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Mo, 12. August 2013, 17:30

Software::Business

Freies ERP IntarS zum einfachen Ausprobieren

IntarS Unternehmenssoftware stellt sein gleichnamiges freies ERP-System jetzt als virtuelle Appliance bereit, die das Ausprobieren oder Loslegen mit einem aktualisierten Stand der Software erheblich erleichtert.

IntarS ist eine webbasierende, vollwertige freie Unternehmenssoftware (ERP, PPS, Warenwirtschaft) für kleinere bis mittlere Handel-, Fertigungs- und Dienstleistungsunternehmen. IntarS läuft auf Linux und MS Windows und ist leicht und kostengünstig an individuelle Geschäftsprozesse anzupassen. IntarS besteht ausschließlich aus freien Komponenten, lediglich die individuellen Anpassungen verursachen Kosten. Für diese Anpassungen steht die eingebaute Interpretersprache IntarScript bereit.

Zwei Jahre nach der Veröffentlichung von IntarS 6.1 stellt der Hersteller jetzt den aktuellen Stand der Software in Form einer virtuellen Appliance zum Download bereit. Sie ist im VMware-Format angelegt und sollte somit auch unter Qemu oder anderen virtuellen Maschinen funktionieren.

Fotostrecke: 6 Bilder

Einstiegsseite von IntarS 6.1
Auftragskopf in IntarS 6.1
Skriptverwaltung von IntarS 6.1
Kalender von IntarS 6.1
Abfragen in IntarS 6.1
Im Innern der Appliance befindet sich unter Debian 6.0.7 eine komplette, updatefähige, unbeschränkte Installation von IntarS. Interessierte Benutzer ersparen sich damit die Installation und können das System sofort nutzen. Wer IntarS selbst auf einem realen oder virtuellen Rechner installieren will, findet die zugehörigen Anleitungen auf Sourceforge.

IntarS richtet sich an Handels-, Fertigungs- und Dienstleistungs-Unternehmen mit individuellen Anforderungen ab 10 Mitarbeitern. Gegenüber der zwei Jahre alten Version 6.1 finden sich in der Appliance einige Neuerungen, deren Schwerpunkt nach Angaben des Herstellers auf Verbesserungen für die Anwendungsentwickler liegt. Dadurch soll es so einfach sein wie noch nie, Zugang zur IntarS-Programmierung zu finden. Unter anderem findet man nun einen Event Wizard, einen Code-Generator und neue Parameter in der Skript-Engine. Neue offizielle Skript-Befehle ersetzen frühere Aufrufe von Framework-Methoden und mächtigere Befehle sollen den Code verkürzen. Die integrierte Entwicklungsumgebung bietet nun CodeMirror, Cross-Referenz und eine Skriptverwaltung. Neue Migrationswerkzeuge für die Datenübernahme und Werkzeuge für die Datenmodellpflege kamen hinzu. Neu sind auch einige Entwicklertools in der Workbench und die Entwickler-Toolbar in jedem Modul. Das System wurde zudem stärker modularisert.

Aber auch an der Oberfläche wurde gefeilt. So wurde die Optik erneuert, und Chrome und Firefox werden gleichermaßen unterstützt. Apss für iPhone und Android wurden geschaffen. Einträge lassen sich direkt in den Seiten editieren, und das Query-Plugin ist prominent in der Trefferliste zum Ein/Ausklappen platziert. Unter der Haube wurde das Framework weiter beschleunigt. Anwender dürfen sich außerdem über neue Schnittstellen, u.a. Magento und Quickbooks, und einige mittels Sonderartikeln für Gutscheine, Anzahlung, Versandkosten und Zahlungsverkehrkosten stanardisierte Geschäftsprozesse freuen.

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