Login


 
Newsletter
Werbung

Thema: KDE SC 4.10.2 freigegeben

52 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
0
Von Seppi am Mi, 3. April 2013 um 08:59 #

Hi,
wird sonst nicht immer auch die Geschwindigkeit optimiert bzw. der CPU/RAM Speicherverbrauch von jeder neuer KDE etwas gesenkt?
Ich lese hier nur von Bugfixes.

0
Von jpsh am Mi, 3. April 2013 um 09:06 #

Unix- und Linux-Systemadministrator aus dem Enterprisebusiness komme mit Akonadi und der gesamten KDE4 PIM _nicht_ klar (und bin hier, bei einem deutschen ISP mit 5000 Angestellten nicht der einzige). Alleine die Tatsache welche Art von Mailboxen, Akonadi Gruppen, Wasauchimmer man wann wie nutzen sollte ist nicht wirklich transparent.

Hinzukommen diese sich mir auftuenden Designfaults: warum kann ich in KMail z.B. direkt ein IMAP-Postfach konfigurieren, aber auch eine Akonadi Ressource erstellen in der ich dann wiederum ein IMAP-Postfach definieren kann? Sollte ich für jede Akonadi-Ressource Kalender und IMAP getrennt definieren (in zwei verschiedenen Ressourcen) oder gemeinsam in einer? Warum ist diese Akonadi-Ressource nicht als vorteilhaft gegenüber der üblichen Konfiguration gekennzeichnet, und: ist sie das? M Was ist der Vorteil? Und was sind KDE-Mailboxen?

Fragen über Fragen über Fragen... und das Allgemeine Endziel ist wieder mal die Anbindung an den internen Exchange samt LDAP inkl. Kalenderfunktion - aber _das_ wiederrum ist mit Linux allgemein ja sowieso nur mittelmäßig durch die Community supported (selbst DavMail kommt mir nur wie eine instabile Behelfslösung vor; wobei ich es zumindest als Thunderbird-Gateway nicht missen möchte - aber auch nur im internen Netz, sicherlich nicht von aussen). Exchange in Verbindung mit Akonadi-KDE-PIM-KMail-Tohuwabohu-Boombule Zeugs Geraffel (oder wie auch immer ich dieses Durcheinander dass sich mir entgegen stellt benennen soll) war nur selten langfristig erfolgreich. Mal ganz davon abgesehen von _unzähligen_ spontanen Crashs der gesamten KDE-PIM Komponenten auf vieler verschiedener Hardware.

Jedes halbe Jahr versuche ich diese Anbindungen erneut korrekt einzurichten, falle in einer KDE-Knowledgebase aber alleine dann schon auf die Nase, wenn ich von einem deutschen Artikel die Sprache auf english switche und die Inhalte plötzlich für eine andere, ältere oder aktuellere Version gelten. Was soll man dazu noch sagen, außer: toi toi toi, hoffentlich klappt es diesmal.

  • 0
    Von krake am Mi, 3. April 2013 um 09:52 #

    Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob ich deine Fragen richtig verstehen, aber ich probier's mal

    warum kann ich in KMail z.B. direkt ein IMAP-Postfach konfigurieren, aber auch eine Akonadi Ressource erstellen in der ich dann wiederum ein IMAP-Postfach definieren kann?
    Es sollte nur eine IMAP Ressource geben, die dann sowohl direkten Zugriff auf Ordner, als auch Zugriff mit Zwischenspeicher kann.

    Sollte ich für jede Akonadi-Ressource Kalender und IMAP getrennt definieren (in zwei verschiedenen Ressourcen) oder gemeinsam in einer?

    Soweit ich weiß gibt es derzeit keine Ressource, die IMAP und Kalendar in einem implementiert. Bei Kolab als Groupware Server ist zwar alles IMAP basiert, aber die Kalendar- und Kontaktdaten müssen noch aus den E-Mails extrahiert werden. Das übernimmt in diesem Fall dann die Kolab Ressource.

    Um die Konfiguration von Diensten zu erleichtern, die mehrer Datentypen bereitstellen, wird zur Zeit von Blue Systems die Arbeit an der KDE Integration von "Online Accounts" gearbeitet. Damit kann dann ein Benutzer z.B. "Google" auswählen und bekommt eine entsprechende E-Mail/Kalendar/Kontakte Konfiguration.

    Warum ist diese Akonadi-Ressource nicht als vorteilhaft gegenüber der üblichen Konfiguration gekennzeichnet, und: ist sie das?

    Welche meinst du?

    Und was sind KDE-Mailboxen?

    Diese Bezeichnung ist mir nicht geläufig, meinst du vielleicht "KMail Mail-Ordner"?

    das Allgemeine Endziel ist wieder mal die Anbindung an den internen Exchange samt LDAP inkl. Kalenderfunktion - aber _das_ wiederrum ist mit Linux allgemein ja sowieso nur mittelmäßig durch die Community supported

    Das Problem dabei ist meistens, dass die einzelnen Entwickler meistens kein derartiges Setup haben und Firmen mit Exchange zuwenig Interesse an Linux Arbeitsplätzen haben.
    Beides Faktoren, die sich nicht so schnell ändern werden.

    0
    Von KDE Fan am Mi, 3. April 2013 um 10:10 #

    Hinzukommen diese sich mir auftuenden Designfaults: warum kann ich in KMail z.B. direkt ein IMAP-Postfach konfigurieren, aber auch eine Akonadi Ressource erstellen in der ich dann wiederum ein IMAP-Postfach definieren kann?
    Wenn Du in KMail ein IMAP-Postfach konfigurierst, wird dafür doch automatisch eine Akonadi-Ressource angelegt und umgekehrt.

    Sollte ich für jede Akonadi-Ressource Kalender und IMAP getrennt definieren (in zwei verschiedenen Ressourcen) oder gemeinsam in einer? Warum ist diese Akonadi-Ressource nicht als vorteilhaft gegenüber der üblichen Konfiguration gekennzeichnet, und: ist sie das?
    Du kannst doch einen Kalender als Akonadi-Ressource hinzufügen. Ein IMAP-Konto ebenfalls. Wo kannst Du Kalender und IMAP denn zusammen in einer Ressource definieren? Ist mir zumindest nicht bekannt, sofern Du nicht eine Groupware-Ressource meinst.

    Und was sind KDE-Mailboxen?
    Also was eine Mailbox ist dürfte klar sein. Du kannst z.B. Mailordner als Akonadi-Ressource hinzufügen, damit Du z.B. via KMail auf die Daten dort zugreifen kannst. Ist doch eigentlich ganz easy alles, verstehe die Probleme nicht... Vielleicht musst Du nochmal genauer erklären, wo Du Schwierigkeiten hast.

    s soll man dazu noch sagen, außer: toi toi toi, hoffentlich klappt es diesmal.
    Mein Tipp: Setz Dich erstmal mit den Basics auseinander, bevor Du Dich an Exchange und LDAP wagst. Obwohl, nein, Du bist doch Sysadmin, also kannst Du das schon !

2
Von Polynomial-C am Mi, 3. April 2013 um 09:31 #

Also diese Meldung hat mein Vertrauen in KDE wieder mal schwer zurückgeworfen...
Wie kann es sein, daß Anwendungen, die eine Zehn (10!) als zweite Versionsnummer haben, einem ungewollt einzelne Ordner (Dolphin) bis hin zum gesamten Homeverzeichnis (Kget) löschen können? Da fehlen mir echt die Worte, um das gebührend zu kommentieren.
Und über dieses miese Akonadi/Nepomuk/Virtuoso Geraffel rege ich mich regelmäßig auf. Seit kde-4.10 bin ich gezwungen nepomuk zu installieren wenn ich kmail benutzen möchte, was meinen Desktop nach dem Starten auch prompt erstmal für mindestens fünf(!) Minuten durch exzessive I/O-Last lahmlegt.

Echt traurig wie kaputt das KDE-Framework mittlerweile geworden ist :-(

  • 0
    Von Ignatz am Mi, 3. April 2013 um 09:55 #

    Seit kde-4.10 bin ich gezwungen nepomuk zu installieren wenn ich kmail benutzen möchte, was meinen Desktop nach dem Starten auch prompt erstmal für mindestens fünf(!) Minuten durch exzessive I/O-Last lahmlegt.

    Hast Du in Nepomuk/Strigi die Indexierung abgestellt? Das sind AFAIK zwei Schalter auf zwei nebeneinanderliegenden Registerkarten.

    Grueße
    Ignatz

    • 0
      Von Polynomial-C am Mi, 3. April 2013 um 10:59 #

      Hast Du in Nepomuk/Strigi die Indexierung abgestellt? Das sind AFAIK zwei Schalter auf zwei nebeneinanderliegenden Registerkarten.
      Ja das habe ich sofort nach dem Update auf kde-4.10. Leider hilft das nichts, denn anscheinend verwendet Akonadi die Indizierung von Nepomuk auch dann wenn man die Indizierung für den restlichen Desktop abgeschaltet hat. Das war auch einer der Gründe, warum ich bis einschließlich kde-4.9 Nepomuk erst gar nicht installiert habe.

    1
    Von Genauer hinsehen am Mi, 3. April 2013 um 11:38 #

    Ja, solche Fehler sollten nicht vorkommen. Aber die kommen manchmal vor, nciht nur bei KDE.

    kget-Fehler (https://bugs.kde.org/show_bug.cgi?id=316086): den funktionierenden Patch gab es zwei Tage nach der Fehlermeldung.

    dolphin-Fehler (https://bugs.kde.org/show_bug.cgi?id=316300): den funktionierenden Patch gab es einen Tage nach der Fehlermeldung. Noch dazu scheint das eine Regression von 4.9 zu sein, den Fehler gab es also nicht lange.

    Und was hat die 10 als zweite Versionsnummer mit solchen Fehlern zu tun. Neue Features gibt es bei KDE bei jeder neuen zweiten Versionsnummer, natürlich können da Regressionen oder neue Fehler entstehen.

    0
    Von lucas am Mi, 3. April 2013 um 12:21 #

    Hast du schon die KDEs anderer Distributionen ausprobiert?

    Also bei KDE hab ich echt grosse Unterschiede zwischen den Distris was die Performance angeht. Manche sind scheisse, andere super (vermutlich diejenigen welche die meisten KDE-Entwickler auch selber verwenden).
    Unter einer bekannten Distribution (ich vermeide jetzt mal den Flameware und nenne keinen Namen..) hat bei mir Nepomuk und Akondai auch immer Probleme gemacht, bei meiner jetztigen Installation nehm ich die beiden garnicht wahr.

    • 0
      Von wrw am Mi, 3. April 2013 um 12:52 #

      Dann nenne doch mal bitte deine jetzige Distro.
      Würde mich interessieren.

      • 1
        Von lucas am Mi, 3. April 2013 um 13:22 #

        openSUSE. Läuft alles geschmeidig OOTB.

        • 0
          Von Na Klar am Do, 4. April 2013 um 00:28 #

          openSUSE. Läuft alles geschmeidig OOTB.

          Ich benutze OpenSUSE auf der Arbeit und Kubuntu zu Hause. Ich habe bei beiden Systemen exakt die gleichen Probleme. Man sieht schon, dass sich OpenSUSE mehr Mühe gibt mit der KDE Integration, aber da Kubuntu mittlerweile einfach ein Standard-KDE ausliefert, hat man dort eben die ganzen normalen KDE Bugs, die man auch in OpenSUSE hat.

          Das IO-Last Problem ist einfach das Gespann aus Akonadi, Nepomuk, Strigi und virtuoso. Da ändert auch OpenSUSE nichts dran. Die Bugs sind überall die gleichen.

          Nach all den Jahren frage ich mich langsam ob die das überhaupt jemals in den Griff bekommen. Noch heute bringen die kleinsten Fehler das ganze System vollkommen zum Stillstand.

          Wenn bei mir auf der Arbeit z.B. der Mailserver mal wieder überlastet ist, dann zeigt KMail teilweise 10 Minuten lang "Nachricht wird geladen" an (oder so ähnlich). Schließt man dann Kontact und macht ihn neu auf, dann stürzt er ab. Verwende ich stattdessen einen anderen IMAP-Client, dann ist der zwar träge wegen Serverüberlastung, aber innerhalb von 5-10 Sekunden ist eigentlich jede Mail geladen. Kontact lädt die Mail auch sofort, wenn man ihn 2x neu startet.

          Von solchen Kinderkrankheiten gibt es viele in dem gesamten PIM-Stack. Hat man z.B. eine sehr instabile Verbindung, weil man per UMTS unterwegs ist, dann hängt da alles mögliche. Akonadi (oder wer dafür zuständig ist) weigert sich Kalender neu zu laden, die Kontakte sind nicht verfügbar oder eben die Mails. Neustarten der Anwendung hilft meistens aber in manchen Fällen muss ich mich auch aus- und einloggen.

          Unterm Strich ist dieser ganze PIM-Stack auf Schönwetter ausgerichtet. Solange man eine stabile, schnelle Verbindung hat geht alles ziemlich gut. Sobald aber die kleinsten Störungen auftreten bricht er (zumindest bei mir) regelmäßig zusammen.

          • 0
            Von skinnie am Di, 16. April 2013 um 15:39 #

            Ich bin auch entnervt wieder zu Seamonkey als IMAP-Client zurück gewechselt. Da ich Seamonkey als Browser nutze, ist das die nächst liegenste Lösung. An den alten Lotus-Organizer (unter Windows) kommt Kontact zwar auch nicht heran, ist aber noch immer die beste Alternative unter Linux. Unter Windows kenne ich jedoch auch keine brauchbare Alternative zum mit dem selben Funktionsumfang des alten Organizers.

            Die im Organizer umfangreichen Möglichkeiten zur Verknüpfung von Kontakten, Terminen, Notizen und besonders auch mit externen Dateien vermisse ich wirklich sehr.

        0
        Von dgrat am Mi, 3. April 2013 um 13:25 #

        Ich benutze gerne openSuSe. Hatte da auch noch nie Performanceprobleme. Allerdings habe ich auch nen i7 als Prozessor.

1
Von crissi am Mi, 3. April 2013 um 15:31 #

Mich würde interessieren, ob die Performance von Akonadi/KMail2 bei grossen IMAP-Konten nun wieder besser geworden ist.

Wurden die Fehler im Grouping-Panel behoben? Das war ja kaum benutzbar.

Panel-Stacking und ein ordentlicher Druckdialog mit Druckvorschau wäre ja auch mal nicht schlecht.

  • 1
    Von mgraesslin am Mi, 3. April 2013 um 16:03 #

    Mich würde interessieren, ob die Performance von Akonadi/KMail2 bei grossen IMAP-Konten nun wieder besser geworden ist.
    Groß ist natürlich immer ein relativer Begriff. Aber bei mir sind seit 4.10 keine Probleme mehr wenn ich meine Ordner mit > 10k Emails öffne. Fällt aber zusammen mit Nepomuk Cleaner benutzt zu haben.

    Zu den anderen Sachen kann ich nichts sagen, da ich es nicht benutze.

    • 0
      Von crissi am Sa, 6. April 2013 um 13:10 #

      > Aber bei mir sind seit 4.10 keine Probleme mehr wenn ich meine Ordner mit > 10k Emails öffne.
      Probleme habe ich keine (öffnen geht).

      Allerdings lastet der Akonadi/mysqld nach dem KDE-Start erstmal alle 4 Kernel von einem Core2Duo für Minuten aus :(

      Hm, nach dem Aktualisieren auf 4.10.2 hat sich leider nix getan, ich habe immer noch doppelte Mails in einigen IMAP-Ordnern (gelesen und nochmal als ungelesen). Alle anderen Mailclients (KMail 3.5.10, Thunderbird) funktionieren korrekt.

0
Von clemens von sausauge am Mi, 3. April 2013 um 16:07 #

Schade das die Entwickler sich fast nur um Bugs kümmern die in 4.10.1 enthalten waren.

Ich mach mir gern die Mühe und schreib ausführliche Bug-Reports auf kde.org, um das Projekt zu unterstützen. Manche sind seit Jahren "confirmed" aber nichts tut sich.

Man sollte mal ein Release machen, der sich nur um Bug fixes und useability kümmert.

  • 0
    Von mgraesslin am Mi, 3. April 2013 um 16:35 #

    Schade das die Entwickler sich fast nur um Bugs kümmern die in 4.10.1 enthalten waren.
    Das kann ich so nicht bestätigen und hab mal eben für KWin nachgeschaut:

    Die restlichen sechs behobenen Bugs sind dann tatsächlich für 4.10.

    Man sollte mal ein Release machen, der sich nur um Bug fixes und useability kümmert.
    Diesen Vorschlag hört man immer wieder, nur bringt er absolut überhaupt nichts. Zunächst mal gilt es wieder festzuhalten, dass KDE ein hauptsächlich Community driven Projekt ist - es gibt keine Manager die sagen könnten: jetzt beheben wir nur Bugs. Selbst wenn es möglich wäre das vorzuschreiben, würden im Zeitalter von git halt "heimlich" in branches gearbeitet.

    Zum anderen ist es aus Entwicklungssicht nicht hilfreich. Nehmen wir mal die Arbeit an Plasma Workspaces 2 und der Qt Quick Portierung. Wenn man strikt nur Bugs beheben darf, dann darf man daran nicht arbeiten. Arber die Portierung nach QtQuick behebt auch viele Bugs.

    • 0
      Von clemens von s. am Mi, 3. April 2013 um 19:52 #

      Eine einleuchtende Argumenation.

      Dennoch müssen sie mir zustimmen, dass die Tendenz dahin geht, dass alter code weniger beachtung findet (einlesen zu schwierig), als neuer code. Was für so ein großes Projekt, wo nicht in jeder Version jedes Modul neu geschrieben wird auf dauer ein Problem ist.

      Es müsste ein besseres Qualitätsmanagement her.

      Mich ärgern die kleinen Dinge, wie z.B (den Bug hab ich heute endeckt):

      https://bugs.kde.org/show_bug.cgi?id=269939

      Sei 2011 funktioniert eine Funktion des Moduls "systemsettings" nicht richtig. Da systemsettings nicht protiert werden muss, kann man davon ausgehen, dass es solcherlei Bus in solchen Modulen noch sehr lange geben wird.

      • 0
        Von mgraesslin am Mi, 3. April 2013 um 20:10 #

        Dennoch müssen sie mir zustimmen, dass die Tendenz dahin geht, dass alter code weniger beachtung findet (einlesen zu schwierig), als neuer code.
        Nein da muss ich widersprechen. Das Einlesen sollte kein Problem sein - einlesen muss man sich immer und das sollte jeder Entwickler auch hinbekommen.

        Natürlich ist es einfacher Bugs zu beheben in relativ neuem Code - mit dem ist man dann noch vertrauter. Auch arbeite zumindest ich was Bugs angeht LIFO orientiert. Aktuelle Probleme sind mir wichtiger als Probleme, die seit ein paar Jahren existieren. Da kommt's ja dann auch nicht auf ein paar Tage/Woche/Monate/Jahre mehr drauf an.

        • 0
          Von Penguin42 am Fr, 5. April 2013 um 09:09 #

          Auch arbeite zumindest ich was Bugs angeht LIFO orientiert. Aktuelle Probleme sind mir wichtiger als Probleme, die seit ein paar Jahren existieren. Da kommt's ja dann auch nicht auf ein paar Tage/Woche/Monate/Jahre mehr drauf an.

          Supi! Das erklärt auch, warum manchen Bugs so ewig lang brauchen bis sie endlich gefixt werden. Ich hätte eher eine Gewichtung der Bugs erwartet, z.B. schnell oder aufwendig, dringend oder harmlos, aber LIFO macht das Ganze natürlich um einiges einfacher. LOL!

          • 0
            Von mgraesslin am Fr, 5. April 2013 um 12:03 #

            du merkst hoffentlich, dass LIFO nichts anderes als eine Sortierung nach "dringend" ist? Alles was neu reinkommt ist prinzipiell erst mal dringend, was seit Jahren im Bugtracker ist, kann ja schon per Definition nicht dringend sein.

            • 0
              Von crissi am Sa, 6. April 2013 um 13:00 #

              > Alles was neu reinkommt ist prinzipiell erst mal dringend, was seit Jahren im Bugtracker ist, kann ja schon per Definition nicht dringend sein.
              Autsch. Wenn Du das bei Deinem Arbeitgeber so machst, bist Du Deinen Job schnell los... die Dringlichkeit wird im Bugtracker beim Eingang festgelegt bzw. später angepasst. Was lange drin ist und nicht repariert wurde, heisst nicht, dass es nicht dringend ist, weil es keiner repariert hat.

              • 0
                Von mgraesslin am Sa, 6. April 2013 um 15:32 #

                denk mal drüber nach. Natürlich wird die Dringlichkeit beim Eingang festgelegt bzw. später angepasst. Wenn ein Bug als "dringlich" eingestuft ist, dann wird er behoben werden. Es kann nicht sein, dass ein Bug bei einer solchen Politik Jahre lang im Bugtracker ist.

                Im Umkehrschluss heißt das, dass neue Bugs prinzipiell dringlich sind und alte Bugs halt eben nicht. Ob sie wichtig sind ist eine komplett andere Frage.

      0
      Von Bugmaster am Do, 4. April 2013 um 00:43 #

      Arber die Portierung nach QtQuick behebt auch viele Bugs.

      Bringt dafür aber auch wieder zig Neue mit, ein Teufelskreis.

      Das ist doch jetzt schon seit Jahren ein großes Problem von KDE. Ständig befinden sich große Teile des Systems im Wandel. Dadurch hat der User nie ein vollständig stabiles System und wird genötigt am laufenden Bande zu aktualisieren.

      Das ist natürlich nicht deine Schuld, denn mit KWin hast du eines der Vorbildprojekte in Sachen Stabilität. Leider achten aber viele andere KDE Projekte nicht so sehr auf die Stabilität wie es aus Benutzersicht wünschenswert wäre.

      Entwickler nehmen diese Probleme weniger war, da sie näher an den Bugfixes dran sind. Wenn ein Bug nach einem Tag in eurem Repository gefixt ist, dann hast du den vermutlich bei dir am nächsten Tag schon drauf. User müssen da oftmals mehrere Monate warten bis diese Fixes bei ihnen ankommen. Leider gibt es halt keine Distribution die sich so intensiv um ihren KDE Desktop kümmert, dass sie solche Fixes auch zeitnah zurückportiert.

      • 0
        Von mgraesslin am Do, 4. April 2013 um 08:56 #

        Aber die Portierung nach QtQuick behebt auch viele Bugs.
        Bringt dafür aber auch wieder zig Neue mit, ein Teufelskreis.
        Klar wird es auch Bugs geben, aber es ist viel einfacher sie zu beheben. Einer der Gründe warum wir manche Sachen portieren ist die Wartbarkeit des Codes. Und was auch wichtig ist, mit QML können Nutzer viel leichter mögliche Bugfixes testen oder sogar den Bugfix selbst beisteuern. Das ist etwas das wir bereits sehen. Somit ist langfristig die Quellcodebasis auf einem besseren Stand.

        Das ist doch jetzt schon seit Jahren ein großes Problem von KDE. Ständig befinden sich große Teile des Systems im Wandel. Dadurch hat der User nie ein vollständig stabiles System und wird genötigt am laufenden Bande zu aktualisieren.
        Nenn mir ein System wo das nicht der Fall ist. GNOME (hallo Shell)? Unity (jedes Jahr ein rewrite mit anderem Toolkit)? Windows (hallo Metro)?

      0
      Von Andre am Di, 16. April 2013 um 09:31 #

      Könnte man nicht eine Art "Liste der Schmerzen" mit Bugs, die dem Nutzer weh tun, erstellen und dann für die Behebung bezahlen? Meinetwegen auch irgendwelche codemonkeys in Südostasien einstellen.

      Wenn man weiss, okay, das kostet 3 Mio, aber dann ist alles endlich gefixt.

0
Von mosu am Mi, 3. April 2013 um 20:08 #

Also, ich arbeite jetzt seit zwei Wochen mit openSUSE 12.3 und KDE 4.10.0 Nun ja, ich werde erst einmal in aller Ruhe auf ein offizielles Update warten, was ich aber nach vielem Hin und Her wirklich sagen kann. KDE 4.10 läuft auf meinem - recht kräftigen - Rechner mit openSUSE wirklich ausgezeichnet. Es ist gefühlt das schnellste OS, das ich je hatte und bis auf amarok, der immer mal wieder beim Start abstürzt, läuft alles absolut stabil ich hatte noch keinerlei Hänger und eingefrorenes Plasma, wie ich das noch von 4.9.x kenne, bei dem audacity trotz i7 keinen Nebenbuhler duldete. Also insgesamt sehe ich seit KDE 4.6 enorme Fortschritte, was die Benutzbarkeit und Geschwindigkeit betrifft, nur KMail / Kontact davon lasse ich nach wie vor die Finger und arbeite lieber mit Thunderbird/Lightning. Einen ganz herzlichen Dank an die Entwickler!

  • 0
    Von KDE Fan am Mi, 3. April 2013 um 21:16 #

    Binde am besten das KDE 4.10 Release Repo ein, dann bekommst Du schnell Updates.

    http://download.opensuse.org/repositories/KDE:/Release:/410/openSUSE_12.3/

    Aktuell liegt dort 4.10.1, 4.10.2 dürfte in Kürze folgen.

0
Von ah am Do, 4. April 2013 um 19:33 #

Hallo? Das sind Bugs, die spätestens in 4.0.2 behoben sein sollten, nicht in 4.10.2. Erschütternd.

Pro-Linux
Frohe Weihnachten Fest!
Neue Nachrichten
Werbung