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Fr, 1. Februar 2013, 08:33

Software::Distributionen::Fedora

Fedora 19: Wechsel zu MariaDB beschlossen

Die für Mai geplante kommende Fedora-Version 19 wird wie Opensuse 12.3 MariaDB anstelle von MySQL als Standard-Datenbanksystem verwenden. Das Engineering Steering Committee (FESCo) der Fedora-Distribution hat darüber hinaus grünes Licht für weitere Neuerungen in Fedora 19 gegeben.

fedoraproject.org

Fedoras Engineering Steering Committee (FESCo) hat in einem IRC-Treffen seine Zustimmung für eine Reihe für Fedora 19 vorgeschlagener Neuerungen gegeben. Der Wechsel zu MariaDB sollte dank vollständiger Kompatibilität zu MySQL für Anwender momentan keine Auswirkungen haben. Es ist jedoch absehbar, dass sich die beiden Systeme in Zukunft auseinander entwickeln, sodass der Wechsel auf MariaDB für künftige RHEL-Versionen durchaus von Bedeutung sein könnte. Dass MariaDB MySQL schon im für das Frühjahr geplanten RHEL 7 ersetzt, ist eher unwahrscheinlich.

Ein weiterer vom technischen Leitungsgremium der Fedora-Distribution abgesegneter Vorschlag ist die Integration der KDE-Bildschirmverwaltung Kscreen. Ferner soll Udev bei Neuinstallationen in Zukunft selbst die Namen für Netzwerkgeräte vorgeben dürfen und nicht mehr den BIOS-Gerätenamen zu Rate ziehen. Systemd beherrscht die Funktion bereits seit der Version 197.

Über einige weitere Vorschläge für Fedora 19 wird noch beraten. So wird etwa der Umstieg auf Btrfs als Standard-Dateisystem unter den Entwicklern noch immer diskutiert, bisher aber noch nicht als Vorschlag eingereicht. Die Frist zum Einreichen neuer Vorschläge ist jedoch für Fedora 19 bereits verstrichen, so dass ext4 auch in Fedora 19 das Standard-Dateisystem sein wird. Ferner wurde vorgeschlagen, das bei der Apache Foundation gehostete auf OpenOffice basierende Apache OpenOffice 4.0 als Alternative zu LibreOffice aufzunehmen.

Definitiv abgelehnt hingegen ist Fedora Upgrade, das einen Wechsel auf eine neue Fedora-Version im laufenden Betrieb ermöglichen soll. Abgesehen davon, dass so ein Upgrade ohnehin mit Yum möglich ist, nennt der langjährige Fedora-Entwickler Bill Nottingham Beispiele, die gegen Fedora-Upgrade sprechen.

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