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Mo, 17. Juni 2013, 09:09

Software::Distributionen::Debian

Debian GNU/Linux 7.1

Das Debian-Projekt hat die erste Aktualisierung des stabilen Zweiges 7.0 »Wheezy« seiner Distribution herausgegeben. Die neue Version korrigiert Fehler in einer Reihe von Paketen und im Linux-Kernel.

Software in the Public Interest (SPI)

Die Freigabe von Debian GNU/Linux »Wheezy« 7.1 kommt nur sechs Wochen nach dem Erscheinen von Debian 7.0. Dieses erste Update war schon bei der Freigabe von Debian 7.0 geplant, um schwerwiegende Probleme zu beheben. Anders als in den früheren Versionen wurde die mittlere Ziffer, die immer 0 war, jetzt aus der Versionierung gestrichen.

Mit der Freigabe fasst das Debian-Projekt die Sicherheitsupdates seit dem Erscheinen von Version 7.0 zusammen und behebt Fehler. Auch in Version 7.1 wurden in der Distribution nur die absolut erforderlichen Änderungen vorgenommen und die Versionen der Pakete stabil gehalten. Einzige Ausnahme von dieser Regel dürften die aktualisierten Zeitzonendaten sein.

Debian GNU/Linux 7.1 behebt schwere Fehler in etwa 60 Paketen und integriert die angefallenen Sicherheitsupdates, die bereits im Zuge der regulären Sicherheitsmeldungen verteilt wurden. Zu den prominentesten Updates gehören möglicherweise die Unterstützung der kommenden Debian-Version »Jessie« in debootstrap, die Behebung eines Datenverlusts beim Update von cyrus-imapd und LibreOffice.

Der Debian-Installer wurde aufgrund einiger Fehlerkorrekturen neu erstellt. Der Kernel beruht jetzt auf Linux 3.2.46 gegenüber 3.2.41 zuvor. Zusätzlich wurden einige Korrekturen und Erweiterungen an diversen Treibern vorgenommen. Insbesondere wurde DRM/AGP auf Version 3.4.47 aktualisiert.

Die neue Version steht auf allen offiziellen Debian-Spiegelservern zur Verfügung. Da auch im Kernel Korrekturen und Aktualisierungen von Treibern durchgeführt wurden, stellt das Projekt neue Installationsmedien zum Download bereit. Diese können von den gewohnten Orten bezogen werden. Wer bereits frühere Installations-Images besitzt, kann diese aber in vielen Fällen weiterhin verwenden. Vorhandene Installationen können online oder mit den neuen Installationsmedien aktualisiert werden.

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