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Do, 25. April 2013, 14:35

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Black Duck veröffentlicht 7. Umfrage zur Open Source-Zukunft

Black Duck Software und die North Bridge Venture Partners haben die Ergebnisse der 7. jährlichen Umfrage zur Zukunft von Open-Source-Software veröffentlicht. In diesem Jahr gingen so viele Antworten wie nie zuvor ein.

Insgesamt beteiligten sich an der diesjährigen Umfrage 822 amerikanische Entwickler, Geschäftsführer, IT-Mitarbeiter und Systemarchitekten. Die Umfrage brachte zutage, dass Open-Source-Software wichtige Hürden genommen hat, um in Unternehmen eingesetzt zu werden. In der Vergangenheit wurden oft Sicherheit und Lizenzierungen als Hinderungsgründe genannt, freie Software in Unternehmen zu verwenden. Inzwischen betrachten 61 Prozent der Befragten Open-Source-Software als innovativ. 48 Prozent bezeichnen kollaborative Partnerschaften als Stärke freier Software. Die aktuellen größten Barrieren sind mangelnde Vertrautheit mit OSS-Projekten, schwierige Inbetriebnahme und weiterhin rechtliche Bedenken bezüglich der Lizenzierung.

Als Hauptargumente für freie Software nannten die Befragten in diesem Jahr die bessere Softwarequalität an erster Stelle, gefolgt von der Herstellerunabhängigkeit und Flexibilität bzw. die Möglichkeit, große Software-Bibliotheken nutzen zu können. Vor allem die großen Entwicklergemeinschaften werden als eine Stärke freier Software betrachtet. Theoretisch jeder kann Fehler im Code oder Sicherheitslücken beheben bzw. freier Software die Funktionalitäten hinzufügen, die gerade benötigt werden.

Laut der Umfrage meinen 35 Prozent der Befragten, dass freie Software innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre Verwaltungen am meisten beeinflussen wird, gefolgt vom Gesundheitswesen (15,2 Prozent) und Medienunternehmen (13 Prozent). Ferner glauben sie, dass Unternehmen im Finanzbereich (8,8 Prozent) und in der Automobilbranche (8 Prozent) von freier Software profitieren werden.

Auf die Frage, welches die wichtigsten Probleme sind, die sich mit freier Software lösen lassen, wurden hohe Kosten, Big Data, Interoperabilitätsprobleme, Zugang zu Cloud-Anwendungen und Sicherheitsprobleme genannt. 82 Prozent der Umfrageteilnehmer gehen davon aus, dass in fünf Jahren mehr als 50 Prozent der eingesetzten Software unter einer freien Lizenz stehen werden. Bereits jetzt setzen 62 Prozent der Befragten offene APIs ein, 28 Prozent wollen das in den nächsten sechs bis zwölf Monaten tun. Bei Neueinstellungen achten Unternehmen zunehmend darauf, ob Kandidaten umfangreiche Erfahrung mit bestimmten Projekten haben und OSS-Projekte bereits mit Code-Beiträgen unterstützten. Der diesbezügliche Favorit des vergangenen Jahres, Erfahrung mit verschiedenen OSS-Projekten zu haben, fiel auf Platz 3 ab.

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