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Do, 13. Juni 2013, 09:16

Software::Distributionen::Red Hat

Red Hat Enterprise Virtualization 3.2 verfügbar

Der Linux-Distributor Red Hat hat Version 3.2 seiner Virtualisierungslösung Enterprise Virtualization mit Live-Migration von Speicher und einem Plugin-Framework veröffentlicht.

Red Hat

Red Hat Enterprise Virtualization (RHEV) ist ein auf Red Hat Enterprise Linux beruhendes Betriebssystem, das sich auf das Ausführen und Verwalten von virtuellen Maschinen spezialisiert. Es unterstützt die hohen Ansprüche von Unternehmen mit grafischen und Kommandozeilen-basierten Administrationswerkzeugen, Entwicklerkits, Live-Schnappschüssen und Migration von Speichersystemen, Hotplug von Netzwerkschnittstellen und Speichersystemen und die Virtual Desktop Infrastructure (VDI). Es kann Speicherplatz nutzen, der vom auf GlusterFS beruhenden Red Hat Storage Server oder anderen Speichersystemen bereitgestellt wird.

Nur ein halbes Jahr nach Version 3.1 bringt die neue Version von Red Hat Enterprise Virtualization nach Angaben des Herstellers erstmals die Unterstützung von Live-Migration von Festplattenspeicher. Diese war in RHEV 3.1 schon als Technologievorschau eingebunden. Sie macht es möglich, die virtuellen Disks von virtuellen Maschinen zwischen verschiedenen Speichersystemen zu migrieren, ohne die Maschine herunterfahren zu müssen.

Virtuelle Maschinen können wie in der letzten Version mit bis zu 160 CPUs und bis zu 2 TB Speicher definiert werden. Der Hypervisor KVM, seit Linux 2.6.20 Bestandteil des offiziellen Kernels, wurde nochmals aktualisiert, um auch die neuesten x86-Prozessoren von AMD und Intel zu unterstützen, darunter die Opteron G5-Reihe von AMD und die Haswell-Serie von Intel.

Eine der größten Neuerungen ist ferner ein neues Framework für Plugins, die auch von anderen Anbietern stammen können. Die Plugins klinken sich in die Verwaltungs-Oberfläche, die zudem in einigen Punkten verbessert wurde, ein, und fügen dem System so neue Funktionen hinzu. In der Bedienung unterscheiden sie sich nicht von den vorhandenen Funktionen in der Verwaltungs-Oberfläche, die Menüs, Ansichten, Dialogboxen und weitere Elemente umfasst. Red Hat versichert, dass dieses Framework im Einklang mit den Wünschen der Drittanbieter und der Gemeinschaft weiterentwickelt werden soll.

Die ersten drei Plugins stammen von NetApp, Symantec und HP. NetApp erstellte eine Virtual Storage Console, die die Verwaltung von NetApp-Speichersystemen vereinfachen soll. Sie kann schon in der vorliegenden Betaversion in kurzer Zeit selbst hunderte von neuen virtuellen Maschinen einrichten oder Kopien anlegen. Das Plugin von Symantec verwaltet den Veritas Cluster Server, der für Hochverfügbarkeit und Wiederherstellung nach Ausfällen eingesetzt wird. Die Entwicklung des Insight Control-Plugins von HP ist noch nicht abgeschlossen. Dieses Plugin wird die Überwachung von HP-Servern mit dem HP-eigenen Werkzeug Insight Control in die Verwaltungs-Oberfläche von RHEV integrieren.

Ausführliche Details zu der neuen Version, einschließlich einer vollständigen Liste aller Funktionen, und eine kostenlose, 60 Tage einsetzbare Testversion der Virtualisierungsplattform stehen ab sofort auf der Seite des Unternehmens bereit.

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