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Do, 13. Juni 2013, 10:30

Software::Web

Mako Server: schneller Web- und Applikationenserver für lahme Rechner

Real Time Logic hat mit dem Mako Server einen leichtgewichtigen Applikationen- und Webserver entwickelt, der auch auf weniger gut ausgestatteten Rechnern wie dem Raspberry Pi oder Beagleboard eine gute Figur machen soll. Mit dem Mako Server können Anwender in der Skriptsprache Lua entwickelte dynamische Web-Anwendungen betreiben.

Komponenten des Mako Servers

Real Time Logic

Komponenten des Mako Servers

Der Mako Server besteht aus mehreren Komponenten. Er enthält den Mako Server Startup Code, das integrierbare relationale Datenbankmanagementsystem Sqlite, Lua Server Pages und die Barracuda Embedded Application Server Library. Letztere setzt sich aus dem Barracuda Embedded Web Server, der Lua Virtual Machine-Scripting Engine, dem Barracuda EventHandler, REST-, AJAX-, SOAP-, JSON- und XML-RPC Web-Services, einem WebDAV-Server, einem SMTP-Client mit SMTPS- und STARTTLS-Unterstützung, den SharkSSL-Client und Server-Bibliotheken, der Client-HTTPS-Bibliothek PikeHTTP und unter Linux der Prozess-Verwaltungs-API Forkpty zusammen.

Laut Real Time Logic bietet der Mako Server Entwicklern eine Grundlage, um schnell und effizient Webanwendungen zu erstellen, »von der datenbankgetriebenen Geschäftsanwendung bis hin zu angepassten Applikationen um mikrokontrollerbasierte Geräte zu verwalten«. Einzelne Anwendungen lassen sich zu einem ZIP-Archiv zusammenfassen, das der Makoserver beim Start lädt. Um die Funktionalität des Servers zu erweitern, können Anwender eigene serverseitige Logik in LUA oder C/C++ entwickeln.

Der Mako Server ist gemäß Wilfred Nilsen, Geschäftsführer bei Real Time Logic, bestens für das Internet der Dinge gerüstet: »Das Internet der Dinge hat unsere komplette Infrastruktur durcheinander gebracht, indem es den Informationsaustausch zwischen Geräten in Echtzeit innerhalb eines Netzwerkes einleitet. Viele Webserver können diesen Austausch nicht ermöglichen, aber der Mako Server schafft es, 45.000 dynamische Anfragen in der Zeit zu beantworten, innerhalb der der Apache 25.000 statische Seiten ausgibt - das ist eine um 60 Prozent schnellere Reaktion bei rechenintensiveren Seiten.«

Der Mako Server läuft unter Linux, Mac OS X, Windows und anderen POSIX-kompatiblen Betriebssystemen auf X86-Architekturen. Die Software steht unter zwei proprietären Lizenzen. Für unkommerzielle Anwendungen und Bildungseinrichtungen ist der Mako Server kostenlos, für Unternehmen werden je nach Anzahl der Lizenzen zwischen 3 USD (ab 1.500 Lizenzen) und 85 USD (Einzellizenz) pro Lizenz fällig. Der Mako Server kann als nicht einmal 2 MB großes Archiv von der Projektwebseite heruntergeladen werden.

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