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Mi, 3. April 2013, 14:09

Software::Video

VDR 2.0.0 erschienen

Klaus Schmidinger, der Entwickler des Linux-Video-Rekorders (VDR), hat nach fünf Jahren Entwicklungszeit Version 2.0.0 des digitalen Videorekorders veröffentlicht.

VDR 2.0.0

http://www.tvdr.de

VDR 2.0.0

Dass Schmidinger in den vergangenen fünf Jahren nicht untätig war, zeigen die zurückliegenden 43 Entwickler-Snapshots. Jetzt bietet VDR 2.0.0 unter anderem vollständige HDTV-Unterstützung. Allerdings kann bisher nur die weitgehend vergriffene DVB-Karte S2-6400 von TechnoTrend HD-Auflösung wiedergeben. Das Ausgeben des TV-Bildes übernimmt entweder die Grafikkarte mit Hilfe eines Plugins oder der Hardware-Decoder einer DVB-Karte.

Im Download-Bereich der VDR-Projektseite stehen der Quellcode von VDR 2.0.0 sowie eine umfangreiche Übersicht sämtlicher Änderungen zur Verfügung. Zahlreiche Plugins erweitern VDR bei Bedarf um zusätzliche Funktionen.

VDR 2.0.0 braucht zwingend einen DVB-Treiber, der mindestens das DVB-API 5.3 unterstützt und damit einen Linux-Kernel ab Version 3.0. Optional funktioniert VDR auch mit einem externen DVB-Treiber von linuxtv.org.

Eine der wichtigsten Neuerungen in VDR 2.0.0 besteht darin, dass Schmidinger das Aufzeichnungsformat von PES (Packetized Elementary Stream) in TS (Transport Stream) geändert hat. Trotzdem kann VDR alte Aufzeichnungen noch abspielen. Ferner beherrscht VDR 2.0.0 jetzt das »Satellite Channel Routing« (SCR). Hierbei lassen sich mehrere Receiver an einem Kabel betreiben (Unicable). VDR sorgt dafür, dass die einzelnen Karten stets die gleiche Polarisationsebene (V/H) und das gleiche Frequenzband verwenden. Ferner bietet VDR 2.0 Verbesserungen beim Umgang mit DVB-Untertiteln, bei der ATSC-Unterstützung und beim Umgang mit EPG, insbesondere wenn die EPG-Daten aus externen Quellen stammen.

Darüber hinaus verfügt VDR 2.0.0 über viele Verbesserungen an der Benutzeroberfläche. So lässt sich das On-Screen-Display (OSD) jetzt in HD-Auflösung mit TrueColor-Farben darstellen. Außer den bisherigen OSD-Designs stellen Plugins wie Opacity weitere Möglichkeiten zum visuellen Aufpeppen zur Verfügung. Ferner kommt VDR 2.0.0 mit einem Standard-Skin »LCARS«, das der Bedienoberfläche der Steuerkonsolen aus StarTrek nachempfunden sein soll.

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