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Mo, 25. März 2013, 08:29

Software::Systemverwaltung

Client-Management-System opsi unterstützt MS Windows 8

Die neue Version 4.0.3 des freien Client-Management-Systems opsi enthält einige neue Funktionen und wurde für aktuelle Linux-Distributionen freigegeben.

Auswahl eines Client-Rechners in Opsi

uib GmbH

Auswahl eines Client-Rechners in Opsi

Mit opsi lassen sich - ausgehend von einem Linux-Server - Windows-Clients automatisiert installieren und mit Software, Patches und administrativen Skripten versorgen. Eine Hard- und Software-Inventarisierung ist in das Produkt integriert. Dabei sorgt eine grafische Verwaltung für den Überblick und ermöglicht eine einfache Administration.

Fünf Monate nach Version 4.0.2 von Opsi erscheint jetzt Version 4.0.3, die trotz des geringen Unterschiedes in den Versionsnummern einige Neuerungen enthält. Opsi läuft jetzt offiziell unter den Linux-Distributionen UCS 3.1 und Ubuntu 12.10. Dagegen wurde die Unterstützung für CentOS 5, RHEL 5 und Opensuse 11.3 und 11.4 eingestellt.

Der Opsi-Client-Agent wurde stark überarbeitet und unterstützt jetzt auch Windows 8. Die Erweiterung »Dynamische Depotauswahl« wurde freigegeben, nachdem sie vollständig finanziert ist. Eine neue Erweiterung »Install on Shutdown« ist zur Zeit in der Finanzierungsphase. Installationen können jetzt ohne Meldungen ablaufen und Opsi kann besser angepasst werden. Die Benutzerkonten werden besser identifiziert. Im Server-Bereich gab es Verbesserungen an DHCP, ein neues HostControlSafe-Backend und die Möglichkeit, das Webservice-SSL-Zertifkat über opsi-setup neu zu erstellen.

Zwei neue, noch experimentelle Images stehen zum Booten übers Netz bereit. »opsi-clonezilla« ist ein Clonezilla-System, mit dem sich ein Image des Clients erstellen und auf einem Server ablegen lässt. Ein weiteres Image ermöglicht es, ein 32-Bit-Ubuntu 12.04 LTS mit statischem Inventar und über Property wählbarem Desktop (none/Gnome/Unity/KDE) zu installieren. Weiterhin können auch gleich die opsi-server-Pakete installiert werden.

Beim Netzboot von Windows kam UEFI-Unterstützung hinzu, Verbesserungen wurden an byAudit-Verfahren vorgenommen, die WinPE-Partitionsgröße ist nun konfigurierbar und Software-RAID1 wird unterstützt. Die Änderungen sind im Detail in den Anmerkungen zur Veröffentlichung (PDF) erläutert.

Beginnend mit der aktuellen Version stellt UIB die Lizenz von Opsi von der GPLv3 auf die AGPLv3 um. Dieser Lizenzwechsel betrifft nach Angaben des Herstellers nur Firmen, die opsi als Bestandteil einer proprietären Lösung vertreiben.

Für Opsi-Tests steht eine virtuelle Maschine zur Verfügung, auf der eine Nagios-Installation auch den Test des opsi-Nagios Connectors ermöglicht. Die neue Version samt Handbüchern findet man auf Sourceforge. Die virtuelle Maschine, Bootimages und weiteres stehen dagegen bei UIB zur Verfügung.

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