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Mi, 29. Mai 2013, 08:00

Software::Distributionen::Fedora

Fedora 19 Beta erschienen

Das Fedora-Projekt hat die Betaversion der Linux-Distribution Fedora 19 veröffentlicht. Neben den neuen Desktops KDE SC 4.10, Gnome 3.8, Xfce 4.10 und Mate 1.6 findet man in der Betaversion Unterstützung für 3D-Drucker und zahlreiche weitere Neuerungen.

fedoraproject.org

Fünf Wochen nach der Alphaversion von Fedora 19 ist jetzt die Betaversion erschienen. Sie enthält bereits alle geplanten Funktionen der neuen Version, die nun vollständig implementiert sind. die Betaversion wird von den Entwicklern als relativ stabil angesehen. Sie sollte von allen Interessenten umfassenden Tests in der realen Welt unterzogen werden. Nur noch kritische Korrekturen sollen ab jetzt in die Distribution einfließen.

Fedora 19 bringt neue und aktualisierte Programme für die Modellierung und den 3D-Druck, darunter OpenSCAD, Skeinforge, SFACT, Printrun und RepetierHost. Für Entwickler gibt es den Developer's Assistant, OpenShift Origin für die Verwaltung von Clouds, die populäre Javascript-Plattform node.js zum Erstellen von skalierbaren Netzwerkanwendungen, Ruby 2.0.0 und Ruby 1.9.3 und die visuelle Entwicklungsumgebung Scratch.

Wer viele Rechner automatisiert installieren will, kann jetzt auch Syslinux anstelle von GRUB als Bootloader einsetzen. Systemd wurde in vielen Punkten verbessert. Unter anderem lassen sich die Einstellungen von Diensten ohne Neustart ändern. Fedora 19 bietet Checkpoint & Restore, womit sich ein Prozess, beispielsweise zur Lastverteilung, auf einen anderen Rechner migrieren lässt. Auch eine virtuelle Maschine kann mitsamt ihrer virtuellen Festplatte verschoben werden, ohne dass ein gemeinsamer Speicher für Ausgangs- und Zielrechner existieren muss. OpenStack, eine freie Verwaltungssoftware für private und hybride Clouds, wurde in der neuen Version »Grizzly« aufgenommen. In Fedora 19 sind zusätzlich zu den Standardkomponenten von OpenStack auch die Projekte Heat und Ceilometer verfügbar.

OpenLMI, eine gemeinsame Infrastruktur zur Verwaltung von Linux-Systemen, ist nun enthalten. Die neuen »High Availability Container Resources« erweitern die Hochverfügbarkeitslösung Corosync/Pacemaker um Container in virtuellen Maschinen. Für Kerberos-Administratoren vereinfacht sich die Einrichtung von Client-Systemen.

Als Desktop-Umgebungen stehen in Fedora 19 unter anderem KDE SC 4.10, Gnome 3.8, Xfce 4.10, Mate 1.6, LXDE und Sugar zur Verfügung. Eine Reihe von speziellen Zusammenstellungen von Fedora 19 steht als Spins bereit; neben den verschiedenen Desktops findet man beispielsweise einen Design Suite Spin, einen Robotik-Spin und den Security-Spin.

Die Webseite von Fedora enthält weitere Informationen zu den neuen Funktionen. Die Betaversion ist bereits die letzte Testversion für Fedora 19. Die neue Version der Distribution soll am 2. Juli offiziell erscheinen.

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