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Di, 28. Mai 2013, 11:47

Software::Kommunikation

Mozilla und Foxconn wollen kooperieren

Einer nicht bestätigten Meldung nach plant der in den letzten Wochen und Monaten mehrfach in die Kritik geratene taiwanische Auftragsfertiger Foxconn ein Smartphone mit Firefox OS auf den Markt zu bringen.

Mozilla Foundation

Laut einem Bericht der Nachrichtenseite Engadget hat die Foxconn Technology Group Einladungen zu einer für den 3. Juni geplanten gemeinsamen Pressekonferenz mit Mozilla versandt. Dort wollen Mozilla und Foxconn offenbar ihre künftige Zusammenarbeit bekannt geben. Mutmaßt wird außerdem, dass bei der Gelegenheit auch ein neues Gerät mit Firefox OS vorgestellt wird. Die Informationen decken sich mit einem Bericht von Focus Taiwan, dem Online-Auftritt der taiwanischen Nachrichtenagentur Central News Agency, demzufolge unter Bezugnahme auf eine informierte Quelle ein Tablet mit Firefox OS vorgestellt werden soll.

Eine Reihe von Indizien sprechen dafür, dass sich die Gerüchte bestätigen werden. So ist der zurzeit weltweit größte Fertigungsbetrieb für elektronische Produkte laut einem Bericht im Wall Street Journal durchaus an neuen Partnerschaften interessiert, unter anderem um die zuletzt zurückgefahrene Produktion anderer Herstellern kompensieren zu können. Ebenfalls kein Geheimnis ist, dass Mozilla knapp einem Monat nach der offiziellen Vorstellung von Firefox OS aktiv auf der Suche nach neuen Partnern für seine Geräte ist.

Laut Wall Street Journal will sich Foxconn angesichts der starken Konkurrenz von Apples iPhone und iPad offenbar andere Optionen freihalten. Foxconn-Chef Terry Gou habe laut der Zeitung sämtliche Konzernbereiche angewiesen, Peripheriegeräte zu Elektronikprodukten anzubieten. Das seit laut Gou profitabler als die reine Auftragsfertigung. Offiziell hat Foxconn bisher aber nur bestätigt, dass die derzeit geringere Nachfrage nach Produkten von großen Unternehmen zu der Entscheidung geführt habe, die Kundenbasis zu erweitern, damit eine bessere Auslastung der Produktion gewährleistet sei.

Foxconn will künftig nicht nur neue Partner zur Auftragsfertigung von Smartphones und Tablets finden, sondern plant auch Smartphone-Zubehör unter eigenem Label, wie etwa Kopfhörer, Kabel und iOS-Zubehör. Sogar die Entwicklung eigener Software und Foxconn-Stores sind im Gespräch. Ein nicht namentlich genannter Foxconn-Manager sagte gegenüber dem Wall Street Journal: »Wir planen auch Apple-Technologie zu lizenzieren und Zubehör für iPhones und iPads unter unserer eigenen Marke herzustellen«. Ein Indiz dafür ist, dass Foxconn in den vergangenen Monaten viel Geld in Software-Entwickler investiert hat, die neue Impulse ins Forschungszentrum von Foxconn bringen sollen.

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