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Fr, 3. Mai 2013, 08:07

Software::Video

Lightworks für Linux: Öffentliches Beta-Programm

Die mehrfach preisgekrönte Videoschnitt-Software Lightworks ist nach vagen Gerüchten, die Software unter eine Open-Source-Lizenz zu stellen, ab sofort in einer proprietären Betaversion für Linux erhältlich, deren Nutzung allerdings an eine Reihe von Auflagen geknüpft ist.

Lightworks für Linux: Öffentliches Beta-Programm

Thomas Drilling

Lightworks für Linux: Öffentliches Beta-Programm

Die Videoschnitt-Software Lightworks gibt es seit 1989. Sie hat nicht nur zahlreiche Auszeichnungen eingefahren, sondern wurde auch zum Schneiden bekannter Blockbuster wie Pulp Fiction, Mission Impossible oder The Departed eingesetzt. Nachdem in der Vergangenheit mehrfach aufgekommene Pläne, Lightworks unter eine Open-Source-Lizenz zu stellen, zurückgezogen worden sind, gibt es jetzt eine erste öffentliche Test-Version für Linux. Das Verwenden geht allerdings mit einer Reihe von Bedingungen einher.

So erfordert das Herunterladen ein Anmelden auf der Webseite, das ein Akzeptieren der Editshare Licensing Service (ELS) einschließt. Diese erlaubt es wiederum, sich für ein Nutzen der Software anzumelden. Der testwillige Nutzer erhält dann zunächst eine sieben Tage gültige Lizenz, nach deren Ablauf er sich erneut anmelden und diese verlängern muss. Das Prozedere erlaubt dem Hersteller im Zusammenhang mit der ELS, inaktive Nutzer vom Betaprogramm ausschließen. Offiziell läuft Lightworks für Linux unter Ubuntu 12.04, 12.10, Mint 13, Mint 14 und Lubuntu 13.04. Andere Distributionen wurden nicht getestet oder werden nicht unterstützt (Fedora).

Eine weitere Beschränkung besteht darin, dass die Beta-Version keine Lizenzierung für Avids Dnxhd-Codec (Digital Nonlinear Extensible High Definition) mitbringt, weil die strikte Avids-Lizenz einen Einsatz in der Betaversion nicht zulässt. Es soll aber später im Lightworks-Shop die Möglichkeit geben, den Codec optional zu kaufen. Weitere noch nicht bereinigte Fehler und Einschränkungen lassen sich, wie die Handreichungen zur Installation der Veröffentlichungsankündigung entnehmen. So müssen testwillige Nutzer etwa auf die Unterstützung für Firewire und die Lightworks USB/Serial Console verzichten. Außerdem gibt es nur eine 64-Bit-Version und die Betaversion erlaubt kein Exportieren von MOV-, Quicktime- und AVI-Daten. Ferner funktioniert AC3-Audio in AVCHD nicht.

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