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Thema: Linux Foundation: Unternehmen suchen 2013 verstärkt Linux-Fachleute

21 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Jonny am Do, 21. Februar 2013 um 09:42 #

Ist schon komisch, aber hier in Deutschland scheint den Unternemen ein LPI Zertifikat egal zu sein.
Ich bin seit Dez.2012 LPIC-1 zertifiziert und laut Novell (Certified Linux Administrator) und suche einen Job im Linux-Bereich, aber bekomme nur Absagen.
Arbeite seit fast 12 Jahren ausschließlich mit Linux.

Der Witz ist, das mir eine Absage erteilt wird (wir konnten Sie leider unter den vielen Bewerbern nicht berücksichtigen...) und 2 Wochen später findet man die gleiche Stellenanzeige wieder online.

Wer versteht sowas??

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    Von atze2 am Do, 21. Februar 2013 um 10:05 #

    Vielleicht spielen ein paar andere Aspekte eine Rolle:
    - Alter (!)
    - Qualitaet der Bewerbungsunterlagen
    - Spezialisierung
    - ....

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      Von HR am Do, 21. Februar 2013 um 10:10 #

      Es gibt auch Scheinausschreibungen.
      Die Firmen versuchen da lediglich zu ermitteln wie die Marktlage so ist eine Stelle haben sie aber nicht zu ergeben.

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        Von atze2 am Do, 21. Februar 2013 um 10:32 #

        ja, davon habe ich auch gehoert. Da muessen die aber triftige Gruende haben, so einen Aufwand zu betreiben (jemand muss ja auch die Bewerbungen auf irgend eine Art analysieren), wenn man dann doch niemanden einstellen will.

        Eine andere Variante der Scheinausschreibung wird oft praktiziert, wenn man schon jemanden hat. Das ist bei Behoerden und Forschungseinrichtungen sehr beliebt. Die muessen dann eine oeffentliche Ausschreibung machen. Das riecht nach Spezlwirtschaft, ist aber gar nicht so abwaegig, wenn z.B. Studenten oder Doktoranden monate- oder gar Jahre darauf hingearbeitet haben und oft selbst Projektantraege, etc. verfasst haben.

        Beides scheint hier nicht zu zutreffen, zumal die Stelle neu ausgeschrieben wird.
        Ich tippe mal darauf, dass die jemanden mit ganz speziellen Kenntnissen suchen. Aber das ist auch nur Spekulation.

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          Von X am Do, 21. Februar 2013 um 15:08 #

          Ich kann das bestätigen. Es gibt halt Firmen, die aus Prestigegründen Stellen ausschreiben, um der Konkurrenz zu zeigen, dass man Arbeit hat. Auch bilden Unternehmen gewisse Pools, um bei Projekten auf mögliche Kandidaten zurückzugreifen. Auch werden Stellenausschreibungen dazu genutzt, um den Stellenwert des Unternehmens in der Wirtschaft zu ermitteln. Fakt jedoch ist, dass man keine Fachkräfte sucht, sondern den billigen Mitarbeiter. Kaum ein Unternehmen bezahlt nach der Osterweiterung (Rumänien usw.) mehr 30-40 k€ an neue Mitarbeiter. Da wird ein Senior einfach was vorgesponnen und zum Nichtskönner degradiert, nur um billig an den rannzukommen.

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    Von Personaler am Do, 21. Februar 2013 um 10:51 #

    LPIC-1 -> Kinderkram, schafft jeder, absolut wertlos. Ab LPIC-2 aufwärts + andere Zertifikate wirst du interessant PLUS Erfahrung.
    Solche Waschzettel ohne Erfahrung sind wertlos.

    "Arbeite seit 12 Jahren mit Linux" was genau?

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      Von X am Do, 21. Februar 2013 um 15:11 #

      Was genau ist doch scheiss egal. Ich arbeite seit 1996 mit Unix/Linux. Andere noch länger. Linux ist so schnellebig, da kann man sich die Zertifikate in den Hintern stecken. 1 Jahr später und Dinge ändern sich grundlegend.

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      Von Jonny am Do, 21. Februar 2013 um 15:11 #

      Ja, aber warum sagt z.B Peer Heinlein das man nur durch auswendiges Lernen diese Prüfung nicht schafft? In Japan kommt ohne LPI nicht mal einen Job als Linux Admin.

      Erfahrung bekommt man auch nur, wenn man die Chance bekommt als Linux Admin zu arbeiten, oder fallen die Admins mit 10 Jahren Erfahrung vom Himmel?
      Ich würde den LPIC-2 auch machen, wenn Ihn mir die Firma bezahlt, den LPIC-1 habe ich aus eigener Tasche bezahlt und das zeigt doch das der Wille da ist, denn keiner macht so einen Schein einfach so.

      Ich hab mit Linux angefangen, da gabs kein Ubuntu, nur Redhat, SUSE, Mandrake, Debian, wenn ch mich nicht irrre für mich war es damals SuSE-Linux und jetzt openSUSE. Ja Yast, aber den benutze ich so gut wie nie, die Bash ist mein Werkzeug, zypper, rm, ls, chmod, usermod, tar, cp, rsync, ssh vi
      Serverdienste starten: /etc/init.d/httpd start/stop oder systemctl start nfs.servce.

      Ich hab ja nix dagegen, wenn ich einen Absage bekomme, aber zumindest ein Vorstellunggespräch wäre mal schön.
      Ich bin jetzt am Ruby on Rails programmieren zumindest es zu lernen.


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    Von atze2 am Do, 21. Februar 2013 um 10:52 #

    ach ja, habe ich noch vergessen:
    Wenn Dich die Stelle wirklich interessiert, wuerde ich da mal anrufen oder vielleicht sogar hingehen, wenn's in der Naehe ist, und konkret nachfragen.
    Dann bekommt man auch gleich ein genaueres Bild von der Firma.

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    Von qwe am Do, 21. Februar 2013 um 11:12 #

    Kann auch eine typ. Linux Foundation Propaganda Meldung sein.

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    Von IT-Security-Manager am Do, 21. Februar 2013 um 12:15 #

    Von diesen sogenannten Linux Zertifizierungen halte ich überhaupt nichts... Das ist genauso wie diese MCSE (und viele weitere Bezeichnungen) Leute bei Microsoft.

    Wenn wir Mitarbeiter einstellen schauen wir, dass wir uns Experten holen die auch in der Entwicklung sowie auf diversen Mailinglisten aktiv sind. Wenn da Leute sind die beispielsweise selber Bugs reporten und Lösungen bereitstellen kann man das Know-How viel besser einschätzen als mit irgendeiner Linux Zertifizierung.

    Da kriegt man dann wirklich super Leute mit super Know-How die wirklich was drauf haben und nicht irgendwas auswendig gelernt haben.

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    Von fghh am Do, 21. Februar 2013 um 12:28 #

    Das ist heutzutage Standard, ich würde eher vermuten, dass du nicht ins Profil passt und die Stellenanzeige ein Dauerauftrag ist. Deine Antwort ist halt die Standard-Absage.
    Wenn man mal bei monster, stepstone und den vielen anderen mal regelmäßig nach was passendem sucht, stellt man schnell fest, dass immer die selben suchen.

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Von fdsasdfa am Do, 21. Februar 2013 um 10:26 #

Fail!!
http://www.youtube.com/watch?v=yDre9p_ZoTg#t=2m38s

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Von X am Do, 21. Februar 2013 um 15:58 #

Schaut euch diese Personalvermittler genau an. Das sind größtenteils falsche 50'er mit null Kompetenz. Ein Blick auf Xing verrät: Diplom Pädagoge, Diplom Soziologe, Diplom Kauffrau, Diplom Psychologin, Bachelor Reisekauffrau.

Alles Typen vom Fach!!!

Die machen nur Sales und müssen Zahlen vorlegen. Die interessieren sich einen Scheiss für den Jobsucher. Da werden Profile getürkt, du befindest dich als Kenner in der IT-Security wieder obwohl man keinen Plan davon hat usw. Projektleiter und operative Manager landen dann schnell im Vorstellungsgespräch als Java Entwickler usw. Alles schon am eigenen Laib erlebt.

Vorstellungsgespräch als Projektleiter in Essen gehabt. Vorbereitung, Anreise, Projektmanagement know how aufgefrischt. Im Gespräch wollte man dann nur den Java Entwickler für 30k€ im Jahr haben.

Habe denen begreiflich machen müssen, dass ich Projekte im Java Umfeld auf operativer und strategischer Ebene leite und selbst nicht (mehr) code. Das wäre dann 55-65k€ im Jahr. Man hat sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigt. Dank Headhunter.

Die ganze Arbeit wäre auch anders. PreSales, Leistungsbeschreibung, Angebote, Kommunikation Schnittstellen, Ressorcenplanung, Controlling, Architektur.

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    Von Flying Circus am Do, 21. Februar 2013 um 17:02 #

    Im Gespräch wollte man dann nur den Java Entwickler für 30k€ im Jahr haben.

    So was kenn' ich, wenn auch nicht aus der IT. Mir wurde mal ein Controlling-Job angeboten, mit einer Riesenlatte an Anforderungen. Gehalt < 30k€.

    Aber was kriegt man denn bitte für 30k€ im Jahr für einen Java-Entwickler? Weiß der dann wenigstens, wie er die IDE gestartet kriegt? *kicher*

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      Von X am Do, 21. Februar 2013 um 17:25 #

      Wir denken zu technisch. Der Personaler denkt betriebswirtschaftlich. Angebot und Nachfrage. Lieber einen billigen MA der gerade seinen Abschluss machte und noch steuerbar ist (lernfähig, hoch motiviert und ne Knalltüte die zu allem Ja und Amen sagt), als einen teuren alten Hasen, der genauso neue Dinge lernen muss. Am Besten noch Praktikant zuvor.

      Ich hatte von einem Mittelständler auch eine Stellenzusage erhalten - ist etwas her. Vertrag sollte zugestellt werden. Zwei Tage später kam eine Mail, aus der ging hervor, dass sich ein vielversprechender Praktikant gemeldet habe. Es hätte nichts mit meiner Person zu tun gehabt, aber für sein Unternehmen war der Praktikant wohl wirtschaftlicher.

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    Von HMEDW am Do, 21. Februar 2013 um 19:39 #

    Ich habe bei einer Firma angerufen und mich nach dem
    Altersdurchschnitt des Teams erkundigt. Antwort:
    ,,28 - 29 Jah... Wollen Sie sich nicht doch bewerben?"
    *klick* Ich habe sofort aufgelegt.

    > Schaut euch diese Personalvermittler genau an. Das sind
    > größtenteils falsche 50'er mit null Kompetenz. Ein Blick auf
    > Xing verrät: Diplom Pädagoge, Diplom Soziologe, Diplom
    > Kauffrau, Diplom Psychologin, Bachelor Reisekauffrau.

    Es stimmt schon: Diese Zuhälterklitschen suchen doch nur
    billige Arbeitsnutten direkt vom Praktikantenstrich.
    Bei dem niedrigen Anforderungsprofilen sollen die doch
    dressierte Zirkusaffen einstellen, die besorgen es denen
    für ein paar Erdnüsse.

    Gruß, HMEDW

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