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Mo, 1. Juli 2013, 09:33

Software::Browser

Ausblick auf Firefox 23

Nachdem vor rund einer Woche Firefox 22 erschien, ist Firefox 23 in den Beta-Kanal aufgestiegen.

Mozilla Foundation

Die Liste der Neuerungen in Firefox 23 ist auf den ersten Blick recht übersichtlich. Dort findet lediglich die Aktivierung von Mixed-Content-Blocking zur Erhöhung der Sicherheit Erwähnung sowie ein neuer Scrollleistenstil für Mac OS X ab Version 10.7. Darüber hinaus unterstützt Firefox nun DirectX Video Acceleration 2 (DXVA2), so dass Windows 7 und 8 GPU-unterstützte Wiedergabe von H.264-Videos erfährt.

Bei den Änderungen gegenüber Firefox 22 fällt ins Auge, dass zukünftig in den Einstellungen im Reiter »Inhalt« drei Einträge fehlen werden. Dabei handelt es sich um die Checkboxen, um JavaScript zu deaktivieren, das Laden von Bildern zu verhindern und um die standardmäßige Anzeige der Tableiste. Diese Einstellungen sind ab Firefox 23 nur noch über den about:config-Einstellungsdialog zu erreichen. Alex Limi, bei Mozilla verantwortlich für Produktdesign, rechtfertigt die Maßnahmen in einem Blogeintrag und stellt weitere in Aussicht.

Limi argumentiert, er halte solche Einstellungs-Optionen für schädlich für das Produkt Firefox. Nutzer, die beispielsweise JavaScript deaktivierten und Bilder blockierten, könnten den Eindruck gewinnen, der Browser sei defekt. Limi findet in den Einstellungsdialogen noch weitere Beispiele, die nur von einer sehr kleinen Zahl von Anwendern bewusst benutzt werden, die aber unbedarften Nutzern Probleme bereiten können. So wird der Browser extrem langsam, wenn man das automatische Cache-Management abschaltet, ohne gleichzeitig einen selbst definierten Wert für die Cache-Größe einzugeben. Auch das Abschalten der Navigation-Toolbar zeitigt unerwünschte Effekte, ebenso wie das Abschalten von SSL und TLS nicht ratsam ist. Solche Optionen gehören nach Meinung des Design-Verantwortlichen in einen about:config-Dialog oder in ein Add-on ausgelagert.

Eine weitere Designentscheidung betrifft das neue Firefox-Logo. Es ist weiter vereinfacht worden. Ein neuer Share-Button soll seine Gegenstücke auf Webseiten überflüssig machen. Derzeit wird nur Facebook unterstützt, die bei der Implementierung mithalfen.

Bei den Entwickler-Werkzeugen sticht der neu gestaltete Netzwerkmonitor heraus. Funktionalität und Optik wurden überarbeitet. So zeigt er das Laden von Ressourcen einer Webseite jetzt fortlaufend an, ohne dass die Seite aktualisiert werden muss.

Firefox 23 steht in der Betaversion für Linux, Windows und Mac OS X zum Download bereit.

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