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Fr, 3. Mai 2013, 14:19

Software::Desktop

Adobe öffnet verbesserten CFF-Schriftrasterer

In Zusammenarbeit mit Google hat Adobe seine Schriftraster-Technologie CFF zu freier Software gemacht und an das Freetype-Projekt übergeben.

FreeType-Rasterer im Vergleich bei internationaler Schrift

Google

FreeType-Rasterer im Vergleich bei internationaler Schrift

CFF, das Compact Font Format, ist eine von zwei momentan existierenden Technologien zur Darstellung von Schriften auf Bildschirmen und anderen mit Bildrastern arbeitenden Geräten. Die eine, TrueType, wurde 1990 von Apple entwickelt, die andere, CFF, ist die Nachfolgerin des Type1-Formats, das 1984 von Adobe entwickelt worden war und auch als PostScript-Schriftformat bekannt wurde. Beide Technologien unterscheiden sich in dahingehend, dass bei TrueType die Definition der einzelnen Schriften über die Qualität der Ausgabe entscheidet. Bei CFF sorgt in hohem Maß die Engine für die Ausgabequalität.

Diese Qualität hängt von verschiedenen Faktoren ab, die mitunter schwer miteinander zu vereinbaren sind, da viele Ausgabegeräte nur geringe Auflösungen ermöglichen. Zum einen muss der Text lesbar bleiben, kein Zeichen darf zu dicke oder zu dünne Striche aufweisen, Höhe und Breite der Schriftzeichen sollen konsistent sein, und das ursprüngliche Design der Schrift sollte bestmöglich umgesetzt werden. Je kleiner die Schrift, desto schwieriger wird dieses Unterfangen.

FreeType-Rasterer im Vergleich bei europäischer Schrift

Google

FreeType-Rasterer im Vergleich bei europäischer Schrift

Sowohl TrueType als auch CFF kann in OpenType-Schriften eingesetzt werden. Die wichtigste Software, die unter freien Betriebssystemen für die Schriftdarstellung sorgt, ist die Bibliothek FreeType. Sie kann mit OpenType- und TrueType-Schriftarten umgehen und besitzt bereits jetzt eine CFF-Engine. Die von Adobe freigegebene CFF-Engine soll jedoch haushoch überlegen sein. Anhand einiger Beispiele will Google dies belegen; der von Adobe CFF dargestellte Text sei wesentlich schöner und komme dem Ideal der Ausgabequalität nahe. Weitere Beispiele und Erläuterungen enthält die Ankündigung von Adobe.

Der neue Schriftrasterer soll in wenigen Tagen in einer neuen Betaversion von Freetype erscheinen, kann aber jetzt schon aus dem Quellcode-Verwaltungssystem bezogen werden. Er muss dann aber manuell aktiviert werden.

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Kommentare (Insgesamt: 3 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: "öffnet" (da-real-lala, Sa, 4. Mai 2013)
Fonts? (testerus, Fr, 3. Mai 2013)
"öffnet" (dieter, Fr, 3. Mai 2013)
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