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Do, 14. Februar 2013, 18:10

Gesellschaft::Wirtschaft

Fairnopoly: Freie Online-Verkaufsplattform in den Startlöchern

Das Unternehmen Fairnopoly will eine Konkurrenz zu den etablierten Internet-Einkaufsplattformen etablieren, die auf konsequente Fairness und freie Software setzt.

Das Projekt Fairnopoly entstand Mitte 2012 und ist nun ein Unternehmen. Das Ziel des Unternehmens ist es, eine Alternative zu den beiden großen Online-Marktplätzen, Amazon und Ebay, die sich beide eine monopolartige Stellung geschaffen haben, auf die Beine zu stellen.

Bei Fairnopoly sollen Fairness und Transparenz an erster Stelle stehen. Dazu gehören die Förderung von Fair Trade-Produkten und die Unterstützung von Transparenz und Anti-Korruptionsinitiativen. Dies soll durch Offenheit und Kooperation erreicht werden. So ist die Plattform selbst, die in Ruby On Rails entwickelt wird, freie Software und auf Gitorious zu finden. Per Satzung soll alles durch Fairnopoly produzierte Wissen unter eine offene Lizenz gestellt werden.

Fairnopoly hat sich als Genossenschaft organisiert, setzt auf Crowdfunding durch zahlreiche kleine Investoren und schließt große Investoren per Satzung aus. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass einzelne Investoren zu viel Einfluss gewinnen. Das Projekt bezeichnet das entstehende Modell als »Genossenschaft 2.0«. Einige der Grundsätze von Fairnopoly sind, keine Werbung zu schalten, keinen blinden Konsum, sondern Nachhaltigkeit und auch den Handel mit gebrauchten Artikeln zu fördern, und die Gewinne in vier gleiche Teile zu teilen, die für folgende Zwecke verwendet werden: Ausschüttung an die Anteilseigner, Ausschüttung an die Besitzer von »FAIR Founding Points«, Spenden an gemeinnützige Organisationen und Weiterentwicklung von Fairnopoly. Für das Handeln auf der Plattform erhalten Nutzer automatisch Anteilspunkte, die sie zur Mitverfügung darüber berechtigen, wohin ein Teil der Gewinne gespendet wird.

Die Gründung der Genossenschaft ist bereits im Dezember 2012 erfolgt. Nun benötigen die Gründer Kapital, um den Betrieb aufnehmen zu können. Dazu haben sie eine Crowdfunding-Kampagne auf startnext.de gestartet, einer Plattform, die im Gegensatz zu Kickstarter und anderen in Deutschland arbeitet. Das erste Ziel von 50.000 Euro wurde bereits übertroffen, jetzt versuchen die Gründer, auf 100.000 Euro zu kommen. Jeder Investor kann maximal 10.000 Euro beisteuern.

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