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Fr, 26. April 2013, 13:00

Software::Entwicklung

Openshot will zu Qt wechseln

Nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne hat der Hauptentwickler des Video-Editors Openshot, Jonathan Thomas, den groben Plan zur Entwicklung bis Ende 2013 bekannt gegeben.

openshotvideo.com

Die Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter hatte ursprünglich 20.000 US-Dollar zum Ziel. Mit dem Geld wollte der Hauptentwickler des Editors, Jonathan Thomas, eine bereits seit zwei Jahren in Entwicklung befindliche neuartige Engine zu Ende bringen und den Editor auf Mac OS X und MS Windows portieren. Beim Übertreffen des Spendenziels versprach der Entwickler als zusätzliche Funktionen weitere Render-Formate und Codecs, ein verbessertes Zuschnittwerkzeug, Voreinstellungen für Animationskurven, eine Video-Render-Warteschlange und einen Video-Editier-Server. Alle diese Funktionen können, nachdem über 45.000 USD zugesagt wurden, verwirklicht werden.

Jonathan Thomas hat nun aufgrund dieses Erfolges einen aktualisierten Entwicklungsplan vorgestellt. Noch sind nicht alle Details ausgearbeitet, doch sollen die Arbeiten an den neuen Funktionen bis Ende 2013 abgeschlossen sein.

Die einschneidendste Änderung dürfte die Umstellung der Oberfläche von GTK+ auf Qt sein, die vom ganzen Entwicklerteam nach sorgfältiger Abwägung beschlossen wurde. Dies ist laut Thomas zum Erreichen der Portabilität nötig, bringt aber auch viele andere Vorteile. So sei Qt beim Einbetten von HTML und JavaScript schneller, die Widgets würden auf jedem System im nativen Aussehen dargestellt, die Werkzeuge zum Entwurf der Oberfläche seien bei Qt besser, und die Verwendung von OpenGL zur Video-Vorschau sei einfacher. Zudem würde sich durch Qt der Code vereinfachen, der Umfang des Quellcodes würde sich um tausende von Codezeilen reduzieren, ein Teil davon allerdings durch JavaScript ersetzt.

Der genaue Plan zur Integration von Qt und aller Neuerungen in OpenShot soll in Kürze veröffentlicht werden. Thomas will mit der Entwicklung beginnen, sobald die Spendengelder von Amazon Payments und Kickstarter eingegangen sind. Neben den bekannt gegebenen Neuerungen sollen noch weitere Entwicklungen ins Haus stehen, die Thomas in Kürze näher erläutern will. Es wird dabei um Hardware-Beschleunigung, verteiltes Editieren (der Video-Server) und Verbesserungen in der Timeline gehen.

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