plattformen, darunter auch Linux, verfügbar.

Mit der Freigabe der Version 0.9.4 haben die Entwickler Kdenlive weiter ausgebaut und um neue Funktionen ergänzt. So wurde der DVD-Wizard komplett umgeschrieben. Das Werkzeug ermöglicht nun unter anderem die Erstellung von 16:9-Menüs und erkennt das Format der Videos. Neu ist ebenso die verbesserte Unterstützung von Clip-Markern, die nun kompatibel mit denen von Audacity sind, in Gruppen katalogisiert und sowohl importiert als auch exportiert werden können.

Fotostrecke: 15 Bilder

Gesamtübersicht von Kdenlive
Beispiel für einen Übergang
Gruppierte Effekte
Eine kleine Effekteauswahl
Die Aufnahme einrichten
Die Screen-Capture-Funktion wurde weitgehend überarbeitet und setzt nicht mehr auf RecordMyDesktop, sondern auf FFmpeg/Libav auf. Zudem weist Kdenlive eine Unterstützung von Clips mit mehreren Streams auf, die als separate Quellen in die Anwendung eingebunden werden können. Neu ist ebenso die Clip-Analyse, die in der Lage ist, automatisch Szenen in einem Clip zu erkennen. Zudem kann die Anwendung Objekte in einem Video erkennen (Motion-Tracking) und als Quelle für Effekte verwenden. Ferner ist es in der neuen Version möglich, Audio-Spuren automatisch auszurichten und als Ausgabe standardmäßig Raw-YUV zu nutzen.

Quellcode und Binärpakete des in mehrere Sprachen übersetzten Programms finden Interessenten auf der Downloadseite des Projekts. Zum einfachen Compilieren des Quellcodes, der von zahlreichen Bibliotheken Gebrauch macht, bietet das Team auch ein Skript an.

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