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Mo, 8. April 2013, 18:00

Software::Entwicklung

Red Hat JBoss Data Grid 6.1 vorgestellt

Wie der Linux-Distributor Red Hat bekannt gab, steht ab sofort eine neue Version der In-Memory-Datenbank JBoss Data Grid 6 zum Bezug bereit.

Red Hat

Die In-Memory-Datenbank JBoss Data Grid ist aus dem freien Projekt Infinispan hervorgegangen, das im Rahmen der JBoss-Gemeinschaft entwickelt wird, und verwendet Komponenten der JBoss Enterprise Application Platform und des JBoss Operations Network. Das System beruht auf denselben Konzepten wie Amazon Dynamo und anderen NoSQL-Technologien. Es stellt einen verteilten Cache dar, der hochgradig skalierbar sein soll und durch das Zwischenspeichern von Daten großer Anwendungen die Datenbanken entlasten, Antwortzeiten senken und die Ausfallsicherheit erhöhen soll. Die Datenbanklösung unterstützt mit ihrem Ansatz sowohl Java- und andere Applikationen als auch die Möglichkeit, die Datenbank via REST, memcached oder Apache Hot Rod einzusetzen.

Red Hat JBoss Data Grid 6.1 unterstützt hochvolumige Datenbanken - und optional auch die Transaktionsverarbeitung - für echtzeitfähige Applikationen. Anwender können die In-Memory-Datenbank zudem als Cache zwischen Applikationen und vorhandenen Datenebenen nutzen, um eine bessere Skalierbarkeit der Anwendungen zu erzielen. Denn sobald neue Knoten hinzukommen, werden die Daten der In-Memory-Datenbank automatisch verteilt.

Im Juni 2012 hatte Red Hat Version 6.0 von Red Hat JBoss Data Grid vorgestellt. Seither hat sich nach Angaben des Herstellers das Interesse an solchen Lösungen erhöht. Die neue Version 6.1 bietet den Anwendern eine Reihe von neuen Funktionen, darunter die Replikation über Rechenzentren hinweg. Durch die Replikation erhalten manche Benutzer einen schnelleren Zugriff auf die Daten.

Eine andere Neuerung ist der Non-blocking state transfer (NBST), der es ermöglicht, auf die Daten auch dann zuzugreifen, wenn sie gerade eine Zustandsänderung durchlaufen. Ferner hat Red Hat das Map/Reduce-Verfahren verbessert, besonders für Berechnungen mit langer Laufzeit. Die Prgrammierschnittstelle folgt jetzt einem De-Facto-Standard und soll leichter zu benutzen sein.

Rollende Updates für Hot Rod-Caches solen für kürzere Zeiten der Nichtverfügbarkeit sorgen, wenn man von einer Version von Red Hat JBoss Data Grid auf die nächste wechselt. Dies soll auch zu Vereinfachungen im Betrieb und damit Kostenersparnissen führen. Mittels Context Dependency Injection (CDI) können Entwickler den Lebenszyklus und die Interaktion von gemeinsam genutzten Komponenten an definierte Kontexte binden und diese Komponenten zur Laufzeit in eine Schnittstelle einbinden.

Red Hat JBoss Data Grid 6.1 wird die alle Red Hat-Produkte als Abonnement vertrieben. Laut Red Hat schlägt es jede proprietäre Lösung in der Flexibilität und im Preis. Es arbeitet unter anderem mit Java, Spring, .NET und C# zusammen.

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