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Do, 6. Juni 2013, 11:38

Software::Cloud

CloudStack 4.1 mit Events-Framework

Die im Wesentlichen von Citrix gesponserte IaaS-Middleware CloudStack ist nach OpenNebula, Eucalyptus und OpenStack die jüngste der vier freien Public-/Hybrid-Cloud-Plattformen und liegt ab sofort in Version 4.1 mit neuem Events-Framework vor.

CloudStack

cloudstack.apache.org

CloudStack

Die IaaS-Lösung befand sich seit April 2012 im Incubator der Apache Foundation, nachdem Citrix durch die Übernahme von cloud.com in den Besitz der Software gelangt war und diese danach der Foundation übergeben hatte. Apache CloudStack 4.1.0 steht ab sofort zum Herunterladen zur Verfügung und ist die erste Version, nachdem das IaaS-Framework im März zum Apache-Top-Level-Projekt befördert wurde. Sämtliche Details zu den Neuerungen der Version 4.1 lassen sich den Veröffentlichungshinweisen entnehmen.

Die wichtigste Neuerung besteht in einem Events-Framework, das einen Event-Bus zur Verfügung stellt, der wiederum Komponenten des Management Servers Möglichkeiten zum Abonnieren, Veröffentlichen oder Abbstellen von CloudStack-Events einräumt. Als Standardimplementierung des Event-Bus kommt in CloudStack ein Plugin zum Einsatz, das den RabbitMQ Advanced Message Queuing Protocol Client (AMQP) verwendet und mit einem AMQP-Server kommuniziert.

Zu den weiteren Neuerungen der Version 4.1.0 gehört neben einer überarbeiteten Code-Basis auch eine Struktur zum Erstellen von RPM/Debian-Paketen. Darüber hinaus haben die Entwickler einen Dienst hinzu gefügt, der es den Endpunkten ermöglicht, sämtliche von CloudStack unterstützten APIs nebst der zugehörigen Details aufzulisten. Ferner gibt es in der neuen CloudStack-Version die Möglichkeit, die Anzahl an API-Anfragen pro Sekunde zu beschränken, was z.B. durch API-Requests ausgelöste DoS-Attacken verhindern kann. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, SSH-Schlüssel zum Zugriff auf virtuelle Maschinen neu zu setzen. Darüber hinaus haben die Entwickler das Plugin für die Nicira Network Virtualization Platform um eine L3-Routerfunktionen ergänzt sowie Unterstützung für Autoskalierung in Zusammenarbeit mit Load Balancing Devices wie NetScalar eingeführt.

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