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Thema: Ubuntu Kylin wird Standard-Betriebssystem in China

61 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Tante Frida am Fr, 22. März 2013 um 15:47 #

Hi,
man brauch wohl eher die Herzen und Köpfe der Bevölkerung als so eine dämliche Standard Proklamation von weltfremden Parteifunktionären.
Solange Raubkopien für einen Apfel und ein Ei , billig und bequem zu bekommen sind, ist so eine Proklamation ein Hirngespinnst.

Solange die Chinesen keine "Business Software Alliance (BSA)" wirksam ihre arbeit (auch bei privatanwendern) tut, wird sich Linuxtechnisch sehr wenig verändern.

Ob die Distri jetzt Ubuntu oder Red Hat oder sonstwie heisst, viele Anwender wird sie dennoch nicht haben, LEIDER!.

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Von dirk am Fr, 22. März 2013 um 15:50 #

„Darüber hinaus soll auch in China gebräuchliche Software vorinstalliert […] werden.“ – Der Staatstrojaner?

Der Rest (i18n, l18n) klingt doch sehr nach dem, was jede komplexere Distribution sowieso schon bietet, bzw. eh ein Grundkonzept (Software nachinstallieren) ist.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 22. Mär 2013 um 15:51.
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Von KritikerDerAllgemeinenMeinung am Fr, 22. März 2013 um 15:58 #

Es geht doch sowieso erstmal nur darum eine Version fuer Behoerden, Bildungseinrichtungen sowie das Militaer zu entwickeln. Leute, denen die Software dort gefaellt, werden sie dann auch privat einsetzen ... und China hat verdammt viele Angestellte in den Bereichen.

Allgemein kann man solche Projekte dort unter den bekannten "Bedingungen" gut testen, der sogenannte Markt ist dort nicht so fragmentiert ... dort kann Canoncial mit Hilfe staatlicher Gewalt die Chinesen benutzen. Wenn es funktioniert -die geplante Fusion von Desktop-Smartphone-Server brauch man es hier -in den sogenannten westlichen, "freien Demokratien" - nur publik machen und absahnen.

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    Von TimmyT am Fr, 22. März 2013 um 19:34 #

    der sogenannte Markt ist dort nicht so fragmentiert
    Aber in den deutschen Behörden und staatlichen Einrichtungen (mal von München abgesehen)? Immerhin stärken die Chinesen die lokalen Anbieter, machen sich unabhängig von Microsoft und verwenden sichere Produkte deren Quellcode sich verifizieren und erweitern lässt.

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    Von vinic (unregistriert) am Sa, 23. März 2013 um 08:41 #

    "dort kann Canoncial mit Hilfe staatlicher Gewalt die Chinesen benutzen."

    Eine "freie" Lösung, wo ein Staat die Menschen zwingt eine Lösung zu nutzen. Wo ist da die Freiheit? :)

    • 0
      Von g4b am Sa, 23. März 2013 um 18:27 #

      naja, ein proprietärer mainstream oder gar monopol in einer staatsunabhängigen wirtschaft der dich propagandiert jene lösung zu nutzen ist auch nicht freier :D

      freiheit ist ziemlich relativ

      aber das ganze offenbart ein sehr ironisches bild derzeit :D

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    Von Anonymous am Sa, 23. März 2013 um 10:05 #

    Was manche Leute so für Vorstellungen haben....

    In China gibt es keine Planwirtschaft mehr wie in alten Zeiten, sondern (fast) ungezügeltes Wachstunm. Da kann jeder machen was er will, sofern er genug Geld oder Macht hat (Stichwort: allfällige Korruption).

    Und die Pekinger Zentralisten sind schon froh, wenn sie keiner wegputscht.

    der sogenannte Markt ist dort nicht so fragmentiert

    Das stimmt. Wenn ich mich mal auf die Website eines chinesischen Hardware-Herstellers verirre, läuft da meist der IIS ;-)

    Die Chinesen benutzen das, was am billigsten und am bequemsten ist. Und das ist i.d.R der Dreck aus Redmont - vermutlich unlizenziert. Und da wird sich auch wenig dran ändern, wenn Canonical mit irgendwelchen Leuten in der Zentralregierung Deals veranstaltet.

    • 0
      Von Ben Zin am Sa, 23. März 2013 um 19:28 #

      Canical hat nicht mal Deals mit der Zentralregierung. Das ist das CSIP die ein Dutzend Forschungslabore in Kooperation mit Universitäten betreiben. Die haben u.a. den Auftrag mit Fördergeldern Software an den heimischen Markt anzupassen. :love:

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Von DSO am Fr, 22. März 2013 um 16:02 #
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Von nachmittagsmuffel am Fr, 22. März 2013 um 16:02 #

Ich hätte gerade von den Chinesen erwartet, dass sie sich für mehr Qualität entscheiden: http://biebian.sourceforge.net/

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Von FridayTroll am Fr, 22. März 2013 um 16:13 #

Open Source Programmierer sind alles Kommunisten!!!!!einself


S C N R

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Von cka am Fr, 22. März 2013 um 16:48 #

Jetzt verstehe ich, warum Canonical Spyware bei Unity eingebaut hat.. das wollten die Chinesen haben :)

mehr ,
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Von Desti am Fr, 22. März 2013 um 17:53 #

Und die Deutschen nutzen weiter die CIA Trojaner und wundern sich warum imperialistische Firmen ständig Deutsche Erfindungen patentieren.

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Von GLassnig am Fr, 22. März 2013 um 19:07 #

Lang lebe unser gütiger, göttlicher Führer Mao Tse Tung ...... ach ne, der ist ja schon über den Yangtsee geschwommen.

Alle Macht dem Chinamann! ;)

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Von Norman am Sa, 23. März 2013 um 02:55 #

Über keine andere Linux-Distribution ließt man in den letzten Monaten so viel wie über Ubuntu, egal ob hier oder auf anderen Seiten.
Alles Plan der Vermarktung von Canonical um sich mit Ubuntu gegen die anderen Distributionen durchzusetzen?
Was denn Bekanntheitsgrad angeht haben sie es zumindest schon geschafft.


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    Von vinic (unregistriert) am Sa, 23. März 2013 um 08:36 #

    Andere Distributionen machen das eben nicht. Canonical will mit ihrem Produkt endlich Geld machen. Wobei mir spontan der Lehrsatz aus der Wirtschaft einfällt, Betriebe sind dazu da, um Bedarf zu befriedigen. Man kann sich also ausmalen warum Canonical nach all den Jahren immer noch Probleme hat, wirtschaftlich zu arbeiten. Ohne zuschüsse vom Millionär Shuttleworth, wäre Canonical längst verschwunden. Den ein Bedarf nach noch einem Betriebssystem existiert einfach nicht.

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      Von Anonymous am Sa, 23. März 2013 um 09:35 #

      Wobei mir spontan der Lehrsatz aus der Wirtschaft einfällt, Betriebe sind dazu da, um Bedarf zu befriedigen.

      Ja, den Bedarf des Besitzers, Geld zu machen.

      Junge Leute verschiedenen Geschlechts treiben es ja bekanntlich auch nur miteinander, um per Nachwuchs die Rente zu sichern.

      Wie bescheuert muss man sein, um solche "Lehrsätze" zu verinnerlichen?

      • 0
        Von ViNic(unregistriert) am Sa, 23. März 2013 um 11:06 #

        "Wie bescheuert muss man sein, um solche "Lehrsätze" zu verinnerlichen?"

        Das passt schon, keine Sorge :)

        Bedarf von Desktop-Betriebssystemen ist zb. durch Windows, Weltweit gedeckt. Dazu kommt noch OSX, was ebenfalls mitmischt und alles darunter greift zb. Linux auf. Jetzt kommst du und willst mit deinem programiertem Desktop-Betriebssystem Geld machen. Wie hoch sind deine Chancen, damit noch Geld zu verdienen? Mal es dir aus :)

        Das ist ein sehr guter Lehrsatz :)

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      Von Anonymous am Sa, 23. März 2013 um 09:38 #

      Den(n) ein Bedarf nach noch einem Betriebssystem existiert einfach nicht.

      Genau; darum ist Ubuntu das meisteingesetzte Linux. Weil kein Bedarf existiert!

      • 0
        Von ViNic(unregistriert) am Sa, 23. März 2013 um 11:10 #

        Wieviel Prozent, von wieviel Prozent? :)

        Ubuntu zeigt vielleicht, das auch viele Linuxer sich ein einfaches System wünschen, worauf Ubuntu ja lange hingearbeitet hat. Verübeln kann man es ihnen nicht.

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        Von V_180_358 am Sa, 23. März 2013 um 11:27 #

        ...darum ist Ubuntu das meisteingesetzte Linux...

        Das höre ich immer wieder, aber den wirklichen Beweis ist man mir schuldig geblieben. Meist komm immer nur der Verweis auf "distowatsch"! :(

        • 0
          Von LH_ am Sa, 23. März 2013 um 11:49 #

          Diverse Downloadstatistiken, Umfragen auf Webseiten, Statistiken die Anwendungen erstellen (wie z.B. Steam) usw.
          Gibt es überhaupt eine Statistik oder Umfrage, außer sie würde auf einer Seite für OpenSuSE oder Fedora erstellt, die etwas anderes Aussagt als das Ubuntu die wichtigste Desktop Distrie ist?

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            Von V_180_358 am Sa, 23. März 2013 um 15:06 #

            Genauso schwammig wie der Verweis auf "distrowatsch". Oder genauso schwammig und überhaupt nicht aussagekräftig, wie meine persönliche Feststellung, dass unter den 24 mir bekannten Linux-Rechnern nicht einer mit *buntu oder einer seiner Ab- oder Unterarten läuft. Und da dort keiner der Besitzer z.B. Interesse an Steam hat (schätzungsweise es meist nicht mal kennt), würde schon mal keiner dieser Rechner dort erscheinen.

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              Von LH_ am Sa, 23. März 2013 um 15:43 #

              Was ist schwammig an praktisch jeder Statistik? Schau dich um. Das in deinem Umfeld kein Ubuntu zu finden ist, bedeutet nichts.
              Wenn du es einfach nicht wahr haben willst, dann ist das eben so. Leute behaupten die Regierung hat 9/11 inszeniert, manche glauben es war niemals jemand auf dem Mond. So ist das eben.

              Wäre es nur eine Seite, nur eine Statistik, dann würde ich es nachvollziehen. Aber praktisch jede? Ach komm...

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                Von Blaubart am Sa, 23. März 2013 um 19:40 #

                In den wirklich aussagen Statistiken, Einnahmen, scheint Ubuntu aber ganz weit hinten zu liegen.

                Desktop-Linux ist noch immer irgendwo bei 1% Marktanteil. Das hat sich mit Ubuntu nicht geändert.

                Das sind die harten Fakten. Wer auf Distrowatch zur aktuellen Stunde führt ist mal vollkommen egal.

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              Von Tuxcad am Sa, 23. März 2013 um 17:05 #

              >dass unter den 24 mir bekannten Linux-Rechnern nicht einer mit *buntu oder einer seiner Ab- oder Unterarten läuft

              Also ich kenne rund 50 Linux-Rechner (persönlich weil Kundschaft), da läuft auf rund 40 ubuntu, ich glaub so 6 mit Mint, 2 mit Suse und 2 mit bodhiLinux (auch ubuntu Unterbau)

              So unterschiedlich ist das Leben!

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            Von k_tz am Sa, 23. März 2013 um 16:24 #

            Genau.
            Ubuntu ist neben Mint die verbreiteste Desktop-Linux-Distro und ohne Shuttleworths Millionen wäre Canonical schon längst pleite.

            Was sagt das den Firmen?
            Finger weg vom kommerziellen Linux-Desktop für Privatanwender.

            Von dem einen Linux-Desktopprozent dürften mittlerweile ungefähr 90% auf Ubuntu und Mint entfallen. Der Rest ist im Hinblick auf die Linux-Privatanwenderverbreitung quasi bedeutungslos, das gilt selbst für Debian.

            Die openSUSE-und Fedora-Distros existieren ohnehin nur noch, weil Suse und Red Hat diese als Test- und Bugsquash-Plattformen benötigen. Genau davon profitieren logischerweise auch Ubuntu, Mint und Debian, vor allem auch deshalb, weil von der deb-Seite nur sehr wenig Entwicklungs-Input kommt, wenn man mit dem vergleicht, was Suse und Red Hat in diesem Bereich abliefern. Ubuntu ist hierbei quasi ein Totalasufall, weil es sich über Canonical weigert, mit den meisten Upstreams zusammenzuarbeiten.

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      Von Trooper am Sa, 23. März 2013 um 10:47 #

      Bedarf an anderen Betriebssystemen ist seit Windows 8 schon vorhanden :D
      Und mac os x ist auch nicht der Bringer!
      Auch Android kann ruhig einen (offenen) Konkurrenten bekommen.
      Erste Test des Ubuntu Phone haben zudem bei der Mehrheit einen recht positiven Eindruck hinterlassen und mit der direkten Unterstützung von Steam könnte Ubuntu vielleicht irgendwann wirklich zu einen alternativen Betriebssystem für Gamer werden.

      Bisher hat noch keine Linux-Distributionen wie Ubuntu für so viel Wirbel und Neugier in den Medien gesorgt. Ob diese News nun positiv oder negativ sind, ist erst mal egal. Hauptsache man steht im Rampenlicht und über einen wird geredet.
      Die Strategien von Canonical gehen voll auf, dies zeigt u.a. auch die Unity Oberfläche in der Ubuntu 13.04 Test Version.
      Mitterweile ist Unity richtig schnell geworden und
      selbst als Jahrelanger Windows Benutzer findet man recht schnell mit ihr zurecht.

      Aber wie schaut es mit der Schattenseite aus?
      Wenn sich Ubuntu wirklich mit großen Abstand von allen anderen Linux-Distributionen absetzen würde und als Konkurrenz zu Windows zählt?
      Wäre dann Ubuntu u.a. noch ein offenes System wie es jetzt z.Z. noch ist?


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        Von Weltmarkthinterherläufer am Sa, 23. März 2013 um 11:19 #

        Keine Distribution verspricht so viel und hält unterm Strich so wenig wie Ubuntu. Und als "Linux" sieht man sich dort ja auch schon lange nicht mehr.
        Aber vielleicht will ja Shuttleworth auf diesen Weg nun endlich seine 20 Mill. Ubunturechner jedes Jahr Wirklichkeit werden lassen. Zweifel habe ich daran allerdings immer noch.

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        Von ViNic(unregistriert) am Sa, 23. März 2013 um 11:23 #

        "Bedarf an anderen Betriebssystemen ist seit Windows 8 schon vorhanden
        Und mac os x ist auch nicht der Bringer!"

        Windows 8 kenne ich natürlich nicht, aber in der Regel bleibt man dann bei dem Vorgänger. Ich kenne OSX und wenn Linux etwas vergleichbares hätte, würde eine relative Chance zum Durchbruch durchaus bestehen. Gegenüber OSX ist der Linux-Desktop wirklich eine Baustelle. Zumindest versuchen Gnome 3 und Unity sowie OSX zu sein. Unity sogar mehr als Gnome 3 :)

        Zum Steam läßt sich nur folgendes sagen, wahrscheinlich kommt es so nie. Auf heise.de laß ich gestern einen Beitrag, das Valve Linux lediglich benutzt, um ihre Software auf OpenGL anzupassen. Primäres Ziel von Valve ist Android. Macht meiner Meinung nach auch mehr Sinn. Wenn das aufgeht, kannst du dich wohl von Steam on Linux jetzt bereits verabschieden. Der Linux-Desktop spielt für Valve keine Rolle.

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          Von g4b am Sa, 23. März 2013 um 18:43 #

          also, das linux steam wurde schon relativ lange geliebäugelt.

          valve ist sehr wohl ideologisch hinter linux, bzw. Gabe ist es definitiv, und er sagt was sache ist

          als sie beim source rewrite directx nahmen, haben sie das nämlich ziemlich bereut; der schritt zurück zu opengl wurde beim erfolg des mac notwendig

          der steam client an sich wurde ebenfalls erst bugfreier, als man einsah, dass ma ihn cross platform machen sollte und sich von zeug wie ie rendering verabschieden sollte

          ob linux am spielemarkt taugt hängt eher von der multimedia landschaft ab

          dass valve auch android will ist natürlich klar. aber vor allem wollen sie die brücke zwischen konsolen und computer füllen, denn ihre primären kunden sind keine mobile gamer

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            Von Omen am Sa, 23. März 2013 um 19:52 #

            Gabe ist ein knallharter Geschäftsmann der seine Haupteinnahmequelle, Steam auf Windows, gefâhrdet sieht. Der Windows Appstore und der Erfolg von Android sind starke geschäftliche Motive sich breiter aufzustellen.

            Linux ist der Unterbau von Android. Tut es auf Linux, auf den verschidenen Distributionen - und das tut es bereits - dann kommt Android dran. Die gemeinsame Basis erlaubt auch Flexibilität bei künftigen Schritten (Steambox, Tizen, Cloud Games-as-a-service) und gibt Verhandlungsmasse mit Microsoft, Apple.

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    Von TF-TF am Sa, 23. März 2013 um 09:26 #

    Ist halt wie fast immer:
    Je weniger etwas wirklich nötig ist oder gebraucht wie, desto merh und lautstärker wird Werbung dafür gemacht.

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    Von AAC am Sa, 23. März 2013 um 13:44 #

    Und? Auch wenn Linus Torvalds einen Furz lässt, steht's hier. Abgesehen davon liegt es ja durchaus im Ermessen der jeweiligen Berichterstatter, über was sie berichten.

    Ist halt eine dumme Zeit, nicht über Ubuntu zu berichten. Teenage Drama mit einem spätpubertären Shuttleworth (Scopes, MIR usw.) bringt auch hier und anderswo Quote. Dazu Canonicals Überall-drauf-Pläne (Smartphone, Tablet, TV, Toilette usw.), dazu Ubuntu bei Valve usw.

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    Von g4b am Sa, 23. März 2013 um 18:33 #

    ...und gut so.

    immerhin versuchen sie den desktop markt zu versorgen.
    da muss man schon branding betreiben
    und ohne cash geht das auch nicht

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Von blubber am Sa, 23. März 2013 um 11:21 #

Habe heute meinen alten Linux Mint9 (=Ubuntu 10..04) PC gebootet, ups da kamen fast 90 Updates... obwohl der Support nur bis frühjahr 2012 geht, komisch ....

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Von KritikerDerAllgemeinenMeinung am Sa, 23. März 2013 um 14:36 #

Das sogenannte "Geldmachen" beginnt doch erst wenn man Geraete a la Smartphones auf dem Markt verbreitet.

Und es wird doch nicht gesagt, dass die MENSCHEN (=! Bevoelkerung) gezwungen wird dieses System zu verwenden ....

Es wird ein Standard-Ubuntu mit speziellen Diensten , mehr nicht.

Niemand wird gezwungen dieses System zu verwenden.

Bei staatlichen Stellen wie Behoerden, Militaer, Polizei oder im Bildungssektor ist doch wieder etwas anderes. Dort waere so ein System sogar von Vorteil .... just my 2 cents ...

Bei uns werden jaehrlich Millionen oder vielleicht sogar Milliarden fuer sowas weggeworfen.

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Von Atalanttore am Sa, 23. März 2013 um 16:33 #

Und die Great Firewall of China ist auch schon drin.

Anonymisierungsnetzwerke wie z.B. Tor werden sich mit Sicherheit nicht so einfach nachinstallieren lassen wie die Office-Suite WPS.

  • 1
    Von KritikerDerAllgemeinenMeinung am So, 24. März 2013 um 16:59 #

    Und bei UNS gibt es keine Zensur ???

    Das Web, welchem dem Wahlvieh zur Verfügung steht, ist sowas von vermüllt, mit Werbung, kommerzieller Scheisse usw.
    Abzockdienste, und das sogar auf sich innerhalb der EU-befindlichen Servern.

    Immer dieses "mit dem Finger auf China zeigen" ... die schützen ihre Bevölkerung auch durch ihre Zensur vor unserem geistigen Dünnschiss ... die haben normalerweise keinen Zugriff auf dieses bei youtube hochgeladene Hartz4-TV und dieses neoliberalen Dreck mit dieses komischen Vögeln aus den Medien.

    Bei uns herrscht Medienüberflutung ... die normalen und technisch nicht so Interessierten (quasi die "normale" Bevölkerung, wie z.B. meine Grosseltern) haben auch garkeine Möglichkeit sich zu informieren.

    Sie schauen ARD, ZDF und die private Scheisse und glauben dann informiert zu sein und über die Welt sich ein vernünftiges Urteil bilden zu können.

    Von daher .... wir sollten still sein und nicht so schlecht über China reden

    • 0
      Von Workoft am Mo, 25. März 2013 um 02:06 #

      Danke. Es ist schon verblüffend, wie bei dem Stichwort China alle "Zensur!", "Überwachung!" und "Ausbeutung!" schreien.

      Die chinesische Regierung mag zu Recht kritisiert werden, aber sie ist sicher nicht durch und durch böse. Ich würde einfach mal behaupten, ein Großteil der Parteimitglieder glaubt/versucht, das Richtige zu tun. Die KPC hat viel für die Entwicklung des Landes getan, auch wenn sie dabei zweifelsohne vielfach über Leichen gegangen ist.
      Und was institutionalisierte Überwachung angeht sollten wir hier in Deutschland lieber nicht so den Mund aufreißen. Das ist hier mindestens genauso schlimm, nur eben nicht vom Staat sondern von der Wirtschaft ausgehend, etwas dezentralisiert aber dafür flächendeckend.

      China will technologisch unabhängig werden, dafür eignet sich freie Software nunmal super. Eine eigene Plattform zu entwickeln und für den allgemeinen Gebrauch zu empfehlen und Behörden damit auszustatten ergibt eine Menge Sinn. Oder glaubt ihr, es wäre so schwer, eine chinesische Windowsversion mit Trojanern auszuliefern? Es geht hierbei um technologische Unabhängigkeit, nicht die Knechtung des Volkes.

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