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Fr, 12. April 2013, 16:48

Software::Distributionen::OpenSuse

Suse Studio 1.3 optimiert Cloud-Anbindung

Suse hat die Verson 1.3 seiner Entwicklungsumgebung für Distributionen »Suse Studio« freigegeben.

Suse

Mit Suse Studio lassen sich individuelle Appliances auf Basis von Suse Linux bauen. Diese können z.B. als portable Anwendungs-Images in physischen, virtuellen oder Cloud-basierten Umgebungen zur Verfügung gestellt werden. Suse Studio steht wahlweise als Web-Dienst oder zum lokalen Installieren zur Verfügung.

Nutzer können mit Suse Studio eine eigene Distribution mit Hilfe von vordefinierten Vorlagen und fertig geschnürten Paketen bauen, wobei die aktuellen Versionen von Suse Linux Enterprise oder die jeweils aktuelle Version von Opensuse mit allen darin enthaltenen Standardpakete als Grundlage dienen können. Im Unterschied zu den Standard-Varianten von Suse Linux lässt sich eine mit Suse Studio gebaute Distribution z. B. mit Paketen aus zusätzlichen Paketquellen ausstatten. Neben den standardisierten System-Vorlagen gibt es auch nach Desktops gruppierte Vorlagen, etwa auf Basis von KDE, GNOME, LXDE, usw.

Mit der Funktion »TestDrive« lässt sich die selbst zusammengebaute Distribution unmittelbar in einer virtuellen Umgebung starten und konfigurieren, ohne das Image herunterzuladen. Zusätzlich können Nutzer mit der Funktion Suse Gallery die selbst erstellte Distribution für andere Nutzer »ausstellen«. So kann jedes Mitglied in der Suse Gallery enthaltene Varianten herunterladen oder klonen, wobei eine Kommentar-Funktion einen Dialog zwischen Entwickler(n) und Nutzern fördert. Suse Studio besitzt auch eine Bewertungs-Funktion.

Die neue Version 1.3 von Suse Studio enthält unter anderem alle für den Betrieb unter Microsoft Hyper-V, VMware, VirtualBox, Xen und KVM benötigten Treiber. Damit soll sich der Aufwand für das Erstellen und Verwalten von portablen Workloads in virtuellen und Cloud-basierten Umgebungen, wie Suse Cloud, OpenStack oder Amazon EC2 erheblich reduzieren und das Bereitstellen neuer VMs beschleunigen lassen. Die Funktionen zur Anbindung an EC2, OpenStack und SUSE Cloud sind vor allem für Unternehmensanwender interessant.

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