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Fr, 21. Juni 2013, 13:10

Gesellschaft::Wissen

Initiative OpenRuhr veröffentlicht alternatives Ratsinformationssystem

Die Open-Data-Initiative OpenRuhr hat ein Ratsinformationssystem veröffentlicht, das einen einfacheren Zugriff auf die öffentlichen Daten der Städte anbietet, um den Fokus auf die Bürger zu legen.

Ratsinformationssystem für Bochum

Hans-Joachim Baader

Ratsinformationssystem für Bochum

Mehr politische Sichtbarkeit, mehr Transparenz, mehr Informationen für Beteiligung: das soll die zentrale Kommunikationsplattform des Rates, das Ratsinformationssystem, leisten. Doch die Nutzung ist für die Bürger oft schwierig, da die Systeme für die täglich damit arbeitenden Rats- und Verwaltungsmitglieder optimiert sind. Das hat nach Ansicht der Initiative OpenRuhr zur Folge, dass das Informationsbedürfnis der Bürger häufig zu kurz kommt.

Daten, welche als Offene Daten unter freien Lizenzen angeboten werden, schaffen aus Sicht der Open-Data-Initiativen einen guten Nährboden für mehr Demokratie und Mitbestimmung, aber auch für innovative Wirtschaft. Die im März 2013 gegründete Initiative OpenRuhr hat nun die offenen Daten der Städte Bochum und Moers genutzt, um ein alternatives Ratsinformationssystem zu entwickeln, ein System, das den Fokus auf die Bürger legt. Das System OpenRuhr:RIS wurde auf der Basis des bereits bestehenden Systems Offenes Köln von Marian Steinbach entwickelt. Es beschränkt sich zwar momentan auf die Städte Bochum und Moers, könnte aber für weitere Städte, zumindest im Ruhrgebiet, angepasst werden. Denn es funktioniert bereits jetzt für drei Städte mit unterschiedlichen Ratsinformationssystemen.

Die Präsentation, die anlässlich der Vorstellung des Systems für die Presse gezeigt wurde, ist als PDF-Datei verfügbar. Die Ratsinformationssysteme sind unter bochum.ris.openruhr.de und moers.ris.openruhr.de zu finden.

Wie das Projekt mitteilt, plant das Land Nordrhein-Westfalen zur Zeit mit OpenNRW ein großes OpenData-Portal über alle Ministerien hinweg. Darüber hinaus will das Projekt erreichen, dass das Ruhrgebiet eine Vorreiterrolle bei Open Data einnehmen kann. Es will in Folge diesen Service auf weitere Ruhrgebietsstädte ausweiten und weitere Gespräche zu mehr Open Data im Ruhrgebiet führen.

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