Login


 
Newsletter
Werbung

Thema: Stallman: Kein DRM in Webstandards

16 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
0
Von Trächtige Tröllin am Mi, 8. Mai 2013 um 23:30 #

Gebt dem Digital Restrictions Management keine Chance.
Seit fast einem Jahr brause ich ohne Flash durch das Internet. Die Webseiten laden viel schneller und sicherer ist es auch ohne Flash.
Digital Restrictions Management ist Misstrauenswürdig, etwa auf einer Stufe mit Trojanern, Viren und Würmern. Solche Pest sollte bekämpft werden, nicht gefördert, oder gar noch standardisiert.

  • 0
    Von Anonymous am Do, 9. Mai 2013 um 10:02 #

    Seit fast einem Jahr brause ich ohne Flash durch das Internet.

    Ich habe Flash zwar noch installiert, aber schon seit Jahren deaktiviert und schalte es nur ein, wenn eine Website nicht ohne Flash funktioniert. Das Plugin ist höchstens alle zwei oder drei Wochen für ein paar Minuten an.

    Das ist nicht nur sicherer, sondern erspart einem weitgend irgendwelche animierte Werbung, die vom Lesen ablenkt.

    Unaufdringliche Werbung finde ich ja ok, da sie die Websites finanziert.

    Leider hat die Werbebranche nachgerüstet und pestet einen zunehmend mit animierten GIFs. Da muss man dann irgendwann doch die grosse Keule auspacken.

    Schade; wenn zu viele Kunden zu Gegenmaßnahmen greifen, brechen den Websites die Einnahmen weg.

    0
    Von glasen am Do, 9. Mai 2013 um 12:52 #

    Und was hat Flash mit DRM zu tun? Oder ist man als Inhalteanbieter gezwungen beim Einsatz von Flash auch DRM einzusetzen?

    • 0
      Von Hans im Glück am Do, 9. Mai 2013 um 14:13 #

      Als Flash-Inhalteanbieter hast du keine Wahl, Kontrolle wie oder ob die Inhalte welche Nutzer erreichen. Das Flash auf zum Beispiel 64-Bit Linux, Commodore 64, iPhone, usw. nicht funktioniert weil der einzige der den Vetriebskanal kontrolliert, Adobe, nicht im Stande oder Willens ist das richig umzusetzen, lässt sich mal weder als Nutzer noch als Inhalteanbieter, Browserhersteller, Regierung oder sonst wer beeinflussen. Nur Adobe und ausschließlich Adobe. Ist doch offensichtlich, daß das ein Problem ist und im Gegensatz zum Ansatz des offenen Webs an dem jeder patizipieren kann steht.

      • 0
        Von glasen am Do, 9. Mai 2013 um 16:57 #

        64-Bit Linux, Commodore 64, iPhone, [..]
        1. Eine 64bit-Version von Flash für Linux gibt es schon seit einer ganzen Weile.
        2. Das das iPhone kein Flash unterstützt, ist nicht die Schuld von Adobe, sondern von Apple.
        3. Was hat das alles mit DRM zu tun? Oder ist es DRM, dass Windows bis vor kurzem nur auf x86-CPUs lief?

        Man kann Flash aus vielen verschiedenen Gründen nicht gut finden (Ich selbst halte es auch für eine Pest), aber die bisher genannten Argumente haben rein gar nichts mit DRM zu tun.

        • 0
          Von Trächtige Tröllin am Do, 9. Mai 2013 um 23:36 #

          glasen schrieb:
          > Was hat das alles mit DRM zu tun? Oder ist es DRM, dass Windows bis vor kurzem nur auf x86-CPUs lief?

          MS-Windows _IST_ der Inbegriff von Digital Restrictions Management! Klingt trollig, ist aber so.
          Fängt ja schon mal damit an, das man MS-Windows nach dem man es teuer gekauft hat, auch noch "aktivieren" muss.
          Sobald man Hardware upgraded, geht die Digital Restrictions Tragödie weiter, man hängt dann in der Warteschleife am Telefon.
          Sonn- oder Feiertags, wenn die Menschen Zeit zum Hardware upgraden haben ist dann kein Personal da und MS-Windows behauptet es sei eine Raubkopie.
          Böses Spiel auch bei anderen DRM Ausprägungen, PC-Spiele etwa, bei denen die Firmen versuchen den Weitererkauf des arglos käuflich erworbenen Produkts zu sabotieren, arglos gekaufte Filme auf Blu ray, die für Otto Normalanwender auf Linux nicht mal benutzbar sind, die Grenzen zum organisierten Betrug an an den Rezipienten werden von Firmen immer weiter eskaliert

          IMHO gehört DRM verboten. Firmen die ihre Kunden gängeln, Käufer beim nutzen des gekauften Produkts sabotieren sollten empfindlich hohe Strafen zahlen müssen.

          • 0
            Von Strahlex am Fr, 10. Mai 2013 um 00:13 #

            Ich mag Windows zwar auch nicht, man kann es aber auch am Wochende aktivieren.

            Bei Multimedia-Dingen muss ich dir zustimmen, das nervt. Ich hab mir vor kurzen Video on Demand Dienste angeschaut, das Angebot ist ja interessant, aber keiner lässt sich unter Linux benutzen. Raubkopien sind einfacher zu beschaffen, funktionieren und sind in vernünftigen Formaten verfügbar. Solang das die Videoindustrie nicht besser hinbekommt werde ich meine Filme sicher DRM-frei besorgen.

            Für Musik gibts ja schon was: http://bandcamp.com/, wenn man halt nicht gerade Mainstream hört.

            • 0
              Von Trächtige Tröllin am Fr, 10. Mai 2013 um 02:19 #

              Also eine meiner teuer bezahlten Windows Installationen ließ sich ausgerechnet am Wochenende einfallen, Amok zu laufen und zu behaupten, sie sei angeblich eine Raubkopie. Verlangte nach Telefonanruf bei Microsoft, Da war aber niemand zu erreichen, am Sonntag. Den Code, der in der Kaufpackung des für teuer Geld im Einzelhandel gekauften original MS-Windows XP "Professional" dabei war, wurde jedenfalls nicht angenommen, über das Internet. netstat zeigt auch, dass die MS-Schlüsselserver nicht antworteten. Dennoch wurde ein sehr kurzfristiges Ultimatum vom MS-Windows System gestellt und zum Telefonanruf erpresst. Dort war aber niemand erreichbar.

              Fuck DRM! Irgendwann kommt die Einsicht, dass die Firmen mit DRM die Menschen betrügen. DRM gehört geächtet und verboten.

              • 0
                Von You am Fr, 10. Mai 2013 um 08:24 #

                Es gab mal ein MS-Server Problem, wo viele Windows Lizenzen als unlizenziert aufgerufen wurden. Davon war ich auch mal betroffen. Aber so ist es nun mal, es ist Software. Am Wochenende konnte ich meine Windows-Lizenzen jedoch auch aktivieren. Aber wer trägt jetzt tatsächlich die Schuld. Ein Konzern wie Microsoft, oder der Benutzer, der stets alles haben möchte, davon aber auch alles kostenlos.

                In meinem Umfeld sind sehr viele Raubkopien unterwegs. Windows, Software, Videos, Musik usw. Und die Leute sehen es auch nicht ein, dafür zu bezahlen. Könnte man ja jetzt sagen, die Preise sind Schuld! Gerade jetzt, gibt es verschiedene Modelle, seine Filme und Musik zu kaufen, ganz günstig. Trägt das aber zur Eindämmung der Piraterie bei? Nein! Es ist immer noch zu teuer!

                Also nix mit, böses Microsoft. Dreck haben mindestens auch die Users auch selbst zu tragen. Das DRM jetzt dahin gehend entwickelt wurde, um das ganze einzudämmen, ist völlig logisch. DRM ist sehr nützlich, um Ordnung in dem Chaos zu schaffen.

                Was die Konzerne mit dem DRM zum Teil wirklich machen, ist natürlich nicht in Ordnung. DRM ansich trägt jedoch dafür auch keine Schuld. Oder willst du sagen, das Schußwaffen prinzipiell böse sind, weil die Menschen umbringen. Nur wer oder was, bringt den Menschen wirklich um? Die Waffe, oder der Mensch hinter der Waffe?

                Genauso ist es mit der Software Landschaft. Nicht das DRM ist das Problem, sondern der Mensch und das von ihm geschaffene System. DRM ist da noch völlig harmlos. Mit DRM könnte man zb. die GEZ unbrauchbar machen. Jeder bezahlt das, was er tatsächlich sieht. Finde ich fair. DRM wäre der Schlüssel dazu. Dann wäre DRM wohl nicht mehr böse, oder?

                • 0
                  Von devent am Fr, 10. Mai 2013 um 16:45 #

                  DRM ist immer "böse". DRM heißt Überwachung und es heißt Entzug von Kontrolle über dein Eigentum. DRM ist auch Voruhrteilung. Und wenn das nicht schlimm genug ist: DRM heißt Beraubung der Allgemeinheit.

                  Meiner Meinung nach sollte DRM entweder ganz verboten werden oder es dürfen keine Urheberrechte auf DRM geschützte Werke geben.

          0
          Von Hans im Glück am Fr, 10. Mai 2013 um 06:58 #

          [q]Eine 64bit-Version von Flash für Linux gibt es schon seit einer ganzen Weile[/q]
          Viel länger gab es keine. Lange nur alte Versionen. Immer schon sehr Fehlerbehaftet ohne das man das ändern kann.

          [q]Das das iPhone kein Flash unterstützt, ist nicht die Schuld von Adobe[/q]
          Falsch. Flash ist instabil, resourcenhungrig, gefährlich (Sicherheit). Nur Adobe könnte das verbessern. Adobe hat es nicht hinbekommen und kein anderer konnte es hinbekommen.

          [q]Was hat das alles mit DRM zu tun?[/q]
          DRM setzt zwangsweise voraus, das Teile des Browsers, und konsequenterweise alles darunter, abgeschottet, vernagelt, verschlossen ist, nicht von jedem geändert werden kann. Das Flash-Problem im viel größerem Ausmaß.

          [q]Oder ist es DRM, dass Windows bis vor kurzem nur auf x86-CPUs lief[/q]
          Auch das. Wäre Windows offen wäre es längst auf andere Architekturen gebracht worden.

          [q]die bisher genannten Argumente haben rein gar nichts mit DRM zu tun.[/q]
          Was gerade eindrucksvoll wiederlegt wurde.

    0
    Von devent am Do, 9. Mai 2013 um 13:39 #

    Videos von Youtube lade ich mir immer herunter, schon weil ich nur normales DSL habe und Videos in HD nicht schnell genug ge-streams werden können.

    Der Flash Video Downloader Firefox Addon ist ausgezeichnet um Youtube und andere herunterzuladen.

Pro-Linux
Frohe Weihnachten Fest!
Neue Nachrichten
Werbung