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Mi, 21. August 2013, 13:41

Gesellschaft::Wirtschaft

Suse-Studie: Linux auf immer mehr Unternehmens-Servern

Suse hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben, laut der Linux im Servermarkt weiter auf dem Vormarsch ist, weil Entscheider und Anwender endlich »irrationale Ängste« abgelegt hätten. De wichtigsten Motivatoren einer Migration auf Linux-Server seien Sicherheit, Hochverfügbarkeit, Planungssicherheit und niedrigere Kosten (TCO).

Thomas Drilling

Laut der von Suse beauftragten Studie (PDF) wollen drei Viertel der befragten Unternehmen ihren Bestand an Linux-Servern weiter ausbauen. Die Hauptgründe der hohen Akzeptanz von Linux im Servermarkt seien die niedrigeren Gesamtbetriebskosten (TCO), die höhere Leistung und das Vermeiden von Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern.

Für die von Suse beauftragte Studie wurden im April und Mai diesen Jahres rund 200 IT-Entscheider aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern befragt, wobei mehr als die Hälfte der Unternehmen (51 %) über 5000 Mitarbeiter und mehr angaben. Die ausgesuchten Unternehmen sollten einen möglichst repräsentativen Branchenquerschnitt widerspiegeln und waren in den Markt-Segmenten Einzelhandel, Bildungswesen, Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Fertigungsindustrie und im Public Sector angesiedelt. Mehr Details finden sich auf der Suse-Webseite.

Thomas Drilling

Eines der Ergebnisse der Umfrage ist, dass längst auch geschäftskritische Anwendungen unter Linux laufen. So gaben 69 Prozent der befragten Unternehmen an, bereits Linux-Server für Datenbanken zu nutzen oder dies für die die nächsten zwölf Monate einzuplanen. Für 62 Prozent gehören Data Warehousing und Business Intelligence (BI) zu den wichtigsten einem Linux-Server anzuvertrauenden Themen, während 42 Prozent der befragten Unternehmen Linux-Server im Bereich Customer Relationship Management (CRM) und 31 Prozent für Enterprise Resource Planning (ERP) einsetzen. Die beliebtesten Anwendungen für Linux-Server sind Datenbanken und BI-Lösungen (je 17 Prozent), CRM-Systeme und Data Warehousing (je 12 Prozent), sowie eigene Anwendungen und Branchenlösungen (8 Prozent).

Thomas Drilling

Bei der Migration kritischer Anwendungen auf Linux stehen beim Gros der befragten Unternehme die Faktoren Sicherheit, TCO und Hochverfügbarkeit an erster Stelle. Die Studie fragte die teilnehmenden Unternehmen auch nach der Rolle von Linux als Alternative zu Unix. Demnach sind für Unternehmens-Anwender die Aspekte Support, Sicherheit und interne Qualifikation besonders wichtig.

Michael Jores, Director Central Europe bei Suse, kommentiert die Ergebnisse der Studie mit: »Die Migration von Unix zu Linux steht derzeit ganz oben auf der Liste für Kunden, die nach einer neuen zukunftssicheren Plattform für ihre derzeitigen Unix-Plattformen suchen. Insbesondere für Kunden, die eine klare SAP-Strategie verfolgen und damit auf die In-Memory-Datenbank SAP Hana setzen, ist Suse Linux für SAP die Plattform der Wahl. Auch Kunden, die sich für die Cloud fit machen wollen und bei denen offene Standards und Open Source eine zentrale Rolle spielen, fragen Linux nach.«

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Kommentare (Insgesamt: 22 || Alle anzeigen || Kommentieren )
ENLIGHT THE PRO-LINUX UNIVERSE! (rm1911, Fr, 23. August 2013)
Re[3]: Und auf Clients? (lecard, Do, 22. August 2013)
Re[2]: Und auf Clients? (lecard, Do, 22. August 2013)
Re[2]: Und KMUs? (anonym, Do, 22. August 2013)
Re[4]: Marktanzteil (-.,.-,-.,-,., Do, 22. August 2013)
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