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So, 17. Februar 2013, 08:55

Software::Distributionen

Sabayon Linux 11 unterstützt UEFI

Die Sabayon-Entwickler haben ihr Gentoo-Derivat in der Version 11 fertiggestellt. Wie Gentoo folgt Sabayon dem Rolling-Release-Prinzip. Das bedeutet, das neuere Pakete immer sofort in das Repositorium aufgenommen werden. Bei den veröffentlichten Versionen handelt es sich um Schnappschüsse, die als Basis für eine Installation dienen.

Sabayon Project

Die Entwickler bauten Sabayon 11 um einen Kernel 3.7.4 mit BFQ I/O-Scheduler. Als Desktop-Manager sind Gnome 3.6.2, KDE 4.9.5, Xfce 4.10 und Mate 1.4 verfügbar. Das Sabayon-Team weist darauf hin, dass KDE 4.10.1 im Repositorium bereitstehen wird, sobald es veröffentlicht wurde. Für Büroarbeit bringt Sabayon 11 LibreOffice 3.6.3 mit. Anwender, die damit spielen, Oracles MySQL den Rücken zu kehren, können in Sabayon 11 alternativ MariaDB oder google-mysql mit Hilfe der Paketwerkzeuge installieren.

Ab sofort lässt sich das Gentoo-Derivat auf Rechnern einsetzen, die ausschließlich EFI oder UEFI unterstützen. Die installierbaren Live-CD- und DVD-Abbilder lassen sich auch auf Systemen mit SecureBoot starten. Spieler finden Steam für Linux in den Sabayon-Repositorien und Film- oder Musikliebhaber können sich über die Mediaplayer-Anwendung XMBC in der Version 12 freuen. Equo, das Kommandozeilenwerkzeug der Paketverwaltung Entropy, wurde komplett überarbeitet. Der grafische Paketmanager Rigo wurde ebenfalls aktualisiert. Insgesamt sind im Sabayon-Repositorium mehr als 14.000 Pakete enthalten.

Sabayon Linux unterstützt 32- und 64-Bit-Architekturen. Neben den Desktop-Versionen können auch Abbilder für Server, Minimalinstallationen oder Grundlagen für individuell anpassbare Desktop- bzw. Serversysteme (Spinbase und Serverbase) von verschiedenen Spiegelservern heruntergeladen werden. Da Sabayon-Schnappschüsse schnell veralten, planen die Entwickler zukünftig alle ein oder zwei Monate semi-automatische Veröffentlichungen.

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