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Thema: FreeBSD 8.4 freigegeben

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von kofi2 am Sa, 8. Juni 2013 um 10:04 #

In virtuellen Umgebungen hatte ich virtio letzten Sommer kurz vergeichen können, damals gabs noch ein paar Macken, bis zum 8.4 gabs noch ein paar Bugfixes, das müsste nun also sauber laufen.

Ohne jetzt relevante Benchmarks gemacht zu haben, konnte ich schon damals beim Block device treiber (virtio_blk) einen netten Leistungssprung im Vergleich zum IDE bzw. SCSI-Controller als KVM-Gast unter Debian erzielen.

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Von Markus B. am So, 9. Juni 2013 um 14:05 #
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    Von glasen am So, 9. Juni 2013 um 16:04 #

    Lesenwert? Der Artikel ist ein einziges Blabla. Niemand kann sagen, was gewesen wäre, wenn es kein Linux gegeben hätte. Obwohl:

    Im Rückblick ist es schon interessant, dass (Free)BSD, trotz seiner damaligen (technischen) Überlegenheit gegenüber Linux, es nie geschafft hat über dieses zu "triumphieren". Wie lässt sich diese Tatsache erklären?

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      Von pffff am So, 9. Juni 2013 um 17:32 #

      Aus Nutzersicht ist IMO der Fall klar:

      Vor einigen Jahren noch erstellte FreeBSD im Rahmen einer erfolgreichen Installation noch nicht einmal eine funktionierende xorg.conf (das war noch vor dem dann später übernommenen xorg-Automatismus). Man benötigte hierzu als Newbie tatsächlich eine Art Installationshandbuch, so wie man es u.a. hier noch nachlesen kann: http://wiki.bsdforen.de/freebsd:umsteiger.
      Eine FreeBSD-Installation setzte quasi voraus, dass man schon "Ahnung" hatte. Ein paar Jahre Linux-"Vorbildung" bzw. -Erfahrung sind da sehr hilfreich gewesen.

      Linux war da meist anders: Newbies konnten und können es meist erfolgreich installieren, mit funktionierendem, vorkonfiguriertem X. Hinzu kommem die unzähligen, teilweise distributionsspezifischen Hilfsskripte, die einem das Linuxleben leichter gemacht haben, wie z.B. update-grub.

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        Von gol am So, 9. Juni 2013 um 20:37 #

        Eigentlich sollte jedes Betriebssystem voraussetzen, dass man sich ein wenig damit beschäftigt, also auch mal sich irgendwo einliest. Ich versteh auch nicht was an "the power to serve" ein X bedingt. Wer das nicht will, kann gerne sein Linux weiterbenutzen. Klassisches Linuxwissen und irgendwelche Automatismen nützen im Allgemeinen recht wenig. Schon weil viele eben nur Linuxautomatismen sind.

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          Von pffff am So, 9. Juni 2013 um 21:07 #

          "Ein wenig" reichte damals nicht.
          Mittlerweile hat sich dies im Hinblick auf Xorg ja geändert.
          Wer als BSD-Newbie ein BSD ausprobieren möchte, versucht sich heutzutage wohl eher z.B. an PC-BSD.

          Im Endeffekt hast Du die Begründung schon geliefert: Was braucht ein BSD-Serverbetriebssystem schon X?
          Was interessieren denn da die Macher noch sonderlich die Desktop-GUIs?
          Für Desktopnutzer ist das in dieser Form eher nicht geeignet.
          Die nächste Frage ist, wie man zukünftige Entwickler am besten anspricht. IMO geschieht das mit einem gut funktionierenden Desktopsystem, Linux kommt so im alltäglichen Leben an. Deshalb ist der Entwicklernachwuchs im Linuxbereich größer und die Entwicklung um einiges dynamischer.

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            Von gol am So, 9. Juni 2013 um 22:36 #

            Der Desktop ist auch eine Welt für sich. Bisher kann man als BSD Nutzer nur KDE empfehlen. Alle andere haben Null Durchblick wie portable Software zu schreiben ist oder wollen das erst gar nicht. Und das es an Entwicklern mangelt kann ich nicht erkennen. Man konzentriert sich auf die Bereiche, die einem interessieren. Würde die Effizienz von Free- oder OpenBSD Entwicklern bei Linux Einzug halten, hätte man schnell etwas was mit MacOS konkurrieren könnte.

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              Von LH am Mo, 10. Juni 2013 um 10:45 #

              "Man konzentriert sich auf die Bereiche, die einem interessieren."

              Interessante Begründung. Also die bereiche, welche die WENIGEN Entwickler interessieren, die beim Projekt vorhanden sind.
              Nebenher, auch bei Linux arbeiten die freien Entwickler meist an dem, was sie interessiert.
              Nur: Dort gibt es eben auch viele bezahlte Entwickler. Was allerdings eher ein Vorteil ist.

              Die große Effizienz ist auch eher eine Legende. In Wirklichkeit fehlen den BSD Systemen einfach viele der Neuerungen aus dem Linuxumfeld, vor allem einige der komplexen, welche ein Zusammenspiel vieler Komponenten erfordern.

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      Von gol am So, 9. Juni 2013 um 20:30 #

      Klagen und massive Investionen, wenn man den Artikel nur gelesen hätte, was dir sicher nicht schlecht stehen würde.

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        Von glasen am So, 9. Juni 2013 um 22:55 #

        Ich kenne die Geschichte von FreeBSD und Linux ziemlich gut. Der Artikel brachte über die sehr kurze Zusammenfassung der Geschichte von FreeBSD, keinerlei neue Erkenntnisse hervor.

        Die große Frage hat er nämlich überhaupt nicht beantwortet bzw. erst gar nicht gestellt:

        Wieso hat Linux den BSD-Systemen so schnell und deutlich den Rang abgelaufen? Irgendeinen Grund muss es ja gegeben haben, warum große Firmen eher bereit waren in Linux zu investieren als in die BSD-Systeme.

        Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 09. Jun 2013 um 22:57.
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          Von Robmaster am Mo, 10. Juni 2013 um 00:24 #

          Das liegt an der Lizenz. Wer möchte schon das sein Quellcode in Kommerziellen Produkten benutzt wird. Unter Linux kann sowas nicht passieren. Wer sich irgenwo bedient muss sein neues Produkt dann auch unter einer freien Lizenz stellen.

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            Von WisoSollDasSoSein am Mo, 10. Juni 2013 um 08:31 #

            Unter welche Lizenz ich meine Software stelle wird doch nicht von dem Betriebsystem vorgegeben.

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            Von LH am Mo, 10. Juni 2013 um 10:49 #

            "Wer möchte schon das sein Quellcode in Kommerziellen Produkten benutzt wird."

            Das dürfte kein Problem für die meisten OSS Entwickler sein, zumal...

            "Unter Linux kann sowas nicht passieren."

            ... das auch praktisch bei allen Projekten passiert. Schließlich sind OSS und kommerziell kein Widerspruch. So wenig wie kommerziell und CSS deckungsgleich sind.

            Zudem werden Lizenzen wie die LGPL im großen Umfang genutzt, womit selbst abseits der BSD-Schiene eine CSS Nutzung von OSS Code möglich ist. Die Spielregeln sind damit anders, aber eine Nutzung ist möglich.

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            Von Gast am Mo, 10. Juni 2013 um 13:25 #

            Hallo,

            ich denke das es nicht an der Lizenz lag. Der Linux Kernel kam damals zu einer Zeit heraus, als das Internet fuer jederman verfuegbar wurde. Das Projekt war noch sehr klein, und jeder der Interesse hatte konnte sich schnell einarbeiten.
            BSD war zu diesem Zeitpunkt schon ein fertiges Betriebssystem.
            Und als IBM ankuendigte 1Mrd. Dollar in die Linux Entwicklung zu investieren, zogen andere Firmen mit.

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              Von Penguin Pusher am Di, 11. Juni 2013 um 10:59 #

              Die Lizenz war durchaus ein Grund. Weil du mit der Wahl schon gleich mal die GNU-Entwickler mit eingebunden hast. Das Internet hat der Entwicklung natürlich auch geholfen, aber das hatten die OS-BSDs (OpenSource BSDs) auch.

              Klar, gab es zu dem Zeitpunkt bereits ein fertiges BSD, aber wir diskutieren hier über Linux gegenüber den OS-BSDs im speziellen FreeBSD. und deren Entwicklung wurden nahezu zeitgleich mit Linux begonnen.

              Zu dem Zeitpunkt als IBM & Co dazugekommen sind, war Linux bereits 7 Jahre alt. Hat aber den bereits vorhandenen Vorsprung nur weiter ausgebaut.

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                Von gol am Di, 11. Juni 2013 um 12:28 #

                Die sogenannten GNU Entwickler hat's doch nie gegeben. Nur Entwickler, die ihren Kram gemeinsam gehostet haben. Viele aktive gibts nicht mehr und der Anteil derer die ein Problem mit der GPL und deren Auslegung von RMS haben, wächst stetig. Mittlerweile gammeln die meisten Projekte vor sich hin.
                Und zu den Punkt Linux und FreeBSD. FreeBSD war Jahre vorher im Einsatz und auch komplett nutzbar während Linux ein Projekt mit vielen Baustellen war. Der Push kam in der Tat von den Großfirmen, die ihre Gelder massiv in Linux gesteckt haben statt ihre UNIX Kisten weiter zu supporten. Irgendwann haben auch die letzten Deppen mitbekommen, dass Linux FreeBSD im technischen Stand überholt hat.

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Von Vogeldrink am Mo, 10. Juni 2013 um 13:03 #

Hallo an alle BSD-Cracks. Wie gross ist der Mehraufwand verglichen mit einer ARch oder Slackware-Installation, um free BSD zu installieren ?
Was bringt freeBSD für zusätzliche Features gegenüber einer Linuxdistro ? Danke !

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    Von kofi2 am Mo, 10. Juni 2013 um 14:01 #

    Ich bin immer noch deutlich öfter auf Linux als auf FreeBSD unterwegs - Slackware und Arch kenn ich (leider) nicht, weiss einzig, dass beide ebenso (korrekt?) einem Minimalismus fröhnen statt Dinge zu überladen. (Mein Vergleich kommt eher aus Debian/Ubuntu/RHEL-Erfahrung)

    Vorteile die ich sehe:
    - Einiges (im vergleich zu den mir bekannten Distributionen) wirkte doch eben mehr aus "einem Guss".
    - Das Kern-OS ist prinzipiell "komplett" aber eben doch extrem schlank - alles weitere kann/muss man aus den Ports beziehen.
    - 'beadm': Cool, wenn auch bisher so nur unter illumos-Distro's verwendet: ZFS erlaubt sichere udates der OS-Platte über snapshots vor dem Update.
    - Während das Basis-OS (-RELEASE/-RELENG) sehr featurestabil sind, kann man sich problemlos die allerneuesten Features durch die Ports holen. (ich kann also recht selektiv bleeding edge sein, wenn ich will)

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