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Mi, 27. Februar 2013, 12:35

Gesellschaft::Politik/Recht

Nikon schließt Patentabkommen mit Microsoft

Microsoft hat ein weiteres Patentabkommen vermeldet: Nach diversen Herstellern bittet das Unternehmen nun auch den Kamerahersteller Nikon zur Kasse und fordert Lizenzgebühren wegen der Nutzung von Android ein.

Microsoft-Schriftzug in Redmond

Derrick Coetzee

Microsoft-Schriftzug in Redmond

Nachdem diverse Soft- und Hardwarehersteller bereits früher Lizenzgebühren an Microsoft für die Nutzung von Linux oder Android gezahlt hatten, vermeldet das Unternehmen nun eine weitere Vereinbarung. Demnach hat jetzt auch die Nikon Corporation, Hersteller von Fotoapparaten, Objektiven und anderen optischen Präzisionsgeräten, ein Lizenzabkommen unterzeichnet. Nikon erhält laut Microsoft dadurch ausdrücklich eine Lizenz, in seinen Geräten die Android-Technologie einsetzen zu dürfen.

Sowohl über die eingeforderte Summe als auch über die Modalitäten und den Umfang der angeblichen Patente, die Nikon mit der Vereinbarung von Microsoft erworben hat, hüllen sich beide Parteien in Schweigen. Ein nicht ganz ungewöhnlicher Vorgang. Schon früher wurden stets Verschwiegenheitsklauseln vereinbart, wenn es um Lizenzzahlungen für Linux-Server oder Linux-Technologien ging. Oftmals sogar mit dem Resultat, dass nicht einmal die Unternehmen genannt wurden.

Mittlerweile spricht Microsoft von über 1100 Verträgen, die Unternehmen im Rahmen des 2003 eingeführten IP-Programms geschlossen hätten. Doch auch hier nennt der Konzern weder konkrete Zahlen noch nachprüfbare Fakten. Es darf deshalb bezweifelt werden, dass die Zahl, die bereits vor einem Jahr genannt wurde, sich auf Linux-Nutzer bezieht oder nur annähernd etwas mit den tatsächlichen Gegebenheiten zu tun hat.

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