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Mi, 27. Februar 2013, 16:17

Software::Groupware

Kolab 3.1 soll CalDAV und CardDAV unterstützen

Die Entwickler der Groupware Kolab haben den vorläufigen Plan für Kolab 3.1 vorgestellt. CalDAV, CardDAV und eine Dateiverwaltung für Cloud-Speicher werden in dieser Version implementiert.

Zugriff auf Dateien in der Cloud (Entwurf)

Kolab Systems

Zugriff auf Dateien in der Cloud (Entwurf)

Kolab 3.0, das am 15. Januar freigegeben wurde, war den Entwicklern zufolge ein großer Erfolg und erhielt ein überwältigendes Feedback von den Anwendern. Das führte dazu, dass die Entwicker die Ziele für die nächste Version, Kolab 3.1, höher gesetzt haben als ursprünglich geplant. Sie zählen dabei auf die Mithilfe der Gemeinschaft, um diese alle zu erreichen.

Kolab Systems strebt die Fertigstellung einer neuen Version alle sechs Monate an, daher sollte Kolab 3.1 Mitte Juli erscheinen, sofern es pünktlich fertig wird. Die wichtigste Neuerung soll die oft nachgefragte Unterstützung von CalDAV und CardDAV werden. Zur Zeit kann auf Kalender und Kontakte über native Kolab-Clients, mehrere Konnektoren und ActiveSync zugegriffen werden. Für CalDAV und CardDAV wird Kolab keine neue Lösung erfinden, sondern den Server SabreDAV einbauen. Diese neue Protokollschicht soll den Namen iRony tragen.

Eine weitere stark nachgefragte Funktion ist die Integration mit Cloud-basierten Speicherdiensten, beispielsweise ownCloud. Eine neue Kolab-Komponente, die dies realisiert und dabei die in LDAP gespeicherten Zugriffsrechte anwendet, wurde begonnen. Die Komponente kann mehrere Backends unterstützen und wird zunächst beispielhaft mit einem IMAP-Speicher implementiert. Danach soll es einfach sein, eine Integration mit ownCloud, Dropbox oder anderen Diensten zu erstellen.

Um große Installationen besser zu unterstützen, soll der Kolab-Webclient große Adressbücher effizient darstellen können. Als weitere Neuerung ist ein vollständig automatisiertes Update des Datenbankschemas von Kolab geplant. Zusätzlich, sofern es die Zeit erlaubt, sollen neue Oberflächen zur Verwaltung von Ressourcen wie Fahrzeugen, Projektoren, Besprechungsräumen und anderem hinzukommen. Weitere Neuerungen, die in Version 3.1 oder später Einzug halten könnten, sind ActiveSync-Richtlinien und das automatische Löschen der Daten auf Mobilgeräten, wenn diese als verloren gemeldet werden.

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