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Mi, 19. Juni 2013, 09:46

Software::Distributionen::Ubuntu

Canonical gründet »Carrier Advisory Group« zur Vermarktung von Ubuntu Phones

Mark Shuttleworth hat eine Gruppe von acht Mobilfunkunternehmen gegründet, um Ubuntu Phone weltweit in Smartphones vermarkten zu können.

Ubuntu for Phones

Andrew Cunningham

Ubuntu for Phones

Um ein neues Betriebssystem in den mobilen Markt zu drücken, braucht man gute Kontakte zu Mobilfunkunternehmen. Mozilla hat das früh erkannt und sich schon sehr zeitig der Unterstützung von mehr als einem Dutzend teils sehr potenter Carrier versichert. Für die Mobilfunkunternehmen ist jedes neue Betriebssystem mit Aussichten auf Erfolg eines, das die Übermacht und Konformität von iOS und Android etwas aufbrechen kann. So hat auch Mark Shuttleworth es geschafft, neben der Deutschen Telekom noch Everything Everywhere, Korea Telecom, Telecom Italia, LG UPlus, Portugal Telecom, SK Telecom und »einen führenden spanischen, weltweit agierenden Telekommunikationskonzern« zu einer Beratergruppe zusammenzubringen.

Die Vorteile für Canonical aus einem solchen Konglomerat sind offensichtlich. Den Partnern bei Ubuntu Phone verspricht Shuttleworth Einflussnahme auf den Zeitpunkt von Veröffentlichungen, Exklusivität für einen noch festzulegenden Zeitraum nach der Markteinführung eines Geräts, frühzeitige exklusive Informationen über Entwicklungsdetails und eine gewisse Mitsprache bei der mobilen Infrastruktur, wie beispielsweise bei App-Stores.

Bisherige Gespräche mit den einzelnen Partnern drehten sich laut Shuttleworth meist um die Frage, inwieweit der Carrier mit dem Branding das Produkt differenzieren kann, ohne dass dies zur Fragmentierung für die Entwickler führt. Differenzierung in den verschiedenen geografischen Märkten ist für die Mobilfunkunternehmen essenziell und für sie ein Hauptgrund, ein neues Betriebssystem unter ihrer Marke zu lancieren.

Weitere Themen werden HTML5-Standards sowie die Portabilität von Apps anderer Plattformen wie Android oder BlackBerry sein. Zudem muss in den einzelnen Märkten ein neues Ökosystem erstellt werden, in dem das neue System passend vermarktet werden kann. Shuttleworth rechnet mit ersten Geräten mit vorinstalliertem Ubuntu im ersten Quartal 2014. die Software selbst soll bereits im Oktober mit der Veröffentlichung von Ubuntu 13.10 verfügbar sein.

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