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Thema: Linus Torvalds nutzt wieder Gnome

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Von Nasenbaer am Di, 5. März 2013 um 14:47 #

Ich finde gerade die Möglichkeit Anwendungen zu finden/starten indem man dessen Namen eingibt viel besser, da schneller, als sich lange durch verschatelte Menüs zu navigieren, wie das bei allen Startmenüs im Windows 95 Stil der Fall ist.
Also jeder wie er möchte aber ich finde die Suchleisten in den Starmenüs heutzutage viel angenehmer und ganz wichtige Applikationen habe ich auf Shortcuts gelegt (z.B. Strg+^ -> Terminal - wie bei Quake ^^).

  • 1
    Von Win gewinnt am Di, 5. März 2013 um 15:08 #

    Ich finde gerade die Möglichkeit Anwendungen zu finden/starten indem man dessen Namen eingibt viel besser, da schneller, als sich lange durch verschatelte Menüs zu navigieren

    Das setzt voraus das:

    a) Der Kommandostartbefehl der Anwendung bekannt ist.
    b) wegen a) die Anwendung häufig benutzt wird, damit sich der Befehl einprägt


    Und meistens ist das eben nicht der Fall.
    Unter Windows habe ich z.B. ne große Liste an Spielen installiert, um diese alle per Tastatureingabe zu starten (was in Win7 so effizient geht wie du es dir wünschst), müßte ich die Namen erstmal auswendig lernen und das lohnt nicht.
    Und Anwendungen die ich häufig benötige, die habe ich in der Schnellstartleiste, GNome 2 und KDE 4.x bieten dafür ähnliches, also brauch ich hier die Tastatur ebenfalls nicht.
    Und bevor ich die das Desktopenvironment zur Tastatureingabe degradiere, starte ich lieber ein Terminal und habe gleich ne Shell die wesentlich mehr kann, als dieses Gnome 3 dingens.

    • 1
      Von Nasenbaer am Di, 5. März 2013 um 15:34 #

      Nein, die Namen der ausführbaren Dateien muss man gewiss nicht wissen. Bei KDE kann ich entweder diese Namen nehmen oder die eigentlichen Programmbezeichnungen eingeben. Also "konsole" und "Terminal" führen beide zum KDE-Terminalemulator. So AFAIR auch bei Gnome3, sprich "Brennprogramm" und "braseo" sollten beide das Gnome-Brennprogramm finden. Das trifft auch auf Windows zu, da dort auch die Verknüpfungsnamen entscheidend sind.
      Zudem benutzt man doch ohnehin häufig die gleichen Programme, und die wenigen anderen kann man dann auch im Menü raussuchen. Beide Funktionen schließen sich ja keinesfalls gegenseitig aus.


      P.S.: Wie zitiert man hier eigentlich?

      • 1
        Von i.MX515 am Di, 5. März 2013 um 16:10 #

        P.S.: Wie zitiert man hier eigentlich?

        (q) Zitat (/q)

        Statt () "spitze" Klammern nutzen

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        Von Crass Spektakel am Mi, 6. März 2013 um 08:33 #

        Nein, die Namen der ausführbaren Dateien muss man gewiss nicht wissen.

        Doch muß man. Neues vom DAU, der wollte auf seinem Debian-System Firefox starten. Unter Gnome war das unte Start=>Internet=>Firefox, das hat auch ein DAU schnell kapiert.

        Aber jetzt? Tippst Du Firefox ein kommt nix. Und Firefox ist doch das Internet. Also tippt er Internet Explorer ein. Kommt nix.Also ist Internet kaputt und Debian Scheisse.

        Woher soll ein DAU wissen daß das unter Debian Iceweasel genannt wird? Listen der Optionen braucht er und keine Ratespiele.

        Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 06. Mär 2013 um 08:34.
        • 0
          Von Nasenbaer am Mi, 6. März 2013 um 09:17 #

          Was du beschreibst ist doch Kram. Sowas mag im Einzelfall durchaus passsieren aber wenn er sich die Menüstruktur merken kann und auch 2 Programmnamen, dann kann hätte er sich auch Browser merken können und damit das richtige Programm gefunden. Also entweder wurde er zu seinseitig geschult und hat kein Interesse sich intensiv mit PCs auseinander zu setzen. Aber dann ist Debian sicher auch nicht das richtige für ihn. Soll er Ubuntu nehmen oder gleich en IPad muahahaha. ;D

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          Von wandernder am Do, 7. März 2013 um 10:24 #

          Doch muß man. Neues vom DAU, der wollte auf seinem Debian-System Firefox starten. Unter Gnome war das unte Start=>Internet=>Firefox, das hat auch ein DAU schnell kapiert.

          Gibt es ein spezielles DAU-Debian?

          Ich frage nur, weil ich in den vielen Jahren (ich glaube, 7 müssten es sein) noch auf keinem Debian-System einen Menü-Eintrag "Firefox" gesehen habe.

        0
        Von feneks am Mi, 6. März 2013 um 08:46 #

        So AFAIR auch bei Gnome3, sprich "Brennprogramm" und "braseo" sollten beide das Gnome-Brennprogramm finden.

        Nö, Gnome3 findet mit "Brennprogramm" unter wheezy nur K3B - und brasero ist installiert ;) Als Zusatz ist die Tastatureingabe super, aber es muss auch eine effiziente Menüführung geben, sonst findest du brasero eventuell nie.

        Ich hatte in meinem alten Job eine KnowledgeBase zu bedienen gehabt, die nur auf Stichwörter suchte und keinerlei Menu anbot. Es war eine absolute Katastrophe! Wir hatte einen eigenen Ringordner am Tisch um zu wissen, nach welchen bestimmte Stichwort man suchen muss um die Infos zu bekommen ... Das Problem ist einfach, dass es zu viele ähnliche Wörter im Sprachgebrauch gibt aber nicht alle hinterlegt sind.

        Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 06. Mär 2013 um 08:56.
        • 0
          Von Nasenbaer am Mi, 6. März 2013 um 09:12 #

          Wird braseo auch wirklich standardmäßig installiert. Meine, dass das gar nicht zum Gnome-Standardpaket gehört aber da bin ich mir nicht sicher. Prinzipiell hast du natürlich Recht aber das Standardmenü von Gnome3 fand ich eigentlich sehr schön.
          Insgesamt finde ich Gnome3 einen echten Fortschritt gegenüber den Windows-ähnlichen Desktopkonzepten. Es gibt nur 2 Gründe warum ich doch wieder KDE nutze:

          1. Die AMD Catalyst-Treiber sorgten damals gelegentlich für Grafikfehler und Abstürze. Bei KDE kann man die OpenGL-Beschleunigung immer noch abschalten. Bei Gnome3 führt das zum "Classic"-Modus.
          2. Die Anpassbarkeit bei Gnome3 ist mir zu klein. Es gibt viele tolle Erweiterungen aber da muss man viel suchen und selbst dann mag das ein oder andere nicht so einstellbar sein wie man möchte.

          Hauptgrund ist aber definitiv 1.) gewesen, denn auch KDE kann man natürlich nicht zu 100% umkonfigurieren. ^^

      1
      Von gujeroo am Di, 5. März 2013 um 16:51 #

      bevor ich die das Desktopenvironment zur Tastatureingabe degradiere

      Achso, die Desktopenvironment ist nur für den Mausgebrauch gedacht?

      • 0
        Von Nasenbaer am Di, 5. März 2013 um 18:55 #

        Hat mich auch gewundert. Zumal der ständige Wechsel der Hand von der Tastatur zur Maus und wieder zurück sehr viel Zeit verschlingt.

        Wenn man sich einloggt, dann hat man die Hände ohnehin an der Tastatur, weil man soeben sein PW eingegeben hat (falls man kein Auto-Logon nutzt). Und die erste Handlung wird imm Allgemeinen wohl das Starten einer Anwendung sein. Jedenfalls ist es bei mir so, aber mag ja sein, dass andere ihren Desktop vollkommen anders nutzen. :)

    0
    Von i.MX515 am Di, 5. März 2013 um 17:38 #

    Er braucht Frippery?
    Mit der aktuellen Ubuntu-LTS lassen sich keine Gnome3-Erweiterungen installieren, da müsste man erst Gnome3 aktualisieren. Diese Erweiterungen waren in den ersten Gnome3-Versionen nicht vorgesehen.

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    Von Strahlex am Di, 5. März 2013 um 20:38 #

    Ich benutz zwar kein Gnome aber ich muss dir Recht geben, rufe die meisten Programme auch mit Alt+F2 auf. Die ganz wichtigen sind überhaupt auf F- oder Sondertasten.

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    Von benQ am Mi, 6. März 2013 um 15:59 #

    Schön. Ich finde Suchleisten auch toll. und klassische nested-Menüs auch. beim einen starte ich, wenn ich schon weiß wo es lang geht, beim anderen finde ich schnell das was ich gerade nicht parat habe. Zusätzlich habe ich noch shortcuts.

    Der nächste handhabt die Sache wieder anders.

    Was lernen wir daraus? Was moniert Linus dauernd?
    DAS MANN ES EINSTELLEN KÖNNEN MUSS. So wie man es gern hätte. Schriftgröße. Fensterverhalten. Taskleiste. Arbeitsflächen.

    Eine GUI sollte nicht dazu da sein, mir eine Arbeitsweise AUFZUZWINGEN, sondern mir meine Arbeitsweise zu ERMÖGLICHEN.

    Und beim Ermöglichen haben sich die GNOME Entwickler nachhaltig und ausdauernd quer gestellt, weil ihnen IHRE Vision wichtiger war/ist als der Workflow der User, der eben recht unterschiedlich sein kann. Und mit GNOME2 konnten anscheinend viele sehr gut und effizient arbeiten. Klar kann das neue unter Umständen effizienter sein, nix dagegen einzuwenden. Über die guten Ideen hat sich auch keiner beschwert. Aber der ganze Fensterverwaltungswahn, die irren Mauswege, die Verunmöglichung von Alternativen (Extension API Breakage nach jeder Hauptversion), die haben doch das Forkdesaster erst ausgelöst.

    Wieso ist MATE so viel "erfolgreicher" als Trinity? Weil KDE daran gearbeitet hat Trinity vollständig überflüssig zu machen. GNOME3? Nicht so sehr. MATE hält sich wie Unkraut, Cinnamon gibt es nicht nur für Mint, sondern auch für Fedora, Arch, Sabayon. KDE4 forks? Keine.

2
Von GLassnig am Di, 5. März 2013 um 15:06 #

wie der Sack Reis ....

Jetzt bekommt Gnome bestimmt wieder ein paar Nutzer dazu, seine Heiligkeit hat mal wieder gewechselt. :)

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Von i.MX515 am Di, 5. März 2013 um 16:02 #

"what would be the attraction to new users, younger users who have grown up on touch interfaces like tablets and cell phones and are essentially presented with a soup'd up windows 95 look alike?"

Dolles Argument, wegen ein paar Kiddies die zuerst mit Smartphones (und damit Touchscreens) Umgang haben sollen alle anderen auch auf PCs ohne Touchscreen mit einer Touchscreen-GUI zwangsbeglückt werden, und der bewährte und gewohnte Desktop wird wegen ein paar Kids oder neuen Usern entfernt.
:shock:

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    Von dr am Di, 5. März 2013 um 16:16 #

    Junge Menschen sind ein bisschen wichtiger als alte Menschen, da sie die Zukunft der Menschheit sind.

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    Von G-K am Di, 5. März 2013 um 16:27 #

    Was gibt es dagegen zu sagen, recht hat er! So hat halt jede Generation sein päkchen zu tragen. Die Fans von Gnome1 haben ebenso genörgelt wie die Fans von Gnome2 nun über dessen Nachfolger herum winseln. Ist bei jedem Desktop so, wie bspw. auch bei KDE. Nun sitzt eine andere Generation von Entwicklern dran, die in die Richtung gehen was denen gefällt.

    PS: Ob der Torwalds nun Gnome verwendete oder nicht, kratzt eh keinen. Mir gefällts was die Gnome Entwickler da machen, anderen scheinbar auch. Also, weiter machen und nicht beirren lassen. Der Jugend gehört die Zukunft! :up:

    • 1
      Von i.MX515 am Di, 5. März 2013 um 17:11 #

      Die Fans von Gnome1 haben ebenso genörgelt wie die Fans von Gnome2 nun über dessen Nachfolger herum winseln. Ist bei jedem Desktop so
      Nein, bisher waren die Desktops(KDE,Gnome,Xfce,Windows,..) von der Nutzung prinzipiell ähnlich, egal ob Gnome 1 oder 2, egal ob KDE [1,2,3,4].

      Gnome3 ist wie Unity oder Win8 ein Bruch mit der bisherigen Desktop-GUI, wenn das optional wär würde ja auch keiner was sagen, aber es wird einfach aufdiktiert. Die Gnome-Entwickler verhalten sich da ähnlich diktatorisch wie Microsoft(die ihr Desktop-Monopol nutzen um Nutzer an ihre Smartphone-GUI zu gewöhnen, den Markt haben sie verpennt).

      • 1
        Von G+L am Di, 5. März 2013 um 17:20 #

        Der Vergleich hingt ganz böse, gleich an mehreren stellen. Denn zum einen ist die Gnome Entwicklung offen und es kann jeder die Richtung durch sein mit machen beeinflussen, zum anderen weil Gnome nirgends auf Hardware vorinstalliert ist und somit dem Nutzer durch den Kauf von Geräten aufgezwungen wird wie es bei M$ der Fall ist.

        PS: KDE hat gleich an vielen stellen mit alten Gewohnheiten gebrochen. Ich nenne mal hier nur die Plasmoids oder Aktivitäten. Nur weil die Kontrollleiste oder das Kickoff aus KDE 3 noch drin blieb, ist KDE 4 nicht gleich dem Vorgänger. Lies dir die ganzen Meckerthreads durch die mit jeder Veröffentlichung einer neuen KDE4 Version aufgeschlagen sind. Da findest seltsame parallelen zu Gnome3. ;-)

        • 0
          Von LH_ am Di, 5. März 2013 um 17:30 #

          "Der Vergleich hingt ganz böse, gleich an mehreren stellen"

          Das ist korrekt, allerdings noch an einer anderen Stelle als genannt:
          Microsoft lässt den eigentlichen Desktop fast unangetastet, erweitert und verbessert ihn sogar, während GNOME den eigentlichen Desktop verstümmelt. Heute ist Windows der mächtigere Desktop von den beiden. Es hält sich sogar deutlich stärker an den eigentlichen Paradigmen. Das ist traurig und unschön, aber leider die Realität.
          Metro ist nur ein erweitertes Startmenu in groß und bunt mit optionalen Apps. Der eigentliche Desktop existiert ungestört weiter. Das kann man leider von GNOME 3 nicht behaupten :/

          Nebenher, die Kritik an KDE4 war absolut berechtigt, wie auch die an GNOME 3. Das beide Projekte "mist bauen" wird die Kritik daran nicht falsch. Das beide Projekte diese seltsame Richtung einschlagen ist ja der eigentliche Grund, warum so viele sich an der allgemeinen Entwicklung so stören.

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        Von G+L am Di, 5. März 2013 um 17:21 #

        Der Vergleich hingt ganz böse, gleich an mehreren stellen. Denn zum einen ist die Gnome Entwicklung offen und es kann jeder die Richtung durch sein mit machen beeinflussen, zum anderen weil Gnome nirgends auf Hardware vorinstalliert ist und somit dem Nutzer durch den Kauf von Geräten aufgezwungen wird wie es bei M$ der Fall ist.

        PS: KDE hat gleich an vielen stellen mit alten Gewohnheiten gebrochen. Ich nenne mal hier nur die Plasmoids oder Aktivitäten. Nur weil die Kontrollleiste oder das Kickoff aus KDE 3 noch drin blieb, ist KDE 4 nicht gleich dem Vorgänger. Lies dir die ganzen Meckerthreads durch die mit jeder Veröffentlichung einer neuen KDE4 Version aufgeschlagen sind. Da findest seltsame parallelen zu Gnome3. ;-)

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        Von anonym am Di, 5. März 2013 um 20:18 #

        > wenn das optional wär würde ja auch keiner was sagen,
        > aber es wird einfach aufdiktiert

        Immer die selbe Argumentation der Power User. Klar, wenn ich frage "wie a oder wie b oder einstellbar" wird jeder sagen "Einstellbar!". Maßgeschneidert ist scheinbar immer gut. Das ganze geht aber ganz schnell nach hinten los. Der Computer muß einheitlich bedienbar sein, für ein paar wenige Power-User ein eigenes Desktop Konzept (bzw. ein altes beizubehalten) wird kaum jemand pflegen wollen. Die Umgebungen durch Einstellbarkeit zu zersplittern ist auch murks.

        Es handelt sich hier nicht um Queue-Algorithmen im Mailserver oder Spam-Erkennungs Taktiken, es geht um die elementarste art und weise wie der Computer bedient wird.

        Ich denke der Bruch der jetzt mit Win8 und ähnlichem kam war notwendig und das Argument des Intel Mitarbeiters auch richtig. Wie so oft ist die Lösung mit der Unzufriedenheit nicht der komplette Umsturz sondern das analysieren der Kritikpunkte und diese durch kleine Änderungen auszumerzen.

        Große Änderungen sind letztlich immer wie eine Neuentwicklung: regelmässig notwendig aber auch niemals Fehlerfrei. Bei Autos, Software und auch bei Flugzeugen ;-)

        • 0
          Von i.MX515 am Di, 5. März 2013 um 20:35 #

          es geht um die elementarste art und weise wie der Computer bedient wird.
          Man hat einen Desktop-PC (ohne Touchscreen) und da wird einem eine Touchscreen-GUI aufgedrückt.
          Dolles Konzept ...

          Also ich klinke mich aus dem Schwachsinn aus, solange ich meinen PC habe kommt da keine Touchscreen-GUI drauf, genausowenig werde ich an einem grossen Bildschirm mit ausgestrecktem Arm rumfummeln! Punkt.

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Von dgrat am Di, 5. März 2013 um 16:40 #

Ich verstehe echt nicht, warum es einen Artikel wert ist, darüber zu schreiben, was Torvalt für eine DE einsetzt.
Aber gut zu wissen, dass es Gnome ist.
Vielleicht ist es einen zweiten Artikel wert, darüber zu berichten, in wie fern mir das weiter hilft.

Grüße

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Von Pitti am Di, 5. März 2013 um 17:44 #

"Torvalds nutzt wieder Gnome" - was habe ich davon? Soll ich - getreu dem Leithammelprinzip - mich nach -zig Jahren KDE mit dem "Stinkefuß" anfreunden??? :x Reißerische Schlagzeilen gehören doch eher zu dem Blatt mit den "4 großen Buchstaben..." ;)

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Von Bilbo am Di, 5. März 2013 um 17:50 #

Jetzt musste ich im Artikel lesen, dass Torvalds Wahl auf Gnome ein "großes Medienecho" ausgelöst hat. Und gleich bin ich los, auf der Suche nach den fetten Schlagzeilen. Weder FAZ, noch TAZ, weder Abendzeitung, noch TZ, WELT, etc. pp. . Nicht einmal die BILD hat dazu eine Meinung. *kopfkratz*

Mir persönlich ist es wurscht, was Torvalds am Desktop laufen hat. Denn mein Desktop ist ein meinen Anforderungen angepasster IceWM. Wozu man aufgeblasene WMs braucht, ist mir nach wie vor ein Rätsel.

Vielleicht ist das auch eine Meldung wert.

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Von Anonymous am Di, 5. März 2013 um 21:16 #

Finden jedenfalls die T-Shirt-Produzenten und Sockenhersteller, weil es deren Kosten senkt.

Da ist es doch nur logisch, dass die OpenSource-Desktophersteller da nachziehen ;-)

Ach ja, die Kunden sind denen wohl gleichermassen egal.

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Von tom21 am Di, 5. März 2013 um 21:29 #

Ich finde Linus und seine Art zu reden toll, leider ist Gnome genau wie KDE unbrauchbarer Schrott. Windows 7 ist beiden mächtig überlegen.
Die einzige wirklich gute GUI unter Linux ist Cinnamon.
Kleine Frage: gibt es eine Linux-GUI bei der man ganz einfach auf das USB-Stick-Icon rechtsklicken kann und formatieren auswählen kann? Wo sind diese elementaren Optionen hin???

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    Von Frickler am Di, 5. März 2013 um 23:42 #

    Ich finde Linus und seine Art zu reden toll, leider ist Gnome genau wie KDE unbrauchbarer Schrott.

    Soweit kann ich dir zustimmen.

    Windows 7 ist beiden mächtig überlegen.

    Mit Sicherheit nicht! Eher das Gegenteil ist der Fall.

    Die einzige wirklich gute GUI unter Linux ist Cinnamon.

    Nein.

    Kleine Frage: gibt es eine Linux-GUI bei der man ganz einfach auf das USB-Stick-Icon rechtsklicken kann und formatieren auswählen kann?

    Hmmm...Ja!

    Wo sind diese elementaren Optionen hin???

    /sarcasm_on
    Zumindest bei KDE4 & Gnome3 wurden solche Optionen aus Gründen der Userfreundlichkeit dort versteckt, wo sie kein User finden kann, weil er sie niemals nimmer nicht benötigt.
    /sarcasm_off

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    Von asdfghjkl am Mi, 6. März 2013 um 10:57 #

    Ich finde Linus Art zu reden völlig unangebracht und asozial. Ein kleines Beispiel siehe hier: https://lkml.org/lkml/2013/2/21/225
    Mit solchen Menschen möchte ich nicht zusammenarbeiten müssen. Ein wenig Respekt vor den Mitmenschen würde Linus gut tun, auch wenn er in dem Beispiel in der Sache schon recht hatte (und auch mit der Kritik an Gnome 3).

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Von Samson am Di, 5. März 2013 um 22:20 #

Habe das gestern auf Phoronix gelesen und folgte dem G+ Link. Die letzten Torvalds Kommentare waren 1 Monat alt.

Ich schließe daraus, dass es keine News mehr sind, da das bereits zu einem Zeitpunkt erschien, wo Torvalds bereits über G3 herzog.

Was soll also die Aufwärmerei einer alten Suppe ?

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Von Geschmacksmuster am Di, 5. März 2013 um 22:32 #

Solange er nicht vollkommen den Verstand verliert und plötzlich Unity nutzt ... :)

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Von Crass Spektakel am Mi, 6. März 2013 um 08:29 #

Also "moderne" Grabschoberflächen sind so effizient wie Nudelsuppe mit dem Strohhalm trinken.

Ich und andere Profis wollen nicht "modern" sondern "effizient". Es ist doch komisch daß alle Profis sich mit Grausen von Gnome und KDE abwenden und lieber mit LXDE arbeiten...

Ob das einem Anfänger entgegenkommt steht nicht zur Diskussion. Ein Anfänger schweißt ja auch nicht mit dem Thermit-Brenner an Papis Autoachse, der Profi schon.

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Von anonymous am Mi, 6. März 2013 um 19:31 #

Oder er kann sich nicht entscheiden.

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Von Acader am Sa, 9. März 2013 um 11:41 #

Das überrascht mich doch wenn dem so sein sollte. LT wechselte in letzter Zeit aber schon öfter die Desktop-Umgebungen Er benutzt aber bestimmt auch mehrere.

MfG Acader

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Von ruediger am So, 10. März 2013 um 11:51 #

ich rate, zu einem modifiziert-erfrischtem KDE, dass auf Schnelligkeit optimiert wurde, Gesten wie wmii nutzt, und im Prinzip qt-like funktioniert.

Nur sollte im Performance-Bereich echt mal was getan werden und unnötige Latenzzeiten vermieden werden.

Es ist wichtig, eine Oberfläche zu haben, die auch benutzt wird.

Das heisst, ich setze auf Kde, denn die Zukunft bleibt Norge.

» meesdorf.de

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Von Wurst56 am So, 17. März 2013 um 01:28 #

Reis

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