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Mi, 19. Juni 2013, 12:55

Hardware

Parrot motzt Quadrokopter Ar.Drone auf

Das US-amerikanische Unternehmen Parrot hat auf der Paris Air Show 2013 neues Zubehör für die AR.Drone 2.0 gezeigt. Die Ar.Drone ist ein Spielzeug-Quadrokopter für Hobbypiloten, die mit einem Smartphone gesteuert wird und über eine reichhaltige technische Ausstattung verfügt. Seit 2010 konnte Parrot ca. eine halbe Million seiner Spielzeugdrohnen verkaufen.

Ar.Drone 2.0

Parrot

Ar.Drone 2.0

Ab sofort ist für die Ar.Drone 2.0 ein neuer, MAVLink-kompatibler Flugschreiber erhältlich, das wie die in großen Fliegern verbauten Black-Boxen Flug- und GPS-Daten speichert, die später von ihren Besitzern ausgewertet werden können. Der Flugschreiber ist mit 4 GB Flashspeicher ausgestattet, auf dem neben jeder Menge Flug- und Positionsdaten mit einer Genauigkeit von +/- 2m auch bis zu zwei Stunden HD-Videos gespeichert werden können, die die eingebauten Kameras liefern.

Der »Click & Go-Piloting Mode« erlaubt es Piloten, ein Ziel auf einer auf dem Smartphone oder Tablet eingeblendeten Karte anzuklicken und die Ar.Drone dorthin zu schicken. Ferner ist es möglich, mithilfe des »Home-Buttons« die Drone an ihren Ausgangspunkt zurück zu beordern, Die Reichweite derartiger Spielereien hängt von der Stärke des WiFi-Signals ab, mit dem die Drohne gesteuert wird. Der Flugschreiber ist im Handel für knapp 130 USD (ca. 97 Euro) erhältlich.

Neben dem Flugschreiber bietet Parrot für seine Drohne auch einen stärkeren Akku an, mit dem der Quadrokopter bis zu 18 Minuten in der Luft bleiben kann. Dieser schlägt mit 70 USD (ca. 53 Euro) zu Buche. Auch die Steuerungssoftware, die ein Smartphone oder Tablet voraussetzt, wurde aktualisiert. Sie kennt jetzt einen Rettungsmodus, mit dessen Hilfe Piloten versuchen können, ihre Drohne zu befreien ohne sich selbst zu gefährden, wenn diese sich in Bäumen oder anderen Hindernissen verfangen hat. Mithilfe eines für 4 USD optional erhältlichen Director Modes können Piloten kleine Filme aufnehmen, während die Drohne vorgegebene Bewegungen vollführt.

Die Ar.Drone fliegt mithilfe eines ARM-Cortex-A8-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1 GHz und einem Videoprozessor TMS320DMC64x, 1 GB DDR2-Ram, Linux 2.6.32, Beschleunigungssensor, Gyroskop, Magnetometer, Druckfühler, Ultraschallsensor und QVGA-Kamera zur Messung der Geschwindigkeit. Eine zusätzliche 720p-fähige Kamera nimmt Filme auf. Vier von jeweils einer 8-MIPS-AVR-CPU gesteuerte Brushless-Innenläufermotoren treiben die Rotoren an. Kohlenstofffaser-Rohre mit Indoor- oder Outdoor-Schutzhülle schützen die 380 Gramm oder 420 Gramm schwere Ar.Drone bei Kollisionen. Sollte doch einmal etwas kaputt gehen, bietet Parrot Ersatzteile an.

Die Ar.Drone ist laut Parrot mehr als nur ein Spielzeug. Sie kann auch genutzt werden, um unbekanntes Terrain zu erkunden, Infrastrukturen zu überprüfen oder industrielle und landwirtschaftliche Anlagen zu überwachen. Die Drohne ist für ca. 300 Euro im Handel erhältlich.

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