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Di, 21. Mai 2013, 09:22

Software::Distributionen::Mageia

Mageia 3 freigegeben

Die Mageia-Entwickler haben die Version 3 der Linux-Distribution mit zahlreichen Aktualisierungen freigegeben.

mageia.org

Mageia ist eine Linux-Distribution, die sich im September 2010 von Mandriva abgespalten und seither zwei Versionen in Gemeinschaftsarbeit veröffentlicht hat.

Mageia 3 beruht auf einem Kernel 3.8.13 und glibc 2.16. Als Init-System wird Systemd verwendet. Das Dateisystem Btrfs wird bereits bei der Installation unterstützt. Da man aber nicht direkt davon booten kann, ist in diesem Fall eine separate Boot-Partition erforderlich.

Als Desktop-Umgebungen sind KDE 4.10.2, Gnome 3.6.3 anstelle des neuen Gnome 3.8, Xfce 4.10 und die neuesten Versionen von LXDE (0.5.5) und Razor-Qt (0.5.1) vorhanden. Alternativ bieten die Mageia-Entwickler auch viele vorkonfigurierte Window-Manager an, darunter Enlightenment (e17), Icewm, Fvwm2, Openbox und Window Maker.

Unter den 10.500 verfügbaren Paketen, die für Mageia 3 alle neu compiliert wurden, findet man LibreOffice 4.0, Steam für Linux, Software für Produktivität, Bildung und Entwicklung, beispielsweise Perl 5.16.3 und Ruby 1.9,3, Systemd 195 mit Journald und RPM 4.11. GRUB ist weiterhin der Standard-Bootloader, GRUB 2 ist optional, kann aber bereits bei der Installation ausgewählt werden. Die Verschiebung der Dateien aus /bin, /sbin und /lib nach /usr folgt dem Vorbild von Fedora. Die Pakete werden jetzt mit XZ statt LZMA komprimiert. Die Pakete wurden neu gruppiert, wobei die neue Organisation klarer und effizienter sein soll.

Mageia 3 unterstützt jetzt Booten mit UEFI, das jedoch noch experimentell ist. Nur mit FAT32 formatierte USB-Medien, die das Label MGA3LIVE tragen, sind derzeit nutzbar. UEFI Secure boot wird dagegen nicht unterstützt. Ein Update von Mageia 2 auf Version 3 ist nach Angaben der Entwickler automatisiert möglich.

Mageia 3 wird in Form von Installations-DVDs (ausschließlich freie Software) oder Live-CDs (mit proprietären Grafik- und WLAN-Treibern) für 32- und 64-Bit-Systeme auf verschiedenen Spiegelservern oder via BitTorrent bereitgestellt.

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