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Di, 9. April 2013, 15:20

Software::Entwicklung

Verteiltes Compilerwerkzeug Icecream erreicht Version 1.0

Das Opensuse-Projekt hat Icecream, einen Abkömmling von distcc, in Version 1.0.0 freigegeben. Icecream verteilt Compile-Vorgänge auf mehrere Rechner, so dass sie parallel ablaufen.

Seit über zehn Jahren nutzen und verbessern die Entwickler Icecream, das als Erweiterung von distcc entstanden ist. Wie distcc dient auch Icecream dazu, die Compilierung von Projekten auf mehrere Rechner zu verteilen, so dass möglichst viele Dateien parallel compiliert werden und die Compilierung schneller abgeschlossen ist. Im Unterschied zu distcc arbeitet Icecream jedoch mit einem zentralen Server, der die Aufgaben verteilt. Der zentrale Server sendet anstehende Aufgaben an den schnellsten Rechner, der gerade nichts zu tun hat. Compile-Jobs können von jedem Entwickler-Rechner aus angestoßen werden. Jobs von mehreren Entwicklern können dabei gleichzeitig aktiv sein.

Version 1.0.0 enthält gegenüber Version 0.9.7 neben einigen Korrekturen hauptsächlich eine größere Neuerung. Sie soll jetzt ohne besondere Anpassung mit dem Compiler Clang funktionieren, zuvor war nur GCC direkt nutzbar. Wer den Fortschritt der Compilierung beobachten will, kann das grafische Programm icemon starten.

Außerdem ist das Projekt auf Github umgezogen. Zuvor war es bei KDE untergebracht, was den falschen Eindruck erwecken konnte, dass es nur für KDE geeignet sei. Der Quellcode von Icecream steht unter der GPL. Die Opensuse-Distribution enthält Binärpakete von Icecream.

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