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Mi, 17. April 2013, 14:44

Software::Cloud

OpenStack Savanna für verteilte Map-Reduce-Berechnungen

Auf dem OpenStack-Summit wurde neben einer Evaluierungsversion von Red Hats kommerzieller OpenStack-Distributuion auch die OpenStack-Komponente Savanna vorgestellt, die Big Data und Cloud zusammenbringen soll.

OpenStack

Auf dem zur Zeit in Portland stattfindenden OpenStack Summit 2013 wurde unter anderem die neue OpenStack-Komponente Savanna präsentiert. Savanna soll das Aufsetzen von Hadoop-Clustern für verteilte Map-Reduce-Berechnungen in einer OpenStack-basierten Cloud-Umgebung ermöglichen. Treibende Kraft hinter Savanna ist der OpenStack-Spezialist Mirantis. Ferner engagieren sich der Hadoop-Distributor Hortonworks und Red Hat in Savanna.

Während Hadoop normalerweise auf physischen Rechenknoten installiert wird, verfrachtet Savanna Hadoop in virtuelle Maschinen, welche die OpenStack-Compute-Komponente Nova verwaltet. Darüber hinaus soll Savanna brachliegende Rechenressourcen einer OpenStack-Cloud in Hadoop zur Verfügung stellen können. Bisher lassen sich mit Savanna recht einfach virtuelle Hadoop-Cluster auf OpenStack-Basis zur Verfügung stellen. Mit der für Juni angekündigten Implementationsphase 2 sollen laut Roadmap auch komplexe Cluster-Operationen möglich sein, bis Savanna dann mit Abschluss der Phase 3 im September ähnlich Amazons Elastic MapReduce so etwas wie »Analytics as a Service« darstellt. Damit ließen sich dann dynamisch Rechenkapazitäten für aufwendige Datenanalysen zur Verfügung stellen.

Red Hat engagiert sich nicht nur in Savanna, sondern hat auf dem OpenStack-Summit auch ein Verstärken seiner sonstigen OpenStack-Aktivitäten angekündigt. So hat das Unternehmen in Portland auch seine kommerzielle OpenStack-Distribution im Rahmen eines »Early Adopter Program« zum Testen freigegeben. Die basiert im Gegensatz zur im vergangenen Jahr veröffentlichten auf Essex beruhenden Vorabversion jetzt auf der OpenStack-Version Folsom. Die Evaluierung erfordert eine Registrierung.

Zeitgleich hat Red Hat auf das neue Gemeinschaftsprojekt RDO hingewiesen. Es offeriert aktuelle OpenStack-Versionen für auf Red Hat basierende Linux-Distributionen, wie CentOS. RDO ermöglicht ein einfaches Neuinstallieren der neuen OpenStack-Version Grizzly unter Red Hat Enterprise Linux 6.4 und dessen Klonen CentOS oder Scientific Linux. RDO bietet außerdem Paketquellen zum Installieren von OpenStack Grizzly unter Fedora 18 und dem in Kürze erscheinenden Fedora 19 an.

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