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Fr, 1. März 2013, 15:00

Software::Entwicklung

Intel veröffentlicht System Studio für Linux

Intel hat die Entwicklungsumgebung System Studio veröffentlicht, die zum Entwickeln eingebetteter Linux-Systeme dient. Die Software ist ausschließlich für Linux erhältlich.

Intel System Studio

Intel

Intel System Studio

Intel setzt bei der Entwicklung eingebetteter Systeme stark auf Linux, auch wenn der von Intel übernommene Anbieter Wind River auch das proprietäre VxWorks weiter pflegt und vermarktet. Intels Ziel ist zweifellos, die Entwickler eingebetteter Systeme zu Intel-Hardware greifen zu lassen und dies durch das Angebot leistungsstarker Werkzeuge zu fördern.

Das jetzt neue herausgegebene Intel System Studio dient genau diesem Zweck. Es wird von Intel als umfassende und integrierte Werkzeugsammlung bezeichnet, mit der sich eingebettete Systeme für die Prozessorfamilien Atom, Core i3, Core i5, Core i7 und Xeon entwickeln lassen.

Die Software besteht aus verschiedenen Komponenten, die überwiegend von Intel stammen. Die größte Ausnahme von dieser Regel stellt der mitgelieferte Debugger GDB dar. Der Compiler ist Intel C++ in Version 13.0. Intel VTune Amplifier wird zur Analyse von Energieverbrauch und Leistungsoptimierung eingesetzt. Die Math Kernel Library 11.0 und Integrated Performance Primitives 7.1 sind Bibliotheken von Intel, die die Fähigkeiten der Prozessoren besonders effizient nutzen sollen. Der Intel Inspector 2013 soll ansonsten schwer zu findende Speicher- und Thread-Fehler finden und der JTAG Debugger dient zur Fehlersuche in Systemen, zum Tracen von Ereignissen, Loggen sowie zum Debuggen der UEFI-Firmware, des Bootloaders, des Kernels und seiner Treiber.

Mit Intel System Studio lässt sich Code für Wind River Linux 5, Yocto 1.2 und 1.3, Fedora 14 sowie andere Linux-Distributionen mit einem Kernel 2.6 oder 3.0 bis 3.3 erzeugen. Nach Angaben von Intel werden auch Echtzeit-Kernel unterstützt. Nähere Informationen kann man den Anmerkungen zur Veröffentlichung entnehmen.

Intel System Studio ist nicht kostenlos, es steht aber eine auf 30 Tage beschränkte kostenlose Testversion zur Verfügung.

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