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Di, 11. Juni 2013, 12:15

Software::Web

GlassFish Server 4.0 unterstützt Java EE 7 und Websockets

Oracle hat die Open-Source-Edition des skalierbaren Java-Applikationen-Servers Glassfish in der Version 4.0 fertiggestellt. Glassfish 4 unterstützt die Java Enterprise Edition 7 und enthält mehrere neue oder überarbeitete APIs.

Glassfish 4 kommt mit Java-APIs für Websockets 1.0, JSON Processing 1.0 und RESTful Web Services (JAX-RS) 2.0. Damit sind Java-EE-Web-Anwendungen in der Lage, relativ einfach Informationen mit anderen Anwendungen auszutauschen, etwa Applikationen auf mobilen Geräten. Die Websockets-API soll sich durch geringe Latenzen auszeichnen. Glassfish 4 unterstützt ferner Batch Applications for the Java Platform 1.0, die Concurrency Utilities for Java EE 1.0 und den Java Message Service (JMS) 2.0.

Viele andere Komponenten wurden aktualisiert. Der Applikationenserver kennt jetzt beispielsweise die Enterprise Java Beans (EJB) 3.2, die Contexts and Dependency Injection for Java EE (CDI) 1.1 und die Java Persistence API (JPA) 2.1. JavaServer Faces (JSF), JavaServer Pages (JSP) und Java Servlet, die beispielsweise für die schnelle Entwicklung von Webanwendungen nützlich sind, werden in den Versionen 2.2, 2.3 bzw. 3.1 unterstützt. E-Mails dürfen Entwickler mit JavaMail 1.5 verwalten. Einen Überblick über alle Neuerungen geben die Release Notes.

Glassfish ist unter der Common Development and Distribution License (CDDL) Version 1.0 und der GPLv2 dual lizenziert. Für eine vollständige Installation sind ca. 250 MB Festplattenspeicher nötig. Für das Web-Paket reichen 175 MB freier Festplattenspeicher. Oracle empfiehlt mindestens 1 GB Arbeitsspeicher und rät im Fall der Mindestanforderungen, die Serverinstallation mit dem GlassFish Server Performance Tuner zu optimieren. Glassfish 4.0 wird für Linux, Solaris, Mac OS X und Windows als Zip-Archiv oder nativer Installer auf der Downloadseite des Projekts angeboten.

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