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Di, 18. Juni 2013, 15:26

Software::Entwicklung

Subversion 1.8 veröffentlicht

Das Quellcode-Verwaltungssystem Subversion liegt jetzt in Version 1.8 vor. Sie bringt einige von den Anwendern gewünschte neue Funktionen und beschleunigt die bevorzugte Speichermethode FSFS.

Apache Software Foundation

Das überwiegend von CollabNet entwickelte Versionsverwaltungssystem Subversion versteht sich selbst als eine »bessere Alternative« zu CVS. Das System beseitigt viele der Mängel und führt neue Konzepte ein. CVS-Benutzern dürfte allerdings der Umstieg auf SVN wegen der Ähnlichkeiten recht leicht fallen. Wie bei CVS sind bereits zahlreiche Tools entstanden, die Subversion unterstützen. Inzwischen hat CollabNet die Entwicklung von Subversion an die Apache Software Foundation übertragen.

Über eineinhalb Jahre nach Subversion 1.7 haben die Entwickler jetzt die Version 1.8 veröffentlicht. Die neue Version enthält nach Angaben der Entwickler eine begrenzte Zahl von Änderungen, die für die normalen Anwender sichtbar sind, jedoch zahlreiche interne Änderungen und Verbesserungen für Administratoren.

Zu den wohl wichtigsten Änderungen gehört, dass das Umbenennen (svn move) jetzt atomar ist. Die Operation besteht nach wie vor aus den Einzeloperationen copy und delete, die jedoch jetzt untrennbar miteinander verbunden werden.

Die Option --reintegrate bei svn merge wurde obsolet, da Subversion nun die benötigten Aktionen automatisch auslöst. Versionierte Attribute (Properties) von Dateien und Verzeichnissen sind jetzt vererbbar. Automatische Properties und Ignore-Direktiven können jetzt auch global für ein Repositorium gesetzt werden und werden damit von den Clients automatisch genutzt, ohne dass diese separat konfiguriert werden müssen. Im Unix-Client können nun Passwörter mit dem GnuPG Agent im Speicher gehalten werden.

Während die Speichermethode BerkeleyDB jetzt endgültig nicht mehr weiter gepflegt werden soll und nicht mehr empfohlen wird, wurde die bevorzugte Speichermethode stark optimiert. Ein mit FSFS arbeitendes Repositorium soll weniger Platz benötigen und schneller arbeiten. Ein vorhandenes Repositorium kann in das neue Format konvertiert werden, ist dann aber mit Subversion 1.7 oder älter nicht mehr verwendbar. Clients müssen ihre Arbeitskopie einmalig mit svn upgrade aktualisieren. Auch einige Werkzeuge für Benchmarks und Statistiken kamen neu hinzu.

Eine Liste aller Änderungen kann dem ausführlichen Änderungslog der neuen Version entnommen werden. Der Download der Quellen von Subversion 1.8 ist von der Seite des Projektes möglich.

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