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Fr, 23. August 2013, 10:59

Software::Büro

E-Bookverwaltung Calibre 1.0 mit Grid-Ansicht und neuem Datenbank-Backend

Nach siebenjähriger Entwicklungszeit hat der Entwickler Kovid Goyal seine freie E-Book-Verwaltung in der Version 1.0 veröffentlicht. Calibre steht unter der GPLv3 und läuft unter Linux, Mac OS X und MS Windows.

Gitterdarstellung für Buchumschläge in Calibre 1.0

Kovid Goyal

Gitterdarstellung für Buchumschläge in Calibre 1.0

Goyal spendierte Calibre 1.0 verglichen mit der Vorgängerversion viele neue Funktionalitäten. So kam eine optional aktivierbare Gitterdarstellung für Buchumschläge hinzu, bei der Anwender neben der Größe der Vorschaubildchen auch Bildabstände und Hintergrundfarbe selbst definieren können. Zudem dürfen sie entscheiden, ob unterhalb der Cover noch einmal der Buchtitel angezeigt wird. Das Datenbank-Backend schrieb Goyal von Grund auf neu. Das hat zu Folge, dass es verglichen mit dem bisherigen Backend zwei- bis dreimal schneller wurde.

In Calibre 1.0 ist es möglich, dass Nutzer mit riesigen E-Book-Beständen ihre Bibliothek in kleinere Einheiten aufteilen. In den sogenannten »virtuellen Bibliotheken« lassen sich beispielsweise Titel organisieren, die von bestimmten Autoren verfasst oder mit bestimmten Schlagworten versehen wurden. Es ist nun erlaubt, aus Calibre heraus Microsoft Word-Dokumente im docx-Format in andere E-Book-Formate zu konvertieren. Dabei werden Listen, Tabellen, Bilder, Textformatierungen, Fuß- und Endnoten sowie Initialbuchstaben eines Absatzes beibehalten. Die Konvertierungs-Engine unterstützt Schrifteinbettung. Das bedeutet, dass Calibre auf dem Rechner nach in einem Dokument referenzierten TrueType- und OpenType-Schriften sucht und im umzuwandelnden Format nutzt. Die PDF-Output-Engine wurde ebenfalls komplett neu implementiert.

Die Anzahl der Metadatenquellen hat Goyal in der aktuellen Calibre-Version erweitert und damit besonders die Suche nach Buchumschlägen vereinfacht. Anwender können jetzt beispielsweise auf Googles Bildersuche, Amazon oder Edelweiss zurückgreifen und aus der Ergebnismenge das Cover auswählen, das ihnen am besten gefällt. Anwender dürfen Inhaltsverzeichnisse eines E-Books bearbeiten. Mit »Polish book« gibt es eine neue Funktionalität, mit deren Hilfe Nutzer automatisch referenzierte Schriften in E-Books einbetten, Metadaten aktualisieren oder Buchumschläge bearbeiten können.

Calibre 1.0 setzt Python 2.7.1 voraus und hängt von zahlreichen weiteren Anwendungen ab. Die aktuelle Version der E-Book-Verwaltung ist als Tar-Archiv auf der Projektwebseite erhältlich.

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Kommentare (Insgesamt: 9 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[2]: Frage (Martin M., Sa, 24. August 2013)
Re: Frage (Strahlex, Fr, 23. August 2013)
Re: Frage (Falko, Fr, 23. August 2013)
Re: Frage (Lähser, Fr, 23. August 2013)
Re[3]: Frage (lecard, Fr, 23. August 2013)
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