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Thema: Google Chrome: RHEL ist obsolet

52 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von io.Reader am Mi, 13. Februar 2013 um 08:37 #

Es gibt ja auch Firefox. Die Welt geht nicht unter, wenn man kein Chrome benutzt.

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    Von asdfg am Mi, 13. Februar 2013 um 08:39 #

    vor allem auf an system wo mE sowieso kana surfen sollte oder gibts leute die rhel als desktop system einsetzen? kenn des nur von servern her.

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      Von Leszek am Mi, 13. Februar 2013 um 08:43 #

      Workstations

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      Von Rhelax am Mi, 13. Februar 2013 um 08:50 #

      Natürlich wird RHEL auch auf dem Desktop eingesetzt (und auch dafür supported):

      http://www.redhat.com/products/enterprise-linux/desktop/

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      Von Micha244 am Do, 14. Februar 2013 um 15:55 #

      Ich setze selbst CentOS 6 (also eigentlich RHEL 6) auf zwei Desktop-Rechnern ein: einmal in Form von Stella - http://li.nux.ro/stella/ - und einmal in Form von Scientific Linux - https://www.scientificlinux.org .

      Mit Zusatzrepositories (z.B. EPEL) und notfalls mal einem Fremdpaket hat man eine sehr stabile Basis mit echter Langzeitunterstützung.

      Und falls ich doch mal eine ganz neue Software brauche: Virtualisierung z.B. von Fedora oder Mint.... (das geht mit Hausmitteln über KVM/Qemu)


      MfG

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        Von .-,.-,.-,.-,.-, am So, 17. Februar 2013 um 14:21 #

        Solche alten Betriebsssysteme haben natürlich Ihren Einsatzzweck: Wer z.B. noch einen alten Via-Chipsatz betreibt, der mit den neuen libata-IDE-Treibern nicht zuverlässig funktioniert, ist froh, dass es noch RHEL5-Klone gibt, die auf dieser alten Hardware tatsächlich noch reibungslos funktionieren. Die Fehler reichen dabei von andauernden Lost Interrupts bei Festplatten bis hin zu nicht mehr erkannten CD-und DVD-ROM-Laufwerken, sobald die Kontrolle vom BIOS an Linux übergeben wurde.

        Das ist auch einmal ein Beispiel, das zeigt, zu welchen unerwarteten Nebenwirkungen Major Updates innerhalb einer Softwaregeneration (z.B. einer bestimmten LTS-Distro von Ubuntu oder Suse) führen können.

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    Von siyman am Mi, 13. Februar 2013 um 09:14 #

    So sieht's aus. Bleibt zu hoffen, dass Xulrunner nicht auch bald nicht mehr gegen die alten libs kompiliert werden kann.
    Als Premium-Features von Chrome fiele mir aber nichts ein, was nicht auch mittels anderer Browser ginge, außer vlt. die Fernwartung, was aber bei RHEL-Nutzern gar nicht in Frage kommen sollte.

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      Von jimjones am Mi, 13. Februar 2013 um 09:40 #

      du möchtest premium features von chrome wissen...
      aktuelle Flash Version für Linux
      Google Account Integration, für Android Nutzer unverzichtbar

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        Von siyman am Mi, 13. Februar 2013 um 09:46 #

        Android steht nicht zur Debatte, gerade nicht bei RHEL-Kunden: Die müssen ihre Synchronisation schon über andere Wege bewerkstelligen.
        Aktuelle Flash Version - auch hier denke ich, dass man im Unternehmensumfeld Flash nicht gerne sieht. Unverzichtbar? Ich denke nicht.
        Die generelle Anbindung an die Google-Dienste? Nettes Feature, aber auch wieder nicht im Unternehmen gefragt.

        Das alles sind also Argumente, die man vielleicht als Privatanwender gut findet, die im Kontext der RHEL-Abonnenten aber keine übergeordnete Rolle spielen. Alle anderen können sich ja Ubuntu-LTS holen - da gibt's dann auch wieder Chrome.

        (Normalerweise mag ich solche Argumentationsstrukturen, wie ich sie selbst gerade spinne, nicht, aber ich finde die Marktmacht von Google eh schon erschreckend und wundere mich, warum in Unternehmen das Ausbleiben der Dienste einen solch herben Rückschlag bedeuten sollte. Will sagen: Ich will nicht nicht provozieren, sondern poste tatsächlich nur mal meine Meinung als Laie, der schlicht nicht versteht, was jetzt so schlimm daran ist.)

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        Von .AR72. am Mi, 13. Februar 2013 um 09:54 #

        Google Account Integration, für Android Nutzer unverzichtbar

        Unverzichtbar? Ich wäre froh wenn es optional wäre, und nicht aufgezwungen.

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    Von Bahalant am Mi, 13. Februar 2013 um 12:25 #

    Es gibt ja auch Firefox. Die Welt geht nicht unter, wenn man kein Chrome benutzt.

    Es gibt einige große Firmen die statt MS-Office inzwischen Google Docs einsetzen. Und die Zielgruppe für RHEL sind Firmen?

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Von schmofarz am Mi, 13. Februar 2013 um 08:55 #

Naja, fast. Immerhin war Redhat die erste Company,
die mit Linux Geld verdiente und als Dankeschön
Linus Aktien gab, die wohl später einen Wert von
1e6 US$ haben sollten. Und so wars dann auch.

Auf diesem Weg ist Redhat historisch gesehen
an dem Erfolg von Linux nicht ganz unbeteiligt.

Was ist an Redhat eigentlich sooo anders, dass man
einen Chrome nicht mehr darauf compilieren kann?

Gruß

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Von dirk am Mi, 13. Februar 2013 um 09:11 #

Meiner Meinung nach ist die Sache klar: Wenn ein Distributor so einen irrwitzig langen Supportzeitraum anbietet, darf er sich nicht wundern, dass Fremdsoftwareanbieter den Unsinn nicht mitmachen.

Wenn Red Hat 13 Jahre lang Support bieten möchte, sollen sie das Patchen eines modernen Browsers für ein Ur-Ur-Ur-Alt-Betriebssystem doch bitte selbst übernehmen, und nicht rumnölen, dass andere ihnen nicht die Arbeit abnehmen, die SIE ihren Kunden versprechen.

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    Von hjkl am Mi, 13. Februar 2013 um 09:30 #

    RHEL ist eine reine Open-Source-Distribution. Chrome (nicht Chromium) ist closed source und wird auch nicht von RHEL mitgeliefert und kann nicht gepatcht werden. Aber ich verstehe auch nicht, wieso Herr Wildeboer sich beschwert, zumal RHEL hauptsächlich auf Servern läuft.

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      Von Analyst am Do, 14. Februar 2013 um 06:37 #

      Zunächst mal macht Red Hat mit RHEL viel Geld.

      Das ist so weil sie über 10 Jahre support liefern für eine Major-version.

      Dabei versprechen sie bestimmte Software atuell zu halten. Durch backports, durch patches. Die ALLE vom RHEL-team gemacht bze eingepflegt werden und rausende an Tests durchlaufen müssen (die nicht Opensource sind nur mal so am Rande).

      RHEL6 hat Chrome (nicht Chromium!) in diese Supportliste aufgenommen und
      1. Erwartet das jemand anderes, Google, die Arbeit für sie macht
      2. Haben offensichtlich keinerlei Vorkehrungen getroffen qwenn nicht
      3. Kassierten und kassieren dafür aber bei ihren RHEL-Kunden.
      4. Bescheren sich nun das Google etwas das sie niemals versprochen haben, das echtes Geld kostet aber nichts einbringt, nicht macht.

      Ziemlich eindeutig der Fall.

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    Von glasen am Mi, 13. Februar 2013 um 09:32 #

    Hier geht es um ein System, dass erst seit 2010 auf dem Markt ist. Nach der gleichen Argumentation müsste Google den Support für Windows XP, Windows Vista und Windows 7 gleich mit einstellen.

    • 0
      Von Analyst am Do, 14. Februar 2013 um 06:46 #

      XP hat das tausendfache an surfenden Nutzern als die Paar RHEL Desktop Administratoren die nebenbei surfen.

      Google hat RHEL auch niemals offiziell unterstützt sondern immer nur die 1-2 letzten Fedoras, Ubuntu, usw.

      RHEL6 beruht auf Fedora 12 und 13. 18 ist aktuell und Fedora 12 und 13 werden auch nicht mehr mit Sicherheitsupdates von Red Hat versorgt.

      Fedora 12 und 13 sind abgelaufen. Eine Entscheidung von Red Hat.

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    Von ms123 am Mi, 13. Februar 2013 um 12:17 #

    Ganz genau.
    Redhat will mit diesem unsinnningen Supportzeitraum Geld verdienen.
    Da müssen sie halt auch schauen, wie sie das realisieren können.

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      Von B. Wagner am Mi, 13. Februar 2013 um 12:58 #

      Dann arbeite mal in einer großen Firma, die Wert darauf legt, dass im Intranet nur ein OS eingesetzt werden darf, dass noch aktuell vom Hersteller Patches bekommt. Da kannst du nämlich nicht alle 2 Jahre mal eben alle Server neu installieren (was Downtime für Enduser bedeutet) , sondern bist froh, wenn Server auch mal 6 Jahre oder länger durchlaufen, ohne dass du die Gedanken um die Sicheheit machst, und nur gelegentlich mal einen Reboot wgen Kernelpatches benötigen. Und JA, auch auf solchen Servern benutze ich eine GUI, um z.B: diverse Patches für 3rd-Party-Produkte herunterzuladen. Dann bin ich froh, wenn der Browser ein aktueller ist.

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        Von ms123 am Mi, 13. Februar 2013 um 13:38 #

        Ok,
        aber dafür muss diese große Firma zahlen und Redhat, im Gegenzug, dafür sorgen, dass das OS benutzbar bleibt.
        Warum erwartet Redhat, dass andere ihre Arbeit machen?

        • 1
          Von Nervkuh am Mi, 13. Februar 2013 um 16:08 #

          Wo steht denn geschrieben, dass RedHat von Google erwartet, dieses Stück *** für RHEL 6 anzubieten? Du hast wohl zuviel Spekulatius gegessen?

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            Von Analyst am Do, 14. Februar 2013 um 06:51 #

            Darum gehts aber. Der Red Hat Mitarbeiter der diese Welle macht und der zu diesem Artikel geführt hat, wirft genau das Google vor.

            Da muss man sich jetzt schon fragen wie Red Hat das den geplant hatte Chrome, nicht Chromium, die nächsten 10 Jahre mit Updates zu versorgen?

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              Von hjkl am Do, 14. Februar 2013 um 08:47 #

              > Da muss man sich jetzt schon fragen wie Red Hat das den geplant hatte Chrome, nicht Chromium, die nächsten 10 Jahre mit Updates zu versorgen?

              Chrome ist nicht Teil von RHEL. Es geht hier um Leute, die ihn sich von Google manuell installiert haben.

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    Von ,-.,-,--,-.,-,. am Mi, 13. Februar 2013 um 22:11 #

    Red Hat supportet seine Browser notfalls selbst, siehe RHEL 2 bis 4. Chrome ist deshalb eher unwichtig, und unter einem freien Betriebssystem auch unerwünscht, da dieser aus legalen Gründen gar nicht vorinstallier- und als unfreie Software nach eigenen Wünschen auch nicht modifizierbar ist. Unter Umständen würden auch noch Firmen wie Adobe oder die MPEG-LA bei Red Hat die Hand aufhalten, wenn Chrome in RHEL enthalten wäre.

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      Von Analyst am Do, 14. Februar 2013 um 06:56 #

      Warum macht der Red Hat Mitarbeiter dann so einen Wind und verlangt, dass Google das weiter pflegen und notfall ein statisches Paket machen soll?

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        Von Nervkuh am Do, 14. Februar 2013 um 09:37 #

        Du raffst es einfach nicht... krank.

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        Von -.,.-,.-,.-,-,. am Do, 14. Februar 2013 um 22:24 #

        Schau Dir einfach die Webbrowsergeschichte von RHEL 2 bis 4 an. Da tauchen u.a. Quasi-Forks wie Seamonkey 1.0.9 in RHEL2 und RHEL 3 auf, die Red Hat alleine nach Supportende weitergepflegt hat. Firefox 3.6 in RHEL4 lief dort unter einer Softwareumgebung, unter welcher kein mozilla.org-Firefox 3.6 je gelaufen wäre. Red Hat hat eben selbst dafür gesorgt, dass Firefox 3.6 unter RHEL4 läuft.

        Privatmeinungen von Mitarbeitern sind eben auch nur Privatmeinungen.

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          Von Lowrider am Fr, 15. Februar 2013 um 04:55 #

          > Privatmeinungen von Mitarbeitern sind
          > eben auch nur Privatmeinungen.

          +1

          Er hat auch nicht ganz unrecht dass das halt der Nachteil von Chrome ist. Mit Firefox und Chromium kann jeder selber weiterpflegen aber mit Chrome nur Google.

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    Von Micha244 am Do, 14. Februar 2013 um 15:59 #

    Man kann es mit dem "uralt" auch übertreiben.
    Es soll ja Leute geben, die die Zeit haben, sich alle halbe Jahre eine neue Distri zu geben.

    Ob da normal ist?

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      Von dirk am Do, 14. Februar 2013 um 17:20 #

      Nicht alle halbe Jahre, das ist richtig, aber wir reden hier von 13 Jahren, das sind 26 halbe Jahre. Ich gehe nicht davon aus, dass ich in 10 Jahren noch die selbe Software benutzen werde, wie heute.

      Linux entwickelt sich eben weiter. Entweder mit der Zeit gehen, oder auf der Strecke bleiben.

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Von Benjamin Schweizer am Mi, 13. Februar 2013 um 09:42 #

Hallo,

vermutlich hängt Googles Entscheidung damit zusammen, dass RHEL ein Server OS ist und auf dem Desktop eher Fedora, Ubuntu u.a. zum Einsatz kommen.

Darüber hinaus hat der Support Life Cycle sicher nichts mit dieser Entscheidung zu tun. Der Support welchen Red Hat auf die Distribution anbietet umfasst keine Third Party Software. Selbst bei der eigenen Software wird nach unterschiedlichen Assurance Leveln unterschieden: ein Browser ist in keinem Level enthalten und kann imho bei jedem Minor Release aktualisiert werden (http://www.redhat.com/f/pdf/rhel/RHEL6_App_Compatibility_WP.pdf).

Gruß
Benjamin Schweizer

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Von dertisch17 am Do, 14. Februar 2013 um 10:02 #

Was gibt es da zu diskuttieren? Wenn Chrome aktuelle Compiler und Bibliotheken benötigt, ist es eben inkompatibel mit alten Systemen. Google kann machen was sie wollen.

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    Von Micha244 am Do, 14. Februar 2013 um 16:04 #

    Was würde wohl passieren, wenn alle Software-Unternehmen immer gleich die allerneusten Bibliotheken als Basis verwenden würde?

    Wenn Programme nicht statisch kompiliert werden, gibt es jede Menge Ärger mit den Anwendern.
    Abgesehen davon, dass die neuen Bibliothek selbst problematisch (wieil nicht genügend getestet etc.) sein können.

    Was sind mir die Anwender wert? Das ist hier die Frage!


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      Von Lowrider am Fr, 15. Februar 2013 um 04:59 #

      Desktop-Linux ist nun mal schnell obsolete. Da sind 2 Jahre schon die Haltbarkeitsgrenze und die hat RHEL halt erreicht.

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