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Mi, 29. Mai 2013, 18:45

Gesellschaft::Politik/Recht

Australien will Open DocumentFormat einführen

Australien will ODF in Behörden und öffentlichen Einrichtungen zum Standard machen. Das »Australian Government Information Management« (AGIMO) hat dazu Empfehlungen erarbeitet.

LibreOffice 4 in Ubuntu 13.04

Canonical

LibreOffice 4 in Ubuntu 13.04

John Sheridan, Chief Technology Officer der australischen Regierung, weist in einem Blogeintrag darauf hin, dass das Australian Government Information Management (AGIMO) in mehreren Monaten Arbeit Richtlinien erarbeitet hat, die Vorgaben für sämtliche Behörden und öffentliche Einrichtungen enthalten, in welcher Form, bzw. mit welcher Software diese ihre Desktop-Systeme ausstatten sollten. Im Kern läuft es bei diesen als Entwurf gekennzeichneten Richtlinien (Policy Drafts) darauf hinaus, dass sämtliche Behörden Büro-Pakete verwenden sollten, die als Mindestanforderung ODF 1.1 unterstützen, wie im ISO/IEC 26300:2006/Amd 1:2012 spezifiziert. Sheridan lädt »alle interessierten Parteien« ein, die Vorschläge eingehend zu prüfen und an einer finalen Version mitzuarbeiten.

Außerdem listet Sheridan zehn Faktoren auf, die im AGIMO zu der Entscheidung beigetragen haben, sich für ODF als Standard auszusprechen. So nennt er etwa den von der »Common Operating Environment Review Working Group« (COE) verfolgen Grundsatz für offene Standards. Sheridan sieht aber auch in der Verbreitung von ODF und in der Tatsache, dass auch Microsoft seit Office 2007 ODF unterstützt, ein gewichtiges Argument. Zudem stehe mit ODF als Mindestanforderung eine sehr breite Auswahl an Softwareprodukten zur Verfügung. So nennt Sheridan Google Docs, Lotus Symphony, Libre Office, Microsoft Office, OpenOffice und StarOffice, welche für beinahe alle Betriebssysteme zur Verfügung stünden.

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