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Di, 11. Juni 2013, 08:00

Software::Mobilgeräte

Intel tüftelt an neuer Smartphone-Oberfläche Obsidian

Gerüchten zufolge arbeitet Intel derzeit unter den Codenamen Obsidian an einer eigenen Benutzeroberfläche für Smartphones.

Prototyp eines Atom-Smartphones mit Obsidian

http://cdn.arstechnica.net

Prototyp eines Atom-Smartphones mit Obsidian

Das Online-Nachrichtenportal Ars Technica hat zwei Videos veröffentlicht, die es zusammen mit weiteren Detailinformationen und Screenshots nach eigenen Angaben exklusiv von einem Intel-Mitarbeiter erhalten hat.

Intel arbeitet seit Anfang 2011 gemeinsam mit Samsung und der Linux Foundation auch an Tizen mit, einem ebenfalls auf Linux basierenden Betriebssystem für mobile Geräte. Tizen ist im Prinzip der Nachfolger von MeeGo, der gescheiterten Gemeinschaftsarbeit von Intel und Nokia, die inzwischen in Form von SailfishOS durch die von Ex-Nokia-Mitarbeitern gegründete Firma Jolla fortgeführt wird. Samsung hat für Sommer dieses Jahres ein erstes Tizen-Gerät angekündigt.

Laut Information von Ars Technica plant Intel jetzt unter der Bezeichnung »Josephine« auch ein Referenzgerät mit »Obsidian«. So sollte wohl bereits im Juli dieses Jahres eine erste Entwickler-Version von Obsidian fertig sein, die aber wie frühere Entwicklungs-Termine offenbar bereits verschoben worden. Insofern sei laut Ars Technica völlig unklar, ob und wann Obsidian überhaupt öffentlich werde.

Die veröffentlichten Videos zeigen jedenfalls das Atom-Smartphone Xolo X900 des indischen Anbieters Lava, das ein Tizen-System mit neu gestalteter Benutzeroberfläche bootet. Da im Video zu erkennen ist, dass einige Icons und Objekte mit »Test« benannt sind, scheint sich die gezeigte Version in einem frühen Stadium zu befinden. Ein zweites Video zeigt, dass das System Benachrichtigungen durch um 45 Grad gedrehte Icons angezeigt, deren untere Ecke rot ist. Ferner lassen sich die demonstrierten Anwendungen laut Video auch in einer Schnellansicht öffnen, bei der die Apps nur ein Drittel der Oberfläche beanspruchen. Der Sperrbildschirm sieht genauso aus wie der des Tizen-Smartphones, das Samsung auf dem Mobile World Congress gezeigt hat.

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