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Mi, 27. März 2013, 12:22

Gesellschaft::Politik/Recht

taz mit Document Freedom Award Deutschland ausgezeichnet

Die taz erhält den diesjährigen deutschen Document Freedom Award. Mit diesem Preis zeichnen die FSFE und der FFII alljährlich eine Organisation aus, welche sich vorbildhaft in der Verwendung offener Standards hervortut.

Verleihung des Awards: Torsten Grote (FSFE), Ines Pohl (TAZ), Erik Albers (FSFE), Ralf Klever (TAZ-EDV), Frank Doepper (TAZ-EDV), Stephan Uhlmann (FFII)

fsfe.org

Verleihung des Awards: Torsten Grote (FSFE), Ines Pohl (TAZ), Erik Albers (FSFE), Ralf Klever (TAZ-EDV), Frank Doepper (TAZ-EDV), Stephan Uhlmann (FFII)

Die tageszeitung (taz) erhält den Document Freedom Award der Free Software Foundation Europe (FSFE) und des Fördervereins für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII) für ihr elektronisches Abonnement. Laut Aussage der Organisationen bietet die Tageszeitung ihre Erzeugnisse in einer Reihe von offenen Formaten an und verzichtet dabei auf digitale Rechteminderung (DRM). »Wir zeichnen die TAZ mit dem Document Freedom Award für ihren anhaltenden Einsatz in der Verwendung Offener Standards aus sowie dem fortwährendem Bemühen, die eigene Zeitung ohne Beschränkungen anzubieten« so Erik Albers, Berlins Fellowship Koordinator.

taz-Abonnenten können die Tageszeitung in HTML, PDF, ePub und in reinem Textformat erhalten. HTML-Dateien bilden die Basis des World Wide Web. Das Portable Document Format (PDF) wurde 2008 von der Internationalen Organisation für Normung (ISO) als Standard veröffentlicht. Adobe gewährt jedem ohne Einschränkungen das Recht, PDF-Dateien zu erstellen und zu verbreiten. Reine Textdateien (.txt) können von zahllosen Anwendungen gelesen und geöffnet werden, unabhängig von Plattform, Produkt oder Hersteller. »Reine Textdateien haben große Vorteile für Bibliotheken«, hebt Elisabeth Klein, Geisteswissenschaftlerin mit enger Verbindung zu Universitätsbibliotheken in Deutschland, hervor. »Sie bieten einen einfachen Zugang zu Schriftstücken mit einer Vielzahl von verschiedenen Geräten. Anwender und Forscher können somit effizient suchen und analysieren.«

»Wir verwenden freie Formate, weil wir unsere Leser in keinen - wenn auch noch so goldenen - Käfig einsperren wollen. Nur mit offenen, vielfältigen Formaten ohne DRM können wir die taz so weit wie möglich verbreiten«, erklärt dazu Ralf Klever, EDV-Leitung der taz. Document Freedom Awards werden jährlich zum Document Freedom Day vergeben - dem internationalen Tag für Offene Standards. Vorherige Gewinner waren unter anderem 1&1 Internet AG, tagesschau.de und Deutschland Radio.

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