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Mi, 27. Februar 2013, 09:13

Software::Distributionen::Ubuntu

Ubuntu Developer Summit wird Online-Konferenz

Canonical hat angekündigt, das Entwicklertreffen »Ubuntu Developer Summit« künftig alle drei Monate durchzuführen, aber nur noch im Internet.

Canonical

Die Entwicklertreffen »Ubuntu Developer Summit« (UDS) waren seit dem Bestehen von Ubuntu ein zentraler Bestandteil der Distribution. Auf diesen Treffen, die alle sechs Monate jeweils am Anfang eines Entwicklungszyklus stattfanden, wurden die Ziele der Distribution festgelegt und im Detail ausgearbeitet. Dazu trafen sich die Entwickler an einem wechselnden Ort. Dies hatte laut Ubuntu-Community-Manager Jono Bacon zwei Nachteile. Zum einen konnte nicht jeder, der Interesse hatte, die Teilnahme finanzieren. Zum zweiten will Canonical den Dialog zwischen den Entwicklern öfter als zweimal im Jahr stattfinden lassen.

Beides zusammen führte jetzt zu der Entscheidung, künftige UDS nur noch online abzuhalten, dafür aber alle drei Monate. Video und soziale Medien sollen das möglich machen. Geplant ist, bereits am 5. und 6. März die erste Konferenz in dieser Art abzuhalten. Das für Mai geplante UDS in Orlando wurde abgesagt; wahrscheinlich wird die zweite Online-Konferenz zu dieser Zeit stattfinden.

Das neue Online-Format soll sich auf Google+ »Hangouts« stützen und vier Video-Kanäle mit jeweils zwei parallel laufenden Videoströmen anbieten. Die Kanäle entsprechen den Themen »Client«, »Server und Cloud«, »Gemeinschaft« und »App-Entwickler«. Zusätzlich sollen IRC, Etherpad, soziale Medien und Links auf die entwickelten Spezifikationen bereitstehen.

Wie bei den bisherigen UDS soll es Keynotes, Plenarsitzungen und Lightning Talks geben. Die Teilnahme steht jedem offen und das Online-Format ermöglicht, so hofft Canonical, mehr Interessenten die Teilnahme. Anders als bei den bisherigen Treffen werden nicht nur ausgewählte, sondern alle Vorträge aufgezeichnet und zum späteren Ansehen zur Verfügung gestellt. Die Audio- und Videoqualität der Vorträge könnte sogar besser sein als bei herkömmlichen Vorträgen vor Publikum.

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