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Mo, 25. Februar 2013, 13:36

Software::Netzwerk

Samba: Zukunft von Swat ungewiss

Die Entwickler der freien Windows-Interoperabilitäts-Suite Samba planen künftig, auf den Einsatz des grafischen Konfigurationswerkzeugs Swat zu verzichten. Gründe hierfür stellen Sicherheitsbedenken und ein Mangel an Entwicklern dar.

samba.org

Swat stellt ein Samba-eigenes, browserbasiertes Modul für eine Web-basierte Administration der Windows-Interoperabilitäts-Suite dar. Wie Andrew Bartlett allerdings auf der Liste des Projektes schreibt, wird das Modul zunehmend zum Problem für die Entwickler. Grund dafür sind diverse Sicherheitsbedenken und Fehler, die das Werkzeug plagen, die aber nicht korrigiert werden können. Wie Bartlett schreibt, verfüge Samba über keine Web-Entwickler mehr und Swat selbst wird bereits seit etlichen Jahren nicht mehr aktiv entwickelt.

Swat biete laut Bartlett deshalb die größte Angriffsfläche aller Werkzeuge der Suite. Zwar habe Kai Blin in der Vergangenheit versucht, zumindest diverse Sicherheitsrichtlinien zu implementieren, doch im Grunde hat sich an der Struktur von Swat schon eine Weile nichts mehr geändert. Dem entsprechend schlägt Bartlett auch vor, das Tool aus Samba gänzlich zu entfernen.

Die Resonanz auf seinen Vorschlag fiel positiv aus. Bedenken oder gar Widerstand gab es nicht. Zwar würden einige Anwender die Funktionalität vermissen, doch auch sie räumen ein, dass das Tool einer Grundrenovierung bedürfe. Alternativ ließe sich auch die Funktionalität von Webmin erweitern. Wie diverse Anwender allerdings bemerken, mangelt es auch diesem Projekt an Entwicklern und die Samba-Komponente gehöre nicht zu den Vorzeigemodulen des Projektes.

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