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So, 19. Mai 2013, 10:45

Software::Entwicklung

Zend Framework 2.2.0 verspricht mehr Konsistenz

Die Gemeinschaft des Zend Frameworks hat ihr freies, in PHP implementiertes Framework für Webapplikationen in der Version 2.2.0 veröffentlicht.

Die Entwickler des Zend Frameworks 2.2 konzentrierten sich darauf, die Benutzbarkeit und Konsistenz zu verbessern. In der aktuellen Zend-Version ist es für Anwender leichter, Dienste wie den für den Datenaustausch zwischen Anwendung und Datenbank verantwortlichen Hydrator, Eingabefilter, Log-Funktionalitäten, Datenbankanbindungen, Cache-Objekte, Translatoren und Formulare zu erstellen und einzurichten. Die einzelnen Dienste werden als »Abstract Factories« in der Anwendungskonfiguration registriert. Die jeweiligen Instanziierungen weisen dabei ein einheitliches Schema auf. Mit dem HydratorPluginManager und dem InputFilterPluginManager wurde das Zend Framework um zwei neue Plugin-Manager erweitert. Ersterer kann Daten zwischen Hydrator- und Formularinstanzen austauschen und erlaubt die Wiederverwendung individuell erstellter Hydratoren. Der InputFilterPluginManager ermöglicht es, Eingaben ohne großen Aufwand durch eigens erstellte Validatoren und Filter zu schicken.

Die Datenbankbibliothek des Zend Frameworks 2.2 unterstützt dynamische DDL Queries (Data Definition Language), mit der Nutzer aus einer Anwendung heraus Datenbankschemata erstellen bzw. ändern können. Die Unterstützung beschränkt sich bisher auf Tabellen, deren Typen dem Standard SQL92 entsprechen. Die neuen API-Wrapper ZendService_Api und ZendService_OpenStack stellen ein Mikro-Framework bereit, mit dem Anwender eigene, in PHP implementierte HTTP-APIs entwickeln bzw. die APIs der Cloud-Verwaltung Openstack ansteuern können.

Das ZFTool wurde um eine neue Diagnostik-Funktionalität erweitert, mit der sich beispielsweise PHP-Version und -erweiterungen, Module des Zend Frameworks 2 oder PHP-INI-Einstellungen abfragen lassen. Etliche Komponenten des Frameworks erfordern weniger Abhängigkeiten und lassen sich so einfacher separat nutzen. Dazu zählen Zend\Feed und Zend\Validator. Viele der zuvor benötigten Abhängigkeiten, z.B. die Lokalisierungskomponente i18n beim Validator, erhielten eine Schnittstelle, über die sie sich bei Bedarf optional einbinden lassen. Zu den weiteren Neuerungen, die in der Veröffentlichungsankündigung oder im Changelog nachzulesen sind, zählen unter anderem Authentifizierungsmöglichkeiten ohne relationale Datenbanken sowie ein Redis-Cache-Backend.

Das unter einer BSD-Lizenz stehende Zend Framework 2.2 sollte in den meisten Teilen kompatibel zu Vorgängerversionen sein. Die Version 2.2 ist im Downloadbereich des Projekts erhältlich.

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