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Thema: »Elster Formular« für Linux anscheinend zurückgehalten

57 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von RalfS am Do, 7. März 2013 um 10:32 #

Da gab es wohl wieder so ein "Anruf aus Amerika" wie beim Verkauf der Bundesdruckerei und des Kirch-Imperiums....
Kinder, was regt ihr euch auf - "Deutschland ist seit dem 8. Mai 1945 nie wieder voll souverän gewesen" hat uns doch Schäuble offen gesagt.
Spannend wäre es abermal hier mal Druck zu machen. Wenn wir immer nur kurz mosern und dann zum Tagesprogramm übergehen brauchen wir uns nicht zu wundern wenn wir immer nur als Personal-Ausweisträger behandelt werden.
An die FreeSoftwareFrontier: jetzt sind der Worte genug gewechselt - so laßt mich endlich Taten sehen!

  • 3
    Von zettberlin am Do, 7. März 2013 um 10:55 #


    Du solltest Dich schnellstens nach Neuschwabenland begeben und mit der wahrscheinlich von Dir selbst gegründeten "Free Software Frontier" gemeinsam von dort aus an der Befreiung der Ausweisträger arbeiten. Ein erster Schritt könnte die Wiederherstellung einer Reichsflugscheibe sein. Lerne dazu als ersten Schritt Plankalkül, denn damit werden diese Schiffe gesteuert. Falls Du Dich in der Antarktis nicht sicher genug fühlst, könntest Du Dich auch in das Innere der Hohlwelt zurück ziehen.

    Achte unbedingt darauf, dass die verräterische, amerikanische Free Software Foundation nicht von Deinen Plänen erfährt.

    Wolfgang Schäuble kannst Du übrigens gerne mitnehmen.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 07. Mär 2013 um 10:56.
    • 0
      Von RalfS am Do, 7. März 2013 um 11:54 #

      Was hat die Einforderung von demokratischen Selbstverständlichkeiten mit Neuschwabenland zu tun? Oder meinst Du den Spätzlekrieg in der Bundeshauptstadt?

      • 0
        Von user am Do, 7. März 2013 um 12:30 #

        Vielleicht weil dein Kommentar eine Verschwörungstheorie enthält, die einigermaßen haltlos ist!?

        • 1
          Von RalfS am Do, 7. März 2013 um 12:36 #

          Etwa diese?
          www.youtube.com/watch?v=Cr03QY9qSIE

          Ansonsten empfehle ich zu diesem Thema das ausgezeichnete Buch des prominentesten deutschen Verfassungsrechtlers:
          http://www.amazon.de/Die-Souver%C3%A4nit%C3%A4t-Deutschlands-Souver%C3%A4n-frei/dp/3864450438

          • 0
            Von user am Do, 7. März 2013 um 13:21 #

            Ich meinte den "Anruf aus Amerika", für den ich jetzt nicht direkt Beweise finden konnte.

            0
            Von zettberlin am Do, 7. März 2013 um 14:02 #

            Ob die Bundesrepublik souverain ist oder nicht, wird nicht von irgendwelchen Juristen fest gelegt, sondern von der physischen Realität in der internationalen Politik. Als juristische Bestätigung dieser Realitäten genügt schon die Mitgliedschaft der BRD in der UNO, eine politische Entität, die Verträge mit anderen Ländern schließen kann, ist per se "souverain".

            Das Herumgereite auf solchen Spitzfindigkeiten führt allenfalls zur Bildung überflüssiger Subkulturen (siehe Reichsdeutsche etc), ansonsten ist das reine Zeitverschwendung. Und es ist natürlich in halbwegs ernsthaften Diskussionen über Fachthemen vollständig irrelevant.

            Schon ein leitender Verwaltungsbeamter kann völlig eigenverantwortlich entscheiden, dass Elster auch für Linux zu veröffentlichen ist. Erst, wenn er/sie es nicht tut, wird es Zeit, Politiker an ihre Pflichten zu erinnern.

            Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 07. Mär 2013 um 14:03.
            • 0
              Von Neewatt am Do, 7. März 2013 um 16:05 #

              Wieso ist es die Pflicht des Staates eine geringfügige Minorität von Linuxbenutzern zu bedienen?

              • 1
                Von zettberlin am Do, 7. März 2013 um 16:50 #

                Es geht nicht darum, was der Staat tun muss, sondern darum, was er *nicht* tun darf.

                Die Steuererklärung ist eine Pflicht, die der Staat allen Bürgern abverlangt. Im Gegenzug ist es die Pflicht des Staates, dass man die Steuererklärung abgeben kann, ohne auf eine bestimmte dritte, nichtstaatliche Organisation angewiesen zu sein.

                Der Staat darf niemanden dazu zwingen, ein bestimmtes Produkt eines bestimmten Herstellers zu benutzen. Es ist legitim, vom Bürger zu verlangen, dass er einen Computer benutzt -- schließlich gibt es viele verschiedene Anbieter von Computern. Microsoft Windows ist aber nur ein Produkt unter vielen und es ist nicht legitim, die Benutzung dieses einen Systems vorauszusetzen.

                Würde der Staat verlangen, dass die Steuererklärung nur auf Papier eines ganz bestimmten Herstellers abgegeben werden darf, würde das jeder völlig zu Recht als absurd zurückweisen und Korruption dahinter vermuten.

                • 0
                  Von Trächtige Tröllin am Fr, 8. März 2013 um 13:09 #

                  Es ist legitim, vom Bürger zu verlangen, dass er einen Computer benutzt [...]

                  Nein, es muss auch ohne Computer gehen. Papier, Stift, Umschlag und Briefmarken sollten genügen, oder direkt in die Behörden einreiten. Überdies sollte man nicht vergessen: die Finanzämter wollen das Geld von den Bürgern haben, wer zahlt bestimmt die Musik!

                  • 0
                    Von zettberlin am Fr, 8. März 2013 um 13:17 #

                    > Papier, Stift, Umschlag und Briefmarken

                    Könnte man auch machen. Das würde möglicherweise auch Druck zur Vereinfachung des Steuersystems mitbringen.

                    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 08. Mär 2013 um 13:17.
          0
          Von rasade am Do, 7. März 2013 um 16:49 #

          http://www.wissensmanufaktur.net/verschwoerungstheorie

    0
    Von rasade am Do, 7. März 2013 um 16:53 #

    Stimmt! Wir sind nicht souverän. Wir haben u.a nur eine (geduldete) geschäftsführende Regierung. Und schaut Euch die Ausweise von Nichtdeutschen an und achtet auf die Nationalität.
    Gruß

    • 0
      Von zettberlin am Do, 7. März 2013 um 18:12 #

      Na, dann wird es ja bald eng werden in Neuschwabenland...

      Kann aber sein, dass ein paar der Kämpfer als Shoggothfutter enden. Die großen Alten erkennen dem Vernehmen nach noch nicht mal Ausweispapiere mit Beglaubigungsschreiben der Illuminaten als Dokumente souverainer Staaten an.

      Also vielleicht vor der Reise noch mal fragen, ob ihr einen Saugnapfabdruck von Yog Sototh in den EU-Reisepass bekommen könnt.

      Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert. Zuletzt am 07. Mär 2013 um 18:14.
0
Von Marvin24 am Do, 7. März 2013 um 10:35 #

Falls Elster so portiert wurde wie andere Applikationen des Bundes (nämlich einfach gegen Wine gelinkt, z.B. https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_software), dann ist es besser, dass sie es in der Schublade lassen. Fast unbenutzbar....

  • 2
    Von Alzheimer am Do, 7. März 2013 um 11:32 #

    Elster-Formular basiert auf der Windows-Version der QT-Bibliothek. Auf QT basieren u.A. KDE und ein Großteil der Linux-Desktop-Anwendungen. Das lässt sich leicht herausfinden. Von daher dürfte ein simples Recompilieren reichen - auch um eine Mac-Version aus dem Code zu backen.

3
Von hjb am Do, 7. März 2013 um 10:42 #

Warum wurde Elster Formular nicht von Anfang an plattformübergreifend geschrieben? Wie dumm und dilettantisch muss man sein, um das nicht hinzukriegen? Zahllose Programme beweisen, dass es geht.

Und wieviel hat wohl die Entwicklung dieses unsäglich miesen Elster Online gekostet? War das Java-Plugin die einzige Möglichkeit, die Zertifikate zu handhaben, oder hätte es bessere Alternativen gegeben?

  • 1
    Von beccon am Do, 7. März 2013 um 11:17 #

    Also ich kann nicht verstehen, warum ich über eine einfache, SSL gesicherte Webseite mit PIN und TAN zwar fünfstellige Summen überweisen kann - wenn es sein muß auch ins Ausland, für die bloße Anmeldung meiner Umsatzsteuern aber ein riesiges Java Applet mit x Zertifikaten usw. brauche. (das dann auch nur mit einer bestimmten Java VM funktioniert)

    Nicht, daß der ganze Prozeß dadurch "sicherer" würde - im Gegenteil. Überhaupt - wer würde mir oder dem Finanzamt schaden wollen/ können, indem er eine falsche Umsatzsteuervoranmeldung unterjubelt? Das fällt sowieso spätestens zum Jahresabschluß auf und wird ausgeglichen.

    Nein, das ist einmal wieder ein typischer Fall, wo der Staat extra komplexe Systeme aufbaut, um Anbietern die Projekte zuzuschanzen- oder noch etwas gruseligeres im Schilde führt. vg. LKW Maut, ePost, Gesundheitskarte...

    Die Privatwirtschaft bekommt das alles mit 1/5 des Aufwandes hin.

    • 0
      Von Meckerbolzen am Do, 7. März 2013 um 11:42 #

      Die Privatwirtschaft bekommt das alles mit 1/5 des Aufwandes hin.

      Das Mautsystem wurde seitens der Privatwirtschaft entwickelt.

      • 0
        Von benQ am Do, 7. März 2013 um 15:51 #

        Und spült seitdem Milliardenbeträge in die Kassen ...

        "2011 nahm Deutschland über 4,5 Milliarden Euro durch die LKW-Maut ein." (http://de.wikipedia.org/wiki/Lkw-Maut_in_Deutschland)

        Was war noch gleich der Punkt? Dass es teuer war es aufzusetzen? Dass es später "online" war als geplant? Nippeskram im Vergleich zum Endergebnis.

      0
      Von RalfS am Do, 7. März 2013 um 12:14 #

      Es gibt ein Hauptprobleme bei solchen staatlichen Projekten: das Bedürfnis, es in die Länge zu ziehen.

      Von Seiten der Firmen kommt dies daher, daß bei den Ausschreibungen immer der günstigste Bieter genommen werden muß. Dann macht man eben ein Angebot, wo wissentlich wesentliche Teile fehlen. Das ist leicht bei den oft nicht gerade professionellen Spezifikationen. Wenn man den Auftrag hat, meldet man nach für nach die fehlenden Notwendigkeiten an und verkauft sie nach für nach.

      Von Seiten des Staats kommt es daher, daß für die Aufsicht eine Planstelle eingerichtet wird. Der dort sitzende Beamte wird alles tun damit ihm diese meist besser bezahlte Planstelle länger erhalten bleibt. Dann blockiert man die Firmen mit so sinnigen Aufträgen daß sie genau spezifizieren sollen "wie sie programmieren" oder mit sonstigen Formularquälereien.

      2
      Von Anonymous am Do, 7. März 2013 um 16:39 #

      Ja, ja,
      die Privatwirtschaft kann alles besser.

      Vor allem 5 mal schneller gegen die Wand fahren

    1
    Von Penguin42 am Do, 7. März 2013 um 15:00 #

    Der Witz ist ja, das es zumindest lt. Golem von Beginn an plattformunabhängig entwickelt wurde.

    Der nächste Witz ist, das anscheinend die Versionen für Linux & Mac OSX bereits seit Jahren existieren. Sie werden nur aus fadenscheinigen Gründen nicht veröffentlicht.

    Das zeigt mal wieder wunderbar, wie die CSU in Bayern tickt. Würde mich nicht wundern wenn da das eine oder andere Köfferchen gewandert ist. Hoffentlich wird die Saubande dieses Jahr endlich abgewählt!

    0
    Von christian.hartmann.berlin am Fr, 8. März 2013 um 14:23 #

    nun, die dummheit in diesem fall existiert tatsächlich, allerdings nur bei den bayrischen behörden. tatsächlich wurde elster formular von anfang an cross plattform entwickelt, schon weil man so fehler früher aufdecken kann, aber auch weil genau das (und Qt) die spezialität des umsetzenden unternehmens ist und auch weil man die hoffnung auf einen sinneswandel bei den bayrischen behörden nie aufgegeben hat. die aber haben von anfang an klar gemacht, dass sie an linux und mac versionen kein interesse haben.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 08. Mär 2013 um 14:26.
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Von Tom aus S. am Do, 7. März 2013 um 10:47 #

"Das Bayerische Landesamt für Steuern schreibt, dass aufgrund der geringen Nutzerzahlen eine Version des Elster-Formulars für Linux und Mac OS X nicht wirtschaftlich sei und deshalb aus Kostengründen nicht bereitgestellt werden könne" - das ist eine Frechheit ohnegleichen.

Als Linux-User ist es für mich weder wirtschaftlich noch sinnvoll, nur deshalb Windows anzuschaffen, weil man in der bayerischen Steuerverwaltung nicht willens ist, eine saubere Cross-Plattform-Lösung hinzukriegen - weder bei Elster-Formular noch bei Elster-Online. Vielleicht sollte ich mangels Wirtschaftlichkeit die Steuerzahlung einstellen...

Elster-Formular unter Wine ist mit Ubuntu 12.04 einigermaßen brauchbar, während Elster-Online vollkommen unbenutzbar ist. Aber wieso kriegen kleine Programmierbuden wie Winston/felfri oder Taxbird/Geierlein das hin, was die Elsteronline-Programmierer schon lange geliefert haben müssten?

Wenn der Staat die Bürger zur Abgabe einer elektronischen Steuererklärung zwingt, muss er sicherstellen, dass die Software ohne Gefrickel auf allen Plattformen fehlerfrei läuft. So lange er dazu nicht in der Lage ist, muss die Abgabe auf Papier oder per online ausgefülltem PDF mit separater Unterschrifsbestätigung zulässig bleiben. So einfach ist das.

  • 2
    Von Nörgler am Do, 7. März 2013 um 10:54 #

    Warum Unterschrift ? genügt nicht die Windows Seriennummer auch als Bestätigung ?
    (das war (k)ein scherz) :D

    3
    Von L&H am Do, 7. März 2013 um 10:54 #

    "Das Bayerische Landesamt für Steuern schreibt, dass aufgrund der geringen Nutzerzahlen eine Version des Elster-Formulars für Linux und Mac OS X nicht wirtschaftlich sei und deshalb aus Kostengründen nicht bereitgestellt werden könne"

    Wenn das so ist, brauch dann wohl Linux Nutzer auch keine Steuern zu bezahlen. Nach deren Logik, lohnt sich das eintreiben der Steuern dann auch nicht. ;-)

    0
    Von zettberlin am Do, 7. März 2013 um 11:02 #

    Die Anschaffungskosten sind mir egal. Es ist eine Ungeheuerlichkeit, wenn der Staat dem Bürger die Benutzung eines ganz bestimmten Produkts eines ganz bestimmten Herstellers aufzwingt.

    Dass Elster als Java-System technisch gesehen plattformunabhängig sein kann, macht den ganzen Vorgang noch unakzeptabler.

    2
    Von skinnie am Do, 7. März 2013 um 11:15 #

    Was erwartest du von einem Staat, dessen Kanzlerin ehemals FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda in der DDR war?

    Und Bayern ist ohnehin ein eigenes Kapitel. Warum die nicht aus der BRD austreten, wundert mich schon lange. Auf das GG der BRD scheißen sie doch ohnehin und das BVerfG wird von denen auch nur beschimpft.

    • 0
      Von Micha244 am Mo, 11. März 2013 um 06:07 #

      Was für dämliche Argumentation.
      Erstens hat die Kanzlerin sicher mit diesem Vorgang nichts zu tun und zweitens war sie vermutlich nur aus Opportunismus in der FDJ. Was u.U. schlimmer ist als echte Überzeugung ohne Böswilligkeit...

    2
    Von Steuerzahler am Do, 7. März 2013 um 11:16 #

    Eine Microsoft-Zwangssteuer durch die Hintertür. Ein fetter Skandal, würde ich mal sagen!

1
Von Klaus R. am Do, 7. März 2013 um 11:01 #

Die Unfähigkeit deutscher Behörden bei der Entwicklung von Software zeigt sich doch auch in allen anderen Projekten.

Nichts scheint hier auch nur einigermaßen professionell geplant und realisiert. Egal ob Elstam, der Personalausweis, Elster oder auch der Bundestrojaner - alles nur halbherzig hingeworfene Software, die nicht einmal der Prüfung normaler Anwender Stand hält.

Hauptsache die Steuergelder werden nicht für sinnvolle Lösungen verwendet ...

Liebes Finanzamt, auch ich werde - obwohl zur elektronischen Abgabe gezwungen - nicht zu Windows oder Mac wechseln. Solange das Finanzamt nicht mit meinem Betriebssystem (Linux) kompatibel ist, kommen die Daten in Papierform - zumal mir vor dem Wechsel auf Linux im Jahr 2007 vom Finanzamt bestätigt wurde, dass es eine Linuxversion gibt und Linux daher kein Problem darstelle!

1
Von An Java liegts! am Do, 7. März 2013 um 11:21 #

Wie schon in diesem Artikel umfangreich beschrieben

http://www.golem.de/news/elektronische-steuererklaerung-elster-fuer-linux-und-macos-x-existiert-1303-98024.html

merkt man schon, das an Java nichts Portabel ist. Da ist C# mit Mono schon besser, vorallem da Microsoft nicht die Sprache besitzt sondern "nur" die Laufzeitumgebung .NET.

Tja, Oracle halt. Sauladen. Eine "urheberrechtlich" geschützte Sprache die "free" sein soll, wie fehlgeleitet kann die Community nur sein...

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Von Dani S. am Do, 7. März 2013 um 11:55 #

Hier in Zürich macht man seine Steuererklärung mittels Software "Private Tax", das man kostenlos beim Steueramt herunterladen kann. Die Software wird für Windows, Mac OS X und Linux zur Verfügung gestellt.
Wer mag, kann die Steuererklärung auch gleich Online machen.

http://www.steueramt.zh.ch/internet/finanzdirektion/ksta/de/steuererklaerung/software.html

  • 1
    Von StefanO am Do, 7. März 2013 um 12:57 #

    Tja, bei euch Schweizern läuft vieles um Längen besser als in D.
    Da muß man nicht lange suchen - für mich ist die Schweiz nach wie vor ein "Vorbild-Land", nicht zuletzt wegen der Mentalität der Schweizer in Bezug auf den Umgang Staat/Bürger bzw. Bürger/Staat.

    • 2
      Von lucas am Do, 7. März 2013 um 14:04 #

      Ich mag Deutschland, bzw. die Deutschen (den Staat eher weniger). Was euch einfach fehlt ist die Direkte Demokratie (Volksabstimmungen).

      Sonst machen die Politiker was sie wollen nachdem sie gewählt wurden. Sozusagen eine gewählte Diktatur.

      • 1
        Von GLassnig am Do, 7. März 2013 um 17:07 #

        Sozusagen eine gewählte Diktatur.
        Du hast es auf den Punkt gebracht! Konrad Adenauer wusste schon, warum er im GG dem Volk kein Mitbestimmungsrecht gab. Schließlich war er kein wirklicher Freund der Demokratie. ;)

        • 0
          Von Leu am Do, 7. März 2013 um 23:20 #

          Wenn ich mir unser Fernsehprogramm ansehe, welches es nur so gibt, weil es sich viele Leute ansehen, dann will ich auch nicht, dass diese alle wählen dürfen. Mehrheit hat mit intelligenter Lösung nichts zu tun.
          Dass D keine dirketes Wahlrecht hat, hat damit zu tun, dass man uns gute Entscheidungen nicht zutraut. Da liegt viel Wahreit drin. Leider.

          • 0
            Von GLassnig am Fr, 8. März 2013 um 00:09 #

            Wenn ich mir unser Fernsehprogramm ansehe, welches es nur so gibt, weil es sich viele Leute ansehen,
            Cool! Das heißt ja dann, dass uns Konni schon bei der Mitverfassung (er war immerhn daran beteiligt und hatte auch Einfluss) des GG das Fersehprogramm von heute bzw. ab den 90ern kannte. Dann hat er vorausschauend gehandelt. 8)

            Die verblödung der Bürger ist vom Staat gewollt, denn ein dummes Volk ist einfacher zu regieren.

            0
            Von Freier Mensch am Fr, 8. März 2013 um 00:40 #

            Willst du mir wirklich erzählen wir Schweizer seinen sooo viel klüger? Euer Fernsehprogramm ist in der Schweiz ebenfalls empfangbar und auch sehr beliebt.

            Hier in der Schweiz funktioniert die direkte Demokratie extrem Gut und das schon seit langem.

            Mit genug guten Argumenten kann man viel erreichen, egal welches Fernsehprogramm jemand bervorzugt.

            Lies dir doch mal den Link durch vorallem #8 "Das Volk ist noch nicht reif genug"
            http://demokratie.geschichte-schweiz.ch/direkte-demokratie-schweiz.html

            • 0
              Von Leu am Fr, 8. März 2013 um 20:15 #

              Ja, Ihr seid schlauer. Ihr habts erfunden ... diesen Lutschbonbon.

              Der Link ist interessant. Danke!

              Ich liefer nur ein Stichwort: Mediendemokratie. Wer die Informationen liefert, bestimmt das Wahlverhalten.
              - Berlusconi, Putin, BILD-Zeitungs-Leser

              Wer mehrere Sprachen in einem Land hat und jeder eine Waffe zur Verteidigung des Landes (war wohl mal früher so), ohne sich jeden Tag gegeneitig umzubringen, der darf direkt wählen. Aber nur, wenn es auf Ja oder Nein reduzierbar ist. Also keine W-Fragen. ;-)

              Grüße an die Nachbarn! Schönes Land!

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                Von blablabla am So, 10. März 2013 um 00:16 #

                Naja mit Ja oder Nein hast nicht ganz recht, man kann oft auch für oder gegen einen Gegenvorschlag abstimmen. Gäbe eine "bisschen" komplizierte abstimmung wenn noch jeder ein W-Frage hinschreiben könnte....auszählung dauert 10 Jahre ;-) , schlauer sind wir nicht und mit der Politik gehts auch abwärts (halt nicht ganz so schnell wie bei den nachbarn) PS: Hast gewusst das Schweizer eine der höchsten Selbstmord-rate hat?? Das ist weil wir nicht nur abstimmen können, sondern auch, weil wir jedes Jahr unsere Steuerabrechnung machen müssen :-) ...naja wenigstens mit Linux

0
Von jjsa am Do, 7. März 2013 um 15:46 #

Ich kann bestätigen, dass die Bibliotheken zur Behandlung der Daten schon lang vorhanden sind. Die Bibliotheken wurden für Ubuntu erstellt sind aber auf andere Distributionen einsatzfähig, dies habe ich vor circa 2 Jahre auf Fedora probiert. Diese Aussage gilt für die Komponenten die zur Erstellung eine Einkommensteuer Erklärung für den normalen Bürger.

Die Oberfläche von Elster ist mit QT erstellt, damit wäre eine Linux Version kein Problem gewesen. Die Behörde geht offenbar davon aus, dass Steuerprogramme keine Aufgabe des Amtes ist aber der Angelegenheit von Firmen die ihre Produkte verkaufen können.

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Von rgothe am Do, 7. März 2013 um 17:44 #

Ich finde die Idee, solche Fragen zu stellen, nicht schlecht. Leider bekommt man aber nicht immer Antworten, und von so einer mächtigen Behörde - sowieso fraglich.
Mit dem Druck machen ist es auch so eine Sache. Eine große Mehrheit von Anwendern interessiert sich nicht für die Belange von Menschen, die freie Software einsetzen wollen. Unternehmen, die Steuern abführen, machen das aus Ihren Unternehmensanwendungen heraus. Und auch da wurden schon Steuergelder zum Fenster raus geschmissen, siehe eingestampftes ELENA-Verfahren. Ich glaube, da ist die Entwicklung und Maintenance einer Steuersoftware für Linux oder andere nicht Windowssysteme reiner Pinatz ist.
Am Ende ist es für die, die Geld vom Finanzamt holen wollen, egal ob Sie Ihre x,- bis xxxx,- EUR mit Elster oder einer anderen Software unter Linux oder Windows wiederbekommen.
Also berechtigt ist die Frage, warum ein Teil der Bürger von vom Staat geforderten Leistungen ausgeschlossen wird bzw. zu Handlungen gezwungen wird, die nicht mit dem Gewissen im Einklang stehen.
Also doch Druck machen, vielleicht keine Steuern zahlen ;) Ach ja, ich will ja was wiederhaben (Virtualbox, MS$ XP oder 7, Tax 2012)

0
Von krake am Do, 7. März 2013 um 18:58 #

"eine kostenlose Version des Elster-Formulars für diese Betriebssysteme nicht wirtschaftlich sei"

Verstehe ich das richtig: wenn auf 100 Windows Benutzer je 1 Linux und Mac Benutzer kommt und alle 102 für das Programm 0 Euro zahlen, dann sind die 100x 0 Euro der Windows Benutzer mehr als die 2x 0 Euro der Linux+Mac Benutzer?

Ist 0x$Betrag in der Finanzmathematik nicht immer 0 sonder abhängig von $Betrag?

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Von beccon am Do, 7. März 2013 um 18:59 #

Eine Alternative ist das Geierlein.

http://stesie.github.com/geierlein/

Das ist ein auf html5 und Javascript basierendes System, das im Firefox Browser läuft. Feine Sache.

Hat damit schon einmal jemand erfolgreich Ust. angemeldet? Bei mir kommt zwar eine Transaktionsnummer zurück, die Geiers haben aber noch nicht eingezogen...

Conrad

  • 0
    Von seppi am Fr, 8. März 2013 um 07:28 #

    Nachdem taxbird nicht mehr geht, bin ich vor 3 Erklärungen umgestiegen - funktioniert für mich völlig problemlos.

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Von 4711 am Fr, 8. März 2013 um 09:33 #

Von behördlicher Stelle zu einem bestimmten Betriebssystem "gezwungen" zu werden. Da klingelt bei mir was...muss nicht ein gut bekanntes Unternehmen wegen einem ähnlichen Versäumnis gleich mal 561 Millionen Strafe nach Brüssel überweisen?

http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/rekordstrafe-im-browserstreit-microsoft-muss-561-millionen-euro-strafe-an-eu-zahlen_aid_934101.html

Also ich finde die beiden Fälle durchaus Vergleichbar. Wenn man sich am Ende dadurch nicht selbst ins Knie schiessen würde, könnte man ja mal das Finanzamt in Brüssel anzeigen :-)

Schönes Wochenende

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Von Schnuffi am Fr, 8. März 2013 um 22:33 #

Einfach Nachfrage schaffen!, hier: info@elster.de

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